Tikal, Canopy, Flores

am Weg nach Tikal in El Remate

 

Montezuma Stirnvogel (Psarocolius Montezuma)
IconMontezuma Stirnvogel (Psarocolius Montezuma)

 

Montezuma Stirnvogel (Psarocolius Montezuma)
IconMontezuma Stirnvogel (Psarocolius Montezuma)

 

Der Wecker bimmelt und wir stehen freudig auf. Tikal, eine der schönsten Maya-Anlagen, steht heute auf dem Programm. Don Pedro hat uns schon vorgewarnt: leicht anziehen, Schuhe bequem und sicher, wenig mitnehmen.

Wir werden ca. 8 km laufen, können aber größtenteils im Schatten bleiben, da es hier Dschungel und somit üppigen Baumbestand gibt.

Unterwegs im Nationalpark, machen wir auf der Schotterstraße kurz Halt, da Don Pedro uns ganz besondere Vögel zeigen möchte. In den Ästen einer Baumkrone über uns hängen ganz viele kalebassenförmige Nester. Diese kunstvollen Gebilde sind die Behausungen des Montezuma Stirnvogels (Psarocolius montezuma), der auch Montezuma Goldschwanz oder Goldpendel (Montezuma Oropendola) genannt wird.

Doch nicht nur schön anzuschauen sind die Nester der Vögel, sie müssen auch funktionell sein und die Eier tragen können. Dies wird von den Weibchen überprüft, die in die Behausungen schlüpfen und daran rupfen und zupfen. Erst wenn dieser Test zur Zufriedenheit ausgefallen ist, sind sie mit dem Männchen, der das Nest gebaut hat, paarungswillig.

Die Goldpendel selbst sind dunkelbraune Vögel mit einer orange Spitze am sonst schwarzen Schnabel und goldgelben Schwanzfedern. Besonders auffallend ist auch ihr bizarrer Gesang der sich aus Pfeifen, Gurgeln, Schnalzen und noch so einigen Geräuschen zusammensetzt. Eine Weile stehen wir alle mit in den Nacken gelegten Köpfen schauen den Goldpendeln zu und knipsen Fotos von ihnen und ihren eigentümlichen Behausungen. Dann geht es weiter zum Eingang zu den Ruinen.

Nach obenDie antike Maya Stadt Tikal

Epiphyten
IconEpiphyten

 

Aguada, das Wasserreservoir
IconAguada, das Wasserreservoir

 

Als wir ankommen, sind erst wenige andere Touristengruppen unterwegs und auch der Wettergott scheint es gut mit uns zu meinen, da sich immer wieder Wolken vor die Sonne schieben und ein leises Lüftchen weht.

Zuerst verschaffen wir uns einen Überblick, indem wir das Modell von Tikal im Eingangsbereich betrachten. 16 km2 umfasst das Zentrum der Stätte, an der sich die ersten Menschen zwischen 800 und 600 v. Chr. niederließen. Die Ruinen von 3.000 Bauwerken und 151 Stelen haben Forscher hier gefunden.

Tikal, Ort an dem die Stimmen ertönen, ist das größte Zeremonialzentrum der Maya und heute die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Guatemalas. 1848 war der guatemaltekische Colonel Mendez der Erste, der hierher eine Expedition leitete.

Rückseite des Tempel 1 (Großer Jaguar)
IconRückseite des Tempel 1 (Großer Jaguar)

 

Epiphyten
IconEpiphyten

 

Komplex Q - Doppeltempel - Ostseite

 

1877 folgte ihm Bernoulli, der Schweizer Botaniker. Seine Souvenirs, schön geschnitzte Türstützen aus Chico Zapote-Holz, kann man heute im Museum der Kulturen in Basel sehen. Seit 1979 gehört Tikal zum Weltkulturerbe der UNESCO, Ausgrabungen und Konservierungen finden bis heute statt.

Was wir hier im Eingangsbereich ebenfalls sehen können sind Reproduktionen alter Fotos welche zeigen, wie es hier ausgesehen hat, bevor die Tempel ausgegraben und restauriert wurden. Vom dichten Dschungel überwachsene hohe Erdhügel, die kaum erahnen ließen, welcher Schatz sich darunter verbarg. Hier und dort war vielleicht ein Teil einer Treppe zu sehen oder auch ein Stück einer verzierten Stele. Unglaublich, was sich im Dickicht verbarg.

