Monsun Chill Out

The Leela Goa Hotel
IconThe Leela Goa Hotel

 

The Leela Goa Hotel
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Wir sind auf eine Woche nach Goa gekommen, um uns nach der Rundreise ein wenig auszuruhen und die vielen Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Dazu hatten wir denn auch wirklich genügend Zeit, denn ausklingender Monsun bedeutet etwas ganz anderes als wir uns vorgestellt haben.

Die letzten ein oder zwei Wochen, bevor der trockene Winter beginnt, regnet es nochmal in einer Tour durch und dann ist der Monsun schlagartig vorbei und es ist sonnig. Wir haben den Teil vor „schlagartig” erwischt - allerdings doch mit der einen oder anderen Sonnenstunde.

Meist haben wir die Zeit in unserer Suite verbracht und an unserem Reisebericht geschrieben, Fotos bearbeitet, gelesen oder ein Nickerchen gemacht. Wenn es nicht geregnet hat, dann war auch mal ein ausgiebiger Spaziergang durch die üppig grüne Anlage drinnen und an einem Tag sogar einmal 2 Stunden am Pool.

Das Leela Goa ist sicherlich ein hübsches Resort - man sagt es sei das beste in Goa - und doch versteht man die 5 Sterne hier nicht ganz so, wie wir das gewohnt sind.

The Leela Goa Hotel

 

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Das Frühstück, das in Buffetform in „The Café” serviert wird, sollte man beispielsweise lieber zeitig zu sich nehmen. Ab 09:30 Uhr kommen nämlich auch die einheimischen Gäste - während der Monsunzeit gibt es Ermäßigungen für Familien oder Tagungen und beides wird eifrig genutzt - und man hat fast gar keine Chance mehr, die Aufmerksamkeit des Personals auf sich zu ziehen und seine Tasse Tee nachgefüllt oder Butter zum Toast zu bekommen.

Apropos Tee: dieser wird vom Servierpersonal durch vorheriges Riechen an der geöffneten Thermoskanne identifiziert. Farbige Punkte zur Kennzeichnung haben sich zwar schon durchgesprochen, jedoch dürften in der Küche hauptsächliche Farbenblinde arbeiten. So kommt es auch, dass das braune Gebrüh mitunter eine Mischung aus beidem, Kaffee und Tee, ist. Nicht so lecker!

Der Monsun hat aber auch etwas sehr Beruhigendes und Kuscheliges. Es ist angenehm, in der trockenen Suite bei Cola-Whisky zu sitzen, Nüsse zu knabbern und dem steten Prasseln zu zuhören. Auch haben wir festgestellt, dass Norah Jones' Jazzsongs eine perfekte Untermalung zu diesem Wetter sind.

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Das Abendessen haben wir öfter im Restaurant „Jamavar” eingenommen. Es befindet sich am Ende der riesenhaften Eingangshalle und bietet indische Gerichte in gehobener Atmosphäre. Hier am Goldfischbecken mit dem schönen Silbergeschirr und den stets lächelnden Kellnern fühlen wir uns sehr wohl.

Das Essen schmeckt ebenfalls ausgezeichnet und der einzige Wermutstropfen ist, dass wir aufgrund unserer extrem vollen Bäuchlein nach dem späten Essen immer so unruhig träumen und das Geldbörsel sich doppelt so schnell leert wie in „The Café”.

An einem Abend haben wir Glück und es bleibt trocken und klar. Daraufhin unternehmen wir einen kleinen Verdauungsspaziergang nach vorne zum Meer. Nirgends sieht man die Sterne so klar und deutlich wie über dem Ozean. Der Wind weht angenehm frisch und streicht uns die Haare aus dem Gesicht. Eng umschlungen hören wir den Wellen zu und zählen die Lichter der Fischeboote, die auf Fang draußen sind. Es geht doch nichts über ein wenig Romantik!

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und hast selbst die Möglichkeit einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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