Machu Picchu

Qoya Guesthouse, Blick aus unserem Zimmer

 

Qoya Guesthouse
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Aus einem tiefen Schlaf holt uns der Wecker des Morgens. Eigenartige und nicht besonders angenehme Träume haben wir gehabt und wie wir später beim Frühstück erfahren auch viele andere aus unserer Gruppe. Wahrscheinlich ist das auf den Sauerstoffmangel zurückzuführen und soll uns nicht weiter beunruhigen.

Zunächst genießen wir die heiße Dusche und fischen aus dem umgepackten Tagesrucksack frische Wäsche. Danach geht's wieder hinauf unters Dach, wo das wirklich großartige Frühstück auf uns wartet.

Frische Säfte und Früchte, Kaffee, Tee, Käse, Aufschnitt, Avocados, Joghurt, Müsli, „eggs to your order” und ein sehr gutes, getoastetes Fladenbrot werden aufgetischt. Alles ist appetitlich angerichtet und duftet verführerisch. Das hat zur Folge, dass wir uns an den Köstlichkeiten heillos überfressen!

Elisabeth, die Schweizerin aus unserer Gruppe, hat die Nacht im Bad verbracht und schaut auch jetzt noch ganz grünlich im Gesicht aus. Die Arme, sie kann das Frühstück gar nicht genießen.

Nach dem Essen schauen wir noch ein wenig der Sonne zu, die beim Aufgehen auf die umliegenden Berge bizarre Muster aus Licht und Schatten zeichnet. Gleißende Helligkeit und düstere Finsternis wechseln einander auf den steilen Hängen ab.

Qoya
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Rings um die Pension ist das Leben noch nicht so recht erwacht und wir genießen den Anblick des stillen Gartens, der in sehr großem Kontrast zu den recht ärmlichen und voll gerammelten umliegenden Heimstätten steht.

Mit der Besitzerin Ulrike wechseln wir auch ein paar Worte. Sie ist zwar gebürtige Deutsche, aber schon vor langer Zeit in die USA ausgewandert, wo sie einige Jahre gelebt hat. Dann kam sie nach Peru, verliebte sich in das Land und blieb. In ihrer wirklich hübschen und tadellos geführten Pension wohnen sehr viele Ärzte, die zu einem Voluntariat in die Krankenstation Qoya kommen und die einheimische Bevölkerung hier unentgeltlich operieren. Wir finden es interessant, die Geschichten aus ihrem eigenen Mund zu hören. Mutig, einfach so auszusteigen.

Einer nach der anderen kommen unsere Mitreisenden zusammen und wir klettern in den Bus. Ungefähr 1½  Stunden Fahrt haben wir noch vor uns, bis wir den Bahnhof erreichen, von wo aus wir mit der Andenbahn weiter nach Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu reisen.

Nach obenMit der Andenbahn durch das Urubambatal bis nach Aguas Calientes

Urubamba Tal, Reste der gestrigen Straßenblockaden
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Urubamba Tal, Reste der gestrigen Straßenblockaden

 

Es geht also durch das Urubambatal, dem Valle Sagrado der Inkas. Die Landschaft im heiligen Tal ist sehr lieblich. Der Fluss Urubamba schlängelt sich hindurch, gesäumt von fruchtbaren Feldern und Hainen mit Obstbäumen. Immer wieder sieht man die schlanken Eukalyptusbäume, die einst aus Australien eingeführt wurden und welche bis in unglaubliche Höhenmeter gedeihen.

So schön der Anblick der aufstrebenden Bäume auch ist, so stellen sie doch auch ein Problem dar. Die Neophyten haben einen enormen Wasserbedarf und entziehen dem ohnehin so trockenen Land auch noch das letzte Bisschen Feuchtigkeit.

Während wir die vorbei ziehende Landschaft bewundern, erzählt uns Carlos über die politische Situation Perus. In seinem Bericht fallen die Namen Chavez, Fujimori und andere. Allesamt Politiker, die kaum Gutes für das Land bewirkt haben.