Vorbei an der Aguada, dem Wasserreservoir, das Schild mit dem Übersichtsplan des archäologischen Parks hinter uns lassend, gelangen wir zunächst zu den Zwillingspyramidenkomplexen Q und R. Insgesamt sieben solcher Komplexe mit jeweils zwei identischen Pyramiden wurden gefunden.

Plaza Mayor / Nördliche Akropolis
IconPlaza Mayor / Nördliche Akropolis

 

Nasenbär

 

Sie stellen eine besondere architektonische Formation dar und sind außerhalb Tikals nur noch einmal in Yaxha entdeckt worden. In einem kleinen Hof sehen wir einen Altar und eine Stele, auf welcher das Einweihungsdatum zu erkennen ist.

Entlang von Waldwegen gehen wir durch den dichten Dschungel. Plötzlich hören wir es rascheln und ein paar Touristen stehen mit gezückter Kamera am Wegesrand. Ein Rudel Nasenbären streift ganz nah am Gehweg durch das Dickicht!

Rötlich braunes Fell und hell geringelte, aufgestellte Schwänzchen wuseln durch das Laub. Erstaunlich, wie wenig scheu die putzigen Tierchen sind. Als der Großteil der Gruppe schon einige Schritte entfernt ist, kommen die possierlichen Fellknäuerl ganz aus dem Unterholz hervor und wir können ein paar nette Fotos machen.

Plaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar)
IconPlaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar)

 

Plaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar)
IconPlaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar)

 

Plaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar)

 

Unterwegs gibt es von Peter Erklärungen zu Fauna und Flora, die recht interessant sind. Blattschneiderameisen kreuzen unseren Weg und auf den Bäumen können wir verschiedene Epiphyten sehen, die sich überhaupt nicht mit den oft schon abgestorbenen Tillandsien vergleichen lassen, die man bei uns zu Hause käuflich erwerben kann.

Schließlich kommen wir am großen Platz mit den Tempeln I und II sowie der nördlichen Akropolis an. Sehr, sehr beeindruckend! Mitten im Urwald plötzlich diese Anlage.

Regenbogentucane, Goldpendel, Korallenbäume und afrikanische Tulpenbäume - darüber die Maya-Pyramiden. Eine Kulisse wie in einer Universum-Folge und wir sind mitten drin. Die Menschen rund um uns verlieren sich zwischen Bäumen und Ruinen.

Über steile Holzleitern klettern wir hoch hinauf auf den Tempel II. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick. Auch die Akustik ist großartig, konnte man sich doch früher von Tempel zu Tempel in normalem Tonfall unterhalten.

Plaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar),  Nördliche Akropolis
IconPlaza Mayor / Tempel 1 (Großer Jaguar), Nördliche Akropolis

 

Plaza Mayor / Zentrale Akropolis + Tempel 1 und 2
IconPlaza Mayor / Zentrale Akropolis + Tempel 1 und 2

 

Uns gegenüber ragt Tempel I, der Große Jaguar, in den Himmel. Die Priester, welche einst das Volk von ihren magischen Handlungen zu überzeugen verstanden, waren sicherlich allesamt schwindelfrei.

Angenehm ist es hier zu sitzen und die Zeit sowie die Welt um sich ein wenig zu vergessen. Wir trinken Wasser aus unseren mitgebrachten Flaschen und machen unzählige Fotos aus allen nur erdenklichen Perspektiven. Nach einer kleinen Ewigkeit geht es dann die Holzleiter wieder hinunter.

Der Große Jaguar ist nicht zu besteigen, dafür die Verwaltungsgebäude gegenüber nördlicher Akropolis. Auch diese steilen Stufen erklimmen wir. Von hier aus sieht man die Tempel I & II, die Akropolis und einige andere Tempel in der Ferne. Sehr beeindruckend!

