Zadar

Sonnenaufgang
IconSonnenaufgang

 

Sonnenaufgang
IconSonnenaufgang

 

Uah, guten Morgen! Herrlich haben wir geschlafen in dem großen Bett mit der für ein Hotel unüblich harten Matratze. Wir hüllen uns in die im Bad befindlichen Bademäntel und gehen hinaus auf die Terrasse, um den Sonnenaufgang über der Bucht zu betrachten. Sehr schön, wie der Himmel langsam heller wird und das Meer zu glitzern beginnt. Könnte man solche Augenblicke nicht öfter genießen?

Als der Zauber vorbei ist gehen wir unter die Dusche, ziehen uns an und hüpfen die Treppe hinunter zum Frühstück. Auch das Frühstücksbuffet steht den sonstigen Einrichtungen des Hotels in keinster Weise nach. Es gibt alles, was das Herz begehrt - und das auch noch in nettem Ambiente.

Hotel Atrium Residence Baska, Blick vom Balkon
IconHotel Atrium Residence Baska, Blick vom Balkon

 

Wir holen uns frisch zubereitete Eier von der deutsch sprechenden Eierstation - Karin bekommt ein Spiegelei, Alexander Omelette. Danach ein Müsli mit Nüssen und Tee. Dieser sollte Vanille sein, ist aber irgendetwas Grellrotes. Egal, es schmeckt trotzdem gut.

Nach der morgendlichen Stärkung geht's noch mal hinauf in unsere Suite, wo wir das Gepäck zusammenstellen und einen letzten Kontrollgang tätigen. Alles eingepackt, nichts vergessen? Dann noch einen abschließenden Blick auf die Terrasse und wir sind dahin.

In der Lobby treffen wir auf den Pagen, der sich gleich mit dem Wagerl aufmacht, unser Gepäck zu holen. Beim Zahlen ist der Zimmerpreis exakt wie bei der Webreservierung angegeben. Keine Extragebühren, keine Überraschungen. Wir sind sehr zufrieden!

Nach obenKrk Stadt

Krk, Marienbasilika
IconKrk, Marienbasilika

 

Krk, Marienbasilika
IconKrk, Marienbasilika

 

Krk, Marienbasilika

 

Schon gestern haben wir beschlossen, Krk Stadt anzuschauen, bevor wir die Insel wieder verlassen. Als wir uns der Stadt mit rund 3000 Einwohnern nähern stellen wir fest, dass hier doch etwas mehr los ist. Wir suchen uns einen kostenlosen Parkplatz oberhalb des Zentrums und gehen zu Fuß den Hügel hinunter.

Zunächst stoppen wir bei einem Konsum, wo wir Fensterputzmittel und Schwämmchen gegen den Fliegendreck auf Maurice's Windschutzscheibe einkaufen. Der Einkauf wird in unseren Fotorucksäcken verstaut und es geht weiter.

Krk Stadt, die als römisches Munizipium Curicum hieß, ist eine alte Frankopanensiedlung mit einem mächtigen Schutzwall rundherum. Man ist hier sichtlich bemüht, das historische Erbe zu bewahren und zu beleben. Überall rings um den mittelalterlichen Altstadtkern gibt es Cafés und Souvenirläden.

Wir schlendern durch die Gässchen, in denen Katzen noch schlaftrunken über ihre eigenen Pfoten stolpern und alte Frauen auf dem Weg zum Einkaufen ein Schwätzchen halten, bis wir vor der Marienbasilika stehen. Mit ihrem weithin sichtbaren Zwiebelturm ist die dreischiffige Kathedrale Krks bedeutendstes Bauwerk. Dass das Gotteshaus im 6. Jahrhundert auf den Resten einer römischen Therme erbaut wurde, macht den Ort noch zusätzlich interessant.

Krk, Marienbasilika
IconKrk, Marienbasilika

 

Krk, Marienbasilika

 

Wir bezahlen also den Eintritt von kn 7.- und treten in das Museum des erzbischöflichen Palastes ein. Im oberen Bereich gibt es eine kleine Ausstellung mit reich bestickten Ornaten, alten Gebetsbüchern, sakralen Gegenständen und einigen venezianisch-italienischen Bildern.