Ollantaytambo

 

Urubamba Tal
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Plötzlich meldet Richard ein paar Reihen hinter uns, dass Elisabeth ohnmächtig geworden sei. Annelore, Ärztin und unsere Schamanin während dieser Reise, kümmert sich um die schwache Patientin. Elisabeth wird in der letzten Sitzreihe hingelegt, bekommt Kreislauftropfen und etwas Sauerstoff, der im Bus wegen der für uns ungewohnten Höhe mitgeführt wird.

Zwar wird Elisabeth daraufhin nicht gleich wieder putzmunter, aber sie macht immerhin die Augen auf und redet. Wir haben ein kleines Dejavu, denn die Situation erinnert uns fatal an letztes Jahr, als es Karin in Guatemala so schlecht ging. Na hoffen wir, dass es bald wieder besser geht.

Am Bahnhof angelangt schnappt sich jeder sein Kleingepäck und wir warten zusammen auf das Eintreffen des Zuges. 1931 wurde mit dem Bau dieser Schmalspurbahn begonnen, die Touristen wie Einheimische von Cusco bis an den Fuß des Machu Picchu bringt.

Einige Sprengungen mussten vorgenommen und Brücken gebaut werden und trotzdem geht die Bahn im Zickzack zuerst aus dem Tal von Cusco herauf, über einen knapp 3800 Meter hohen Pass und dann durch das tief eingeschnittene Urubambatal.

Neben der wunderschönen Landschaft, die den weißschäumenden Fluss, mit Terrassen bedeckte Hänge, üppiges Grün und schneebedeckte Gipfel zu bieten hat, gibt es auch immer wieder buntes Treiben zu beobachten.

Ollantaytambo Station
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Ollantaytambo Station

 

Ollantaytambo Station
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Bereits an unserem Einstiegsbahnhof geht es los mit SouvenierverkäuferInnen, welche weiche Schals, warme Wollmützen, Baseballkappen mit peruanischem Aufdruck, Wandteppiche und noch so manch andere farbenprächtige Waren feilbieten.

Wir beide sind mehr am Fotografieren als am Kaufen interessiert, aber der eine oder die andere Wartende scheint über den Zeitvertreib doch recht glücklich zu sein.

An Zügen stehen dem Reisenden nach Machu Picchu 3 verschiedene Arten zur Verfügung. Da gibt es einmal den Luxuszug Hiram Bingham, benannt nach dem Entdecker Machu Picchus, der mit allem Komfort vom Gourmetrestaurant bis zum Panoramawagen ausgestattet und sauteuer ist. Den nehmen wir nicht.

Dann gibt es als anderes Extrem einen Backpackerzug, bei welchem man auf jeglichen Komfort verzichten und froh sein muss, wenn man ein Platzerl für sich und seinen Rucksack findet. Den nehmen wir auch nicht.

Und es gibt einen Mittelklassezug mit einigermaßen bequemen Sitzbänken und einem kleinen Getränke- und Imbissstand im Waggon, wo man kostenlos Coca-Tee zur Blutverdünnung bekommt. Genau, in dieser Klasse reisen auch wir.

Urubamba Tal, während der Zugfahrt zum Machu Picchu
IconUrubamba Tal, während der Zugfahrt zum Machu Picchu

 

Urubamba Tal, während der Zugfahrt zum Machu Picchu
IconUrubamba Tal, während der Zugfahrt zum Machu Picchu

 

Die Bahnfahrt selbst ist recht lustig. Alles wackelt und steht ganz schief, sodass wir uns fast mit Coca-Tee anschütten. Auch das Fotografieren ist eine Herausforderung an den Gleichgewichtssinn und verlangt eine sehr ruhige Hand.

Wir sehen den Beginn des Inka-Trail, dem legendären Fußweg nach Machu Picchu, der hier von TouristInnen und Trägern nur so wuselt. Die Träger wissen ja, was ihnen bevor steht und sie kennen den Weg und seine Anforderungen an die körperliche Konstitution sehr gut, da sie ihren Lebensunterhalt damit bestreiten. Ob das bei den Touristen auch so ist bezweifeln wir bei so manchem.

Trotz wackeln und rütteln kommt unser Zug planmäßig in Aguas Calientes an und wir gehen die paar 100 Meter zum Hotel. Selbiges geht so mehr oder weniger. Eigentlich eher weniger. Das schmucklose Zimmer riecht muffig und hat Milchglasfenster in einen dunklen Lichthof. An der Decke müht sich eine Leuchtstoffröhre zuckend, den düsteren Raum zu erhellen.