Blick über den Dschungel
IconBlick über den Dschungel

 

Blattschneiderameisen

 

Rasch vergeht die Zeit in den Ruinen und schon müssen wir wieder zu unserem Treffpunkt bei den Toiletten. Nach dem Nachtanken beim Wasserkiosk fragt Alexander, warum die Treppen eigentlich so schrecklich hoch sind.

An Birgit und Karin als Edelfräulein demonstriert Don Pedro, dass es einstmals Bänke waren, die mit bunten Textilien bedeckt eine angenehme Sitzgelegenheit während der Zeremonien darstellten. Auch gab bzw. gibt es verschiedene Arten von Stufen: niedrigere zum Laufen, höhere zum Sitzen und ganz hohe, die einfach nur zur Zierde sind.

Weiter geht es nun zu Tempel Nr. 4. Hier führen Holztreppen fast in Serpentinen zwischen Bäumen hinauf. Zwar sind der Stufen viele allerdings sind sie bei weitem nicht so steil, wie dies bei Tempel II der Fall war.

Das wiederum bewirkt, dass diesmal ausnahmslos alle Gruppenmitglieder hinauf streben. Oben angekommen ist auf dem schmalen relativ wenig Platz, dafür aber viel wunderbarer Ausblick. Vereinzelt werden Touren zum Sonnenaufgang angeboten, wo Leute schon ab 04:00 Früh hier oben herumhocken und auf ein Naturschauspiel warten.

Rückseite Tempel 3 (Tempel des Jaguarpriesters)
IconRückseite Tempel 3 (Tempel des Jaguarpriesters)

 

Tempel 5

 

Tempel 5
IconTempel 5

 

Heute gab es leider viele Wolken und es war wenig spektakulär. Trotzdem eine schöne Vorstellung allein im Urwald zu sein, nur mit natürlichen Geräuschen rings herum.

Wieder am Boden geht unser Rundgang weiter, vorbei am Palast der Fenster oder auch Fledermaustempel und einigen Strukturen, die noch zur Hälfte eingebuddelt sind. Vieles wird hier in Tikal gar nicht ausgegraben, um die Bauten nicht Sonne und Witterung auszusetzen, die eine zerstörerische Wirkung haben.

Tempel Nr. 5 ist über eine seitliche Holzleiter zu erklimmen, die extrem steile Sprossen aufweist. Nur mehr Arne und Birgit bringen genug Enthusiasmus und Energien auf, um hinauf zu klettern. Wir anderen setzen uns inzwischen in den Schatten, schwitzen leise vor uns hin und bewundern das Tempo, mit dem die beiden nach oben streben.

Als Arne und Birgit oben angekommen sind probieren wie das mit der Akustik aus und reden sie an. Und es stimmt wirklich! Man kann ganz normal reden und trotzdem wird man gut verstanden. Früher wurde dieses „Fernsprechen” von Tempel zu Tempel genutzt und die Akustik war sicher noch besser, da es dazwischen keinen Dschungel gab, der den Schall dämpfte.

Tikal Blick über den Dschungel
IconTikal Blick über den Dschungel

 

Tikal Blick über den Dschungel

 

Über einen Damm, der einst zwischen Wasserbecken entlang führte, geht es nun zurück Richtung Parkplatz. Wieder kreuzen Blattschneiderameisen unseren Weg - oder wir den ihren - und wir steigen über unzählige knorrige Wurzeln hinweg.

Mittagessen gibt es heute hier im Dschungel. Bei einer kleinen Lodge empfängt man uns mit kühlen Tüchern. Wir sind angetan. Später erfahren wir, dass dies deswegen geschieht weil das Wasser bei den Toiletten aus dem nahen See gepumpt wird und nur zum Spülen verwendet werden kann. Nicht einmal die Hände dürfen wir uns damit waschen.

Zu essen gibt es Hühnchen mit Reis und Gemüse. Karin lässt bis auf einen Löffel voll Reis und Wasser immer noch aus. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und die Erinnerung an die scheußlichen Zustände ist immer noch sehr frisch.

Nach dieser kurzen Rast geht es nun auf gut ausgetrampelten Pfaden endgültig zurück zum Bus. Toll war es hier, ganz sicher ein Höhepunkt unserer Reise.