Wir sehen uns interessiert um und suchen das Altarbild der Hl. Luzia von Paolo Veneziano, das auf einem Plakat am Eingang und in den aufliegenden Prospekten angepriesen wird. Außer den bereits erwähnten Ausstellungsstücken hängt nur eine Art Poster von diesem Altarbild an der Wand. Na, vielleicht ist es ja in der Basilika selbst.

Erwartungsfreudig hüpfen wir die Stufen hinunter, wo wir gleich neben der Orgel in die Kathedrale kommen. Das Innere ist ganz interessant, mit Säulen, einer frankopanischen Madonnenfigurine aus Silber und einem Altarbild der Bestattung Christi. Einen Wow-Effekt hat die Basilika allerdings nicht.

Wir schauen links, wir schauen rechts, sehen erstaunlicherweise gleich zwei Kanzeln mit Engeln, die Bücher halten, als Lesepulte.

Krk
IconKrk

 

Krk

 

Krk, Brunnen am Hauptplatz

 

Eine Nonne, die Blumenschmuck hier im Gotteshaus anbringt, fragen wir nach dem gesuchten Altarbild und sie verweist uns nach oben, ins Museum. Also zurück zur Orgel und wieder hinauf mit uns. Zurück im Museum müssen wir leider feststellen, dass das Poster wirklich alles ist, was wir von Paolo Venezianos Altarbild der Hl. Luzia zu sehen bekommen. Schade!

Wir verlassen die Marienbasilika und begeben uns durch die Altstadtgässchen hinunter an den Hafen. Dort plaudern wir ein paar Sätze mit einem Mann am Pier, der Bootstouren zu den Inseln anbietet. Er beglückwünscht uns zu Zadar, Split und Dubrovnik. Schöne Städte! Je weiter südlich, desto schöner. Zadar ist nett, aber das Umland kann nichts. Tja, … es ist, wie es ist.

In einem netten Café mit Blick auf den Hafen gönnen wir uns zum Abschluss unseres Rundgangs 2 Cappuccino. Schön ist es, hier zu sitzen, die Sonne zu genießen, und vorbei gehende Leute zu schauen. Ein simples Vergnügen. Gestärkt, ausgeruht und voller netter Eindrücke verlassen wir das Café und die Altstadt von Krk.

Auf dem Parkplatz noch schnell die Windschutzscheibe mit den eigens gekauften Putzmitteln gesäubert und schon sind wir wieder unterwegs. Über Insel und Brücke geht es zurück aufs Festland und dann entlang der wunderschönen Küstenstraße Richtung Zadar.

Kroatien
IconKroatien

 

Kroatien

 

Immer wieder gibt es Ausblicke auf felsige Buchten, klares türkisblaues Wasser und grüne Pinien - super! Die Sonne scheint, der Wind zaust unsere Haarspitzen und wir hören unsere Lieblingsmusik. Kann Urlaub schöner sein?

In Senj, dem Ort, wo wir vor 2 Jahren schon einmal durch menschenleere Gassen geschlendert sind, machen wir auch heute wieder Halt. In einem Restaurant mit Terrasse aufs Meer hinaus legen wir eine Mittagsrast ein. Alexander bestellt gegrillte Tintenfische, Karin hausgemachten Hartkäse. Dazu ein gemischter Salat und Mineral-Zitrone, da wir ja nachher mit dem Auto wieder weiterfahren und daher lieber kein Gläschen Wein nehmen.

Das Essen schmeckt gut, wir genießen das schöne Panorama dazu und sind schon bald wieder unterwegs. Die Straße führt weiterhin der schönen Küste entlang und vor allem Karin ist ganz verzückt ob der Postkartenidylle.

Erst das letzte Stückchen vor Zadar wird die Gegend dann wirklich etwas langweiliger. Industriegebiet geht in Vororte und Neustadt über, bis wir schließlich schon die Schilder sehen, die zu unserem heutigen Hotel weisen.