In der Lobby beratschlagen wir anschließend, ob wir bei dem unsicheren Wetter - es ist ziemlich bedeckt und auch ein paar Regentropfen hat es inzwischen schon gegeben - heute schon hinauf zu den Ruinen wollen, oder lieber erst morgen.

Nach obenMachu Picchu - Brokkoli mit Sauce

Machu Picchu

 

Machu Picchu
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Machu Picchu

 

Karin ist vorlaut und schlägt gleich beide Tage vor. Gleich heute und wenn's nicht schön ist morgen noch einmal. Zumindest dem heutigen Besuch schließen sich fast alle aus der Gruppe an. Nur Elisabeth ist noch nicht fit genug und legt sich lieber zum Auskurieren ins Zimmer. Richard kommt aber mit uns mit, damit er wenigsten berichten und Fotos machen kann.

Bei Kartenverkaufsstelle und Busstation gibt es jeweils kilometerlange Schlangen, aber da für uns schon alles organisiert ist, geht es dann doch zügiger als wir befürchten. Schon als wir mit dem komfortablen Bus die steile Schotterstraße hinauf schaukeln, reißt der Himmel auf und als wir schließlich oben ankommen, scheint die Sonne. So ein Glück!

Zuerst werden Notwendigkeiten wie WC-Besuch, Mittagsimbiss und das Stempeln des Passes (es gibt einen hübschen Machu Picchu-Stempel für den Reisepass!) erledigt und dann geht es auch schon los. Langsam, jeder in seinem eigenen Tempo gehend, folgen wir dem sich windenden Weg nach oben. Wir erreichen eine Plattform, die wir nach vor gehen und dann liegen sie vor uns, die Ruinen von Machu Picchu.

Machu Picchu

 

Machu Picchu

 

Es ist genau dieser Blick auf die sagenumwobene Stätte, den wir schon hunderte Male auf Prospekten, Postkarten, in Bildbänden auf Videos und in Dokumentationsfilmen gesehen haben und … er ist in Wirklichkeit noch schöner!

1913 folgte Hiram Bingham einem einheimischen Bauern, der ihm auf einer Anhöhe eine alte Stadt versprach. Gegen die fürstliche Entlohnung von 50 Cents die Stunde - soviel verlangte der Indio - fand sich Mr. Bingham einige Stunden später auf diesem Hochplateau, glaubte jedoch zunächst seine Zeit verschwendet zu haben. In Urwald und Nebel war vorerst kaum etwas auszumachen, was dem Senator interessant schien.

Carlos erklärt uns mit trockenem Humor, was für ein Glück wir eigentlich mit dem Wetter haben. 275 Tage im Jahr ist der Himmel in dieser Gegend bedeckt, es ist nebelig und feucht, sodass Machu Picchu eher aussieht wie Brokkoli mit Sauce als wie eine historische Stätte von einstmaliger Pracht.

So muss es wohl auch Hiram Bingham ergangen sein, bis er im Dickicht doch die Ruinen der antiken Stadt ausmachen konnte und seine Mühen und den geringen Sold mehr als gerechtfertigt fand.

Machu Picchu
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Machu Picchu

 

Machu Picchu

 

Links ein Felsen, rechts eine Bromelie, im Hintergrund Waynapicchu, der junge Berg - das tollste Fotomotiv liegt vor uns und wird selbstverständlich ausgiebig gewürdigt. Mit und ohne Gruppe wird die alte Inkastadt ausgiebigst geknipst.

Carlos führt uns durch die Ruinen und erzählt uns dabei eine für uns neue, aber doch sehr plausible Theorie über den Sinn und Zweck von Machu Picchu. Die Inka - übrigens eine Bezeichnung die den Regenten vorbehalten war, das dazugehörige Volk waren die Quechua - waren gottgleiche Herrscher.

Ihre Würde erlangten sie, indem der scheidende Inka unter seinen zahlreichen ehelichen und noch zahlreicheren unehelichen Söhnen einen geeigneten Nachfolger bestimmte.