Nach obenWas bitte ist Canopy?

ein klein wenig nervös sind wir alle

 

ganz am Anfang

 

Kurz nach dem Verlassen des Parks ist rechter Hand ein Canopy Service. Birgit hat so etwas schon einmal in Costa Rica gemacht und steckt uns alle mit ihrer Begeisterung dafür an. Auch Don Pedro empfiehlt uns eine Runde. Es gibt sogar die Möglichkeit nach dem ersten Proberutschen aufzuhören und sein Geld zurück zubekommen, falls man doch zuviel Angst hat.

Karin ist etwas mulmig, da sie ja eigentlich Höhenangst hat, aber die Gruppendynamik lässt sie zumindest den Proberutscher riskieren. Elsbet und Wulf warten lieber gleich unten auf uns.

So, und was ist jetzt eigentlich dieses Canopy Service? Von Forschern, Botanikern und Fotografen wurden schon seit Jahren Systeme aus Stahlseilen und Plattformen genutzt, um sich zwischen den Baumkronen des Dschungeldaches (canopy) zu bewegen.

Im Film Medicine Man - Die letzten Tage von Eden kann man beispielsweise Sean Connery als Arzt sehen, wie er auf der Suche nach einer Heilpflanze gegen Krebs zwischen den Bäumen im Urwald hin und her schwingt. Ihm sollen wir es jetzt gleich tun.

und wieder hin ...

 

und zurück ...
Iconund zurück ...

 

Karin fliegt einmal hin ...
IconKarin fliegt einmal hin ...

 

Wir zahlen also unsere USD 30.- Eintritt und bekommen eine Art Geschirr aus Gurten umgeschnallt. Vorne ist ein großer, starker Karabiner angebracht und hinten noch einer. Dazu gibt es dicke, große Lederhandschuhe wie für den Bau.

Alexander bekommt gleich zwei Rollen, da sein Gewicht ein wenig größer ist. Dafür ist er dann aber auch mui rapido. Arne jammert, dass sich der letzte Träger des Geschirrs wohl sehr gefürchtet hat, da die Gurte ziemlich müffeln.

Es geht rauf auf den ersten Baum. Die Steigleiter ist zuerst aus Holz, dann nur mehr aus Eisen und sieht etwas provisorisch aus. Karin mag lieber nicht genauer darüber nachdenken. Auf der mittleren Plattform angekommen erklärt uns ein Einheimischer, was wir zu tun und wie wir uns zu verhalten haben. Solo en espanol. Arne übersetzt freundlicherweise für uns alle da es vielleicht doch ganz wichtig ist genau zu wissen, was wir machen sollen.

Echte Könner vollführen sogar Kunststücke (local Guide)
IconEchte Könner vollführen sogar Kunststücke (local Guide)

 

Auch Alexander genießt das Durch-die-Bäume-Fliegen sehr
IconAuch Alexander genießt das Durch-die-Bäume-Fliegen sehr

 

Also, rechte Hand hinter die Rolle und ans Seil, linke Hand an den Karabiner vorne. Beine hoch, zurück lehnen und losrutschen. Zum Bremsen mit der rechten Hand das Seil nach unten ziehen wie in der Bim.

Und wer zuviel Angst hat und zu früh bremst, der darf sich selber zur nächsten Plattform hangeln. Ein Canopy-Experte rutscht vor, um uns auf der nächsten Plattform in Empfang zu nehmen. Einer nach der anderen werden wir eingeklinkt und los geschickt. Na dann, ah-uah-uaaaaah!

Karin bremst zwar nicht stark, kommt aber trotzdem nicht ganz auf der nächsten Plattform an. Ohje, hangeln? Nein, der kleine „Vorrutscher” kommt sie holen und zieht sie hoch. Puh, muchos gracias! Es war zwar noch nicht besonders relaxt, aber aufgegeben wird auf keinen Fall. Also hoch zur nächsten Plattform.

Wir klettern in den Baumwipfeln rum und schwingen in ca. 30 Metern Höhe im Dschungel umher. Und mit jedem Rutscher wird's entspannter und lustiger. Alexander macht eine super Figur, er würde sich glatt als Tarzanbesetzung eignen. Auch Karin denkt nicht mehr an ihre Höhenangst und genießt das äffische Dasein.