Nach obenZadar Stadt

Narodni trg, Stadtwache (Gradska Loza)

 

Landtor

 

Trg Pet Bunara (5 Brunnen)

 

Das Hotel Kolovare ist tatsächlich ähnlich, wie wir aufgrund der Beschreibungen und des Webauftritts angenommen haben. Ein etwas älterer Bau mit Betonzierelementen von fragwürdiger Attraktivität vor den bestenfalls zum Rauchen geeigneten Balkonen. So vergeht einem auch der Meerblick. Die Zimmer sind ok aber nicht berauschend, wie wir nach dem Einchecken feststellen.

Egal, wir haben das Hotel ja nicht wegen seiner tollen Ausstattung ausgesucht, sondern wegen der Nähe zur Altstadt. Unser Lieblingshotel in Zadar, das Bastion, war leider sowohl für die Hin- als auch die Rückreise schon ausgebucht und etwas Näheres gibt es nicht. Also bringen wir unsere Taschen ins Zimmer und tun das, weswegen wir hergekommen sind - wir gehen in Stadt zum Schauen und Fotografieren.

Entlang des Meeres, vorbei am Strandbad und dem kleinen Yachthafen, kommen wir auf den Platz der 5 Brunnen. Bis ins 19. Jahrhundert versorgten die Brunnen Zadar mit Wasser und auch heute sind sie eine Top-Location. Allerdings weniger zum Wasserschöpfen, denn zum Fotografieren. So ein Motiv sucht schon seinesgleichen.

Stadttor

 

Narodni Trg

 

Durch die mit spiegelglattem Marmor gepflasterten Gässchen, den Narodni Trg überquerend, gehen wir vor zum Markt, der aber fast schon leer ist. Nur ein paar nicht sonderlich interessante Fetzengeschäfte, die fix installiert sind und einige übrig gebliebene Gemüsestandeln sind noch da. Wir beschließen, lieber morgen in der Früh noch einmal vorbei zu schauen.

Also wieder retour und um je kn 10,- p.P. den Glockenturm von Sv. Stosija hinauf geklettert. Die Stufen nehmen wir fast mit links und oben angekommen genießen wir den schönen Ausblick auf Zadar und das Meer, auf dem die Nachmittagssonne glänzt. Rund herum gehen wir auf der schmalen Aussichtsplattform und zwängen uns mitunter an JapanerInnen vorbei, die ebenfalls Fotos von hier oben machen - knips!

Als wir uns satt gesehen und fotografiert haben, steigen wir die Treppen wieder hinunter und wollen anschließend die Kathedrale auch von Innen nochmals bewundern. Doch Karin wird wegen ihrer unzüchtigen Shorts der Eintritt verwehrt und Tücher zur Bedeckung der Gott nicht gefälligen Schenkel gibt es keine. Ob der liebe Gott in der Früh wegschaut, wenn wir in die Dusche gehen, wollen wir schon fast fragen. Aber eine solche Diskussion wäre wohl sinnlos und obendrein möchten wir uns die Urlaubsstimmung nicht trüben lassen.

Campanile von Sveti Stosija, Blick über Zadar
IconCampanile von Sveti Stosija, Blick über Zadar

 

Campanile von Sveti Stosija, Blick über Zadar

 

Campanile von Sveti Stosija, Blick über Zadar

 

In Ermangelung eines Supermarktes kaufen wir in einem Café zwei Flaschen Heineken - ein Baby und eine Lady - und gehen damit an den Kai zur Meeresorgel. Wir prosten einander zu, liegen auf den warmen Steintreppen, spüren die Sonne auf der Haut und hören das Meer Orgel spielen - schön!

Etwas später verlassen wir unseren Platz, um ein paar Schritte weiter beim Gruß an die Sonne, Fotos zu machen und die Reaktion der Menschen auf diese modernen und ungewöhnlichen Installationen zu beobachten. Uns ziehen die beiden Werke des Architekten Nikola Basic immer wieder in ihren Bann.

Zeleni Trg, Campanile von Sveti Stosija
IconZeleni Trg, Campanile von Sveti Stosija

 

Campanile von Sveti Stosija, Blick auf den Hafen
IconCampanile von Sveti Stosija, Blick auf den Hafen

 

Campanile von Sveti Stosija, Blick über Zadar

 

Als es kühler wird, gehen wir wieder zurück Richtung St. Donat, wo wir plötzlich Hunger bekommen. Wir beschließen doch nicht vorher ins Hotel zum Umziehen und dann zum Essen wieder zurück in die Stadt zu pilgern, sondern gleich ein Restaurant zu suchen. Ist ja unökonomisch sonst und wir halten's so lange keinesfalls mehr aus!