Um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen, mussten die jungen Männer in der Lage sein, dem gottgleichen Status gerecht zu werden. Sie mussten sich viel Wissen aneignen, um Probleme zu verstehen und zu lösen, Recht sprechen oder Krieg führen und generell das Geschick des Volkes lenken zu können. Geisteswissenschaften wie Mathematik und Astronomie hatten sie ebenso zu lernen wie Handwerk und körperliche Ertüchtigung.

Machu Picchu

 

Machu Picchu
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Und da es für die Autorität zukünftiger Regenten nicht zuträglich ist, wenn ihnen das gemeine Volk bei der sicherlich oftmals mühsamen Gottwerdung zusieht, geschah die Ausbildung im Verborgenen - eben hier in Machu Picchu.

Das würde die verschiedenen Handwerksstätten mit „Übungsstücken” erklären, die man hier fand, ebenso wie die unterschiedlichen Gebäude und die betonte Autonomie der Stadt.

Wir sehen die unterschiedlichsten Stätten, deren Namen heute allesamt der Fantasie entspringen: Palast der Prinzessin, Haus der Nonnen, königliches Grab, Sonnentempel und viele andere.

Auffallend ist die große Kunstfertigkeit, mit der die teils riesigen Steine ineinander gefügt und verzahnt wurden. Bis heute ist es ein Rätsel, wie die Inka zur damaligen Zeit solches zu Wege bringen konnten und so werden weitere Mythen und Legenden von steinerweichenden Substanzen und Zaubern genährt.

Doch Carlos lässt mit seinem trockenen Schmäh erst gar keine esoterischen Spekulationen aufkommen. Auf dem Weg hinauf zum Intihuatana, dem Ort an dem die Sonne angebunden wird, erzählt er, dass hier oft so viele Gläubige sitzen und meditieren, dass man gar nicht durchgehen kann.

Machu Picchu

 

Machu Picchu
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Die muss man dann erst einem alten Inkaritual folgend den Berg hinunterwerfen . Glücklicherweise ist heute der Weg frei und wir können ganz unblutig zu dem interessanten Stein gelangen.

Lange Zeit glaubte man, Intihuatana sei eine Zeitskala oder ein Zeitmesser gewesen, doch konnte man nicht nachvollziehen, wie diese Messungen funktioniert haben sollten. Tatsächlich ist es aber möglich, mit dem Stein den Zeitpunkt der Wintersonnenwende zu bestimmen.

Zu dieser fällt der Schatten in einem ganz bestimmten Winkel, sodass es aussieht, als würde die Sonne mit ihrem Schatten an den Stein herangezogen oder angebunden. Daher auch der Name Intihuatana.

Der Sonnenkult war Religion zur damaligen Zeit und für die Bevölkerung, die maßgeblich von der Agrarwirtschaft lebte, waren Klima sowie Zeitpunkte für Aussaat und Ernte bestimmend. Daher ist anzunehmen, dass diese nicht nur genauestens ermittelt, sondern auch mit Festen und Ritualen gefeiert wurden.

Machu Picchu
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Machu Picchu
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Treppauf, treppab geht es durch die Stadt von Machu Picchu, durch Pforten hindurch und Wasserleitungen, die auch heute noch munter vor sich hin gurgeln, entlang. Als Carlos uns die wesentlichen Fundstellen erklärt hat, entlässt er uns, damit wir die Gegend noch selbst erkunden können.

Gemeinsam mit Annette, Evi und Mathias entschließen wir uns, die kleine Wanderung zum oberhalb der Stadt gelegenen Sonnentor zu unternehmen. Von dort soll man einen schönen Ausblick auf Machu Picchu haben und wir sind dann auch das letzte Stückchen des Inkatrail selbst gelaufen. Also auf geht's!

Auf dem mit großen Steinen gepflasterten, alten Weg geht es steil nach oben. Höhe und Sonne machen uns zu schaffen, sodass wir nach kürzester Zeit schweissnass sind. Aber egal, es ist fein, auf dem verwachsenen, gewundenen Pfad zu wandern und immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Hänge und ins Tal zu genießen.

Eveline, die gestern in Cusco noch unter Migräne gelitten hat, gibt uns heute ein Tempo vor, bei dem wir kaum mithalten können. So kommt es, dass wir trotz mehreren Fotostopps nur etwas mehr als 40 Minuten brauchen, bis wir am Sonnentor angelangt sind.