Viel zu schnell sind die 9 Plattformen absolviert und schon bald erreichen wir das letzte Seil, an dem unsere beiden Helfer jeden von uns kräftig auf und ab hüpfen lassen. Es hat uns allen gefallen!

Vor den Toiletten waschen wir uns alle die Hände und ein bisschen den Schweiß aus den Gesichtern - da wir auf Höhe der Baumwipfel waren, konnten uns diese keinen Schatten mehr spenden - und weiter geht's mit dem Bus Richtung Flores.

Nach obenFlores, die Stadt im Petén-Itzá-See

Flores
IconFlores

 

Flores

 

Don Pedro erzählt uns über die Insel Flores, die einst Tayasal hieß und Metropole des Volkes der Itza war, welche im 13. Jahrhundert nach der Zerstörung von Chichen Itza durch Mayapan hierher zogen.

Auch Hernan Cortez kam 1525 durch Tayasal und ließ einen altersschwachen Gaul zurück, der von den Itza wie ein Gott verehrt wurde. Leider starb der Klepper bald darauf. Doch die Itza fertigten eine Pferdestatue an, welche sie weiterhin verehrten und die auch von den Franziskanermönchen 1618 noch gesehen und anschließend zerstört wurde.

Die Itza leisteten allen Missionierungs- und Unterwerfungsversuchen erbitterten Widerstand und wurden erst 1618 von Martin de Ursua besiegt. Die neuen Kolonialherren bauten eine Festung und Tayasal wurde eine Gefängnisinsel. Heute ist dies natürlich nicht mehr der Fall, sondern Flores ist ein blühendes kleines Städtchen mitten im Petén-Itzá-See.

Flores

 

Flores Hauptplatz
IconFlores Hauptplatz

 

Wir halten auf dem Parkplatz gleich nach dem Damm und schlendern zu einem netten Lokal am Wasser. Bei Bier und alkoholfreien Getränken wollen wir uns nur kurz erfrischen und dann noch ein wenig die Stadt erkunden aber unsere Bestellung dauert ewig. Wir verabreden einen individuellen Fotorundgang mit anschließendem Treffpunkt hier um 18:00 zum Abendessen.

Den kleinen Gassen bergauf folgend gelangen wir zur Kirche. Am Hauptplatz davor steht ein kleiner, etwas baufälliger Pavillon, gesäumt von bunten Häusern. Wir wagen uns hinauf und schauen auf den See und die umliegenden Siedlungen.

Am Hauptplatz gibt es eine öffentliche Telefonzelle, die aber nicht sehr vertrauenerweckend aussieht und in einer Seitengasse kommen wir am Funkhaus von Radio Nacional Tikal vorbei. Was von hier wohl für Sendungen über den Äther gehen?

Wieder bergab gehen wir nun zur Sonnuntergangsseite der Insel, schlendern noch ein bisschen am Ufer entlang und wieder retour zu unserem Treffpunkt.

Flores
IconFlores

 

Flores

 

Flores Sonnenuntergang
IconFlores Sonnenuntergang

 

Als wir wieder im Restaurant ankommen, kommt auch Don Pedros Frau, um mit uns zu essen. Obwohl sie schon lange mit Peter verheiratet ist, spricht sie kein Deutsch. Nur Spanisch oder Englisch.

Gut, unterhalten wir uns auf Englisch, kein Problem. Sie ist recht nett und lustig und vor allem sehr emanzipiert. Hätten wir unserem Macho Don Pedro gar nicht zugetraut, dass er so eine resolute Ehefrau hat.

Das Essen, das uns serviert wird, geht so. Karin traut sich über Nachos mit Guacamole, Alexander bekommt einen Spieß, über den aber leider Schwammerlsauce geleert wurde. Nicht besonders tipico und vor allem nichts, was Alexander verträgt. Also runter mit der Sauce.

Nach dem Abendessen geht es schon bald mit unserem Fahrer Pedro zurück zum Hotel. Morgen heißt es um 03:15 aufstehen. Also schnell, schnell gute Nacht!

zu den FAQs und den Kommentaren
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