Ein klein wenig irren wir in den Gassen herum, bis wir schließlich ein Lokal namens Malo Misto gleich hinter dem Narodni Trg finden. Es gibt einen Gastgarten auf einer Terrasse mit Blick auf die umliegenden Wohnhäuser. Life-Fernsehen, bei dem man den Leuten quasi in die Wohnzimmer gucksen kann, während diese einen selbst wiederum beim Essen beobachten.

Wir sehen also die BewohnerInnen Wäsche aufhängen, Schwätzchen unter Nachbarn halten, und den kleinen Katzen, die im Gemeinschaftsgarten im Gras spielen, Leckerlis zuwerfen.

Als die Kellnerin kommt bestellt Alexander eine gemischte Grillplatte (Rasnici, Cevapcici, Pommes und ein Bier …), während Karin Calamare vom Rost mit Mangold ordert. Dazu auch noch gemischten Salat und Bier. Das Essen kommt bald, ist frisch, schmeckt gut und unsere knurrenden Mägen sind endlich besänftigt.

Meeresorgel
IconMeeresorgel

 

Meeresorgel
IconMeeresorgel

 

Meeresorgel

 

Im Anschluss an unser Abendessen besuchen wir dann doch nochmal den Gruß an die Sonne, um weitere Fotos zu machen.

An der Uferpromenade sieht man heute einen Sonnenuntergang in perfektem Campari-Rot und nachfolgend ein Wahnsinnslicht am Meer. So etwas muss Alfred Hitchcock vor Augen gehabt haben, als er vom unver­gleichlichen Sonnenuntergang in Zadar schrieb. Nimmt man das heutige Naturschauspiel, so könnte man wirklich vom schönsten Sunset der Welt sprechen.

Gruß an die Sonne
IconGruß an die Sonne

 

Gruß an die Sonne
IconGruß an die Sonne

 

Uferpromenade
IconUferpromenade

 

An der Spitze der Landzunge tanzen mittlerweile bunte Lichter über die Sonnenscheibe, was ganz super anzusehen ist. Alexander bezieht mit seinem Gorillapod im Grünstreifen hinter dem Kai Position. Karin hat sich einstweilen auf eine der hölzernen Sitzflächen nieder­gelassen und schaut dem bunten Treiben zu. Ein wenig friert sie auch so nur mit Shorts und T-Shirt bekleidet, weil es ja tagsüber so warm war.

Kleine Kinder tollen total begeistert hinter den tanzenden Lichtern her, verliebte Paare machen Fotos von einander in allen Lebenslagen, junge Mädchen tanzen wie im Discoflimmerlicht. Sicher hat der Künstler dieses Verhalten bei der Installation bedacht, denn es passt einfach so gut dazu.

Zum Abschluss steigen wir selbst auch auf die Scheibe und plötzlich sind wir umgeben von wunderschönen Regenbogenfarben, die vorher gar nicht zu sehen waren. Nur für uns!

Campanile von Sveti Stosija
IconCampanile von Sveti Stosija

 

Gruß an die Sonne

 

Uferpromenade
IconUferpromenade

 

Entlang der Uferpromenade gehen wir schließlich zurück bis St. Donat. Karin bekommt einen Lachanfall als sie einen Zwergspitz sieht, der beim Pinkeln sein Haxerl hebt. Aber da ist nichts - kein Baum, kein Strauch, kein Grashalm, den er anpinkeln könnte. Als der kleine Spitz das merkt, bekommt er Übergewicht und fällt pinkelnd fast auf den Rücken. Ein Bild für Götter!

Durch die Gassen marschieren wir nun schon flotteren Schrittes wieder zurück zum Hotel. Am Zimmer angelangt bekommt dann jeder noch einen Schluck Biska. Alexander als Night Cup, Karin zum Aufwärmen.

Alexander ist besonders brav, da er noch Fotos entlädt, während Karin unter die Decke kriecht und wenige Minuten später eingeschlafen ist. Es ist ein laaanger, schöner Tag gewesen.

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