Machu Picchu

 

Machu Picchu

 

Machu Picchu

 

Damit gehören wir eindeutig zu den flotteren Wanderern, denn Carlos hat die Wegdauer bis zum Intipunku mit 40 bis 70 Minuten je nach Verfassung angegeben.

Am Sonnentor angelangt verschnaufen wir erst mal ordentlich und genießen die Aussicht. Schön ist es hier und bestimmt gehört ein Sonnenaufgang hier am Intipunku zu den besonders magischen Erlebnissen, doch auch wer wie wir nur am Nachmittag von Machu Picchu das Stück heraufläuft, hat sich den Anblick verdient.

Der Weg hinunter geht deutlich leichter, da die Schwerkraft merklich mithilft. Neben wenigen anderen Touristen, die uns entgegen keuchen, treffen wir auch auf ein Lama, das gemächlich auf dem alten Inkapfad entlang spaziert und dort und da ein Gräslein mermelt. Vorsichtig nähern wir uns für ein Foto. Ob es uns anspucken wird?

Zurück geht's durch die verlassene Inkastadt und hinunter zum Busstopp. Etwas erschöpft lassen wir uns in die bequemen Sitze plumpsen und schaukeln die Serpentinen talabwärts nach Aguas Calientes. Die paar Schritte zu unserem Hotel sind gerade noch drinnen.

In unserem etwas düsteren Zimmer angelangt, erleben wir dann eine unliebsame Überraschung. Den Schweiss unserer Wanderung wollen wir uns gerade abwaschen und uns ausgehfertig machen, als Karin unter der Dusche zu quietschen beginnt.

Machu Picchu
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Machu Picchu

 

Es handelt sich dabei aber nicht um freudiges Jubeln sondern um die Reaktion auf das Wasser, welches nur mehr kalt und tröpfchenweise aus dem Brauskopf kommt. Hmpf! Brüderlich teilen wir uns das bisschen Nass zum Haarewaschen.

Als wir in der Lobby ankommen, ist der Pisco Sour-Workshop schon voll im Gange und Ute macht hinter der Bar bereits einen höchst professionellen Eindruck. Auch das Ergebnis ihrer Bemühungen kann sich sehen bzw. schmecken lassen, wie wir gleich darauf verkosten können. Nach einem ausgiebigen Applaus machen wir uns gemeinsam auf zum Abendessen, das wir in einem von Carlos empfohlenen Lokal einnehmen wollen.

Pünktlich um 19:00 treffen wir im Restaurant Indio Feliz ein, wo ein Tisch für uns reserviert ist. Das Lokal ist gemütlich und bunt mit lokalem Kunsthandwerk dekoriert. Gegenüber der großen Tafel, an der wir Platz nehmen ist eine Wand voller Visitenkarten von Gästen, die hier offensichtlich selbst glücklich waren. Schade, dass wir keine dabei haben.

Die Speisekarte kommt und uns gehen erst mal die Augen über. Es ist ein dickes Buch mit viel Auswahl und durchwegs Kreationen, die auch bei uns in modernen Lokalen als interessanten gelten würden. Wir entscheiden uns jeder für ein Menü um 49.- Soles.

Machu Picchu

 

Machu Picchu
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Machu Picchu
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Beide wählen wir einen Salat von Avocado und Papaya als Vorspeise und Orangenstrudel als Nachspeise. Als Hauptgang gibt's für Alexander einen Rinderspieß während Karin Ingwer-Huhn probiert. Dazu Negra Cusquena, das lokale Schwarzbier, das wir auch einmal kosten möchten.

Als die Speise kommen sind wir überwältigt. Sowohl die Portionen sind riesig als auch die Qualität wirklich hervorragend. Es ist sozusagen kaum zu derfressen! Auch allen anderen am Tisch geht es ähnlich wie uns und alle finden das Essen extrem lecker.

Trotz zweier Expressos zum Abschluss lässt sich die Müdigkeit nicht länger aufhalten. Geschafft von diesem erlebnissreichen Tag schleppen wir uns gerade noch ins Hotel, wo wir auf unserem Zimmer fast augenblicklich einschlafen.

Gute Nacht Machu Picchu, wie schön, dass wir hier sein konnten.

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