Parco Giardino Sigurtá, La Spezia

Parco Giardino Sigurtá

Parco Giardino Sigurtá
Ein Park zum Träumen. Ein Garten, in dem man die unglaubliche Vielfalt der Natur bewundern kann. Ein idealer Ort zum Entspannen.

 

In Valeggio sul Mincio, zwischen Peschiera del Garda und Verona, liegt der Parco Giardino Sigurtá.

Der Garten entstand 1617, war ausschließlich im Privatbesitz und gehörte zur Villa Maffei, die 1859 von Napoleon III als Hauptquartier benutzt wurde. Der spätere Besitzer, Carlo Sigurtá, auf den auch der Name des Parks zurückgeht, machte von seinem ererbten Recht Gebrauch, Wasser aus dem Fluss Mincio hoch zu leiten. Er war es auch, der die Gartenanlagen 1978 der Öffentlichkeit zugänglich machte.

Auf einer Fläche von rund 500.000 m² sind verschiedene Abschnitte wie z.B. ein Heikräutergarten, Seerosenteiche, eine Rosenallee, Grotten und Brunnen, eine gothische Kapelle u.v.m. zu sehen.

Parco Giardino Sigurtá

 

Parco Giardino Sigurtá

 

Besonders die alten Buchsbäume mit ihren surrealistischen Formen haben schon diverse Künstler zu bildnerischen Interpretationen inspiriert. Der Parco Sigurtá ist von der ersten Blüte im Frühjahr, wo Tausende von Tulpen und Frühlingsblumen die Wege zieren, über den Sommer mit Rosen und Stauden, bis in den Herbst, wo buntlaubige Bäume und Sträucher einen rot-goldenen Farbrausch erzeugen, ein sehenswertes Erlebnis.

Etwas befremdend mag wirken, dass man den Park nur mit einem Fahrzeug besuchen darf (Moped, Auto, sogar Bus, zumindest aber mit gemietetem Elektro-Auto). Doch schon nach einigen 100m gibt es Parkplätze, sodass man sein Gefährt stehen lassen und das weiche Gras unter den Füßen spüren oder durch die mystisch dunklen Buchshaine streifen kann.

Genauere Infos (leider nur auf italienisch, dafür aber mit vielen Photos) findest Du auf der offiziellen Seite des Parco Giardino Sigurtá.

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Wir können uns nur schweren Herzens von der üppig grünen Landschaft losreissen und auf den grauen Asphalt zurückkehren. Unser nächstes Ziel, ist Cinque Terre oder zumindestens ein Ort in der Nähe. Die Fahrt ist eher langweilig. Der viele Verkehr hindert uns am raschen Weiterkommen. Nach einigen Stunden sind wir müde und wollen nicht mehr weiter. Also wo ist der nächste größere Ort? La Spezia bietet sich an. Fein dorthin fahren wir noch und dann ist Schluss für heute.

Der Reiseführer beschreibt La Spezia so:
An der Südostgrenze der ligurischen Küste öffnet sich zwischen zwei apenninischen Bergrücken der Golf von La Spezia. Eingebettet in grüne Hügel und in schönster Lage liegt dort die etwa 110 000 Einwohner zählende Stadt La Spezia. Im Norden begrenzt durch die steil abfallenden Berge der Cinque Terre öffnet sich der Süden bei Carrara mit herrlichen Badestränden.

La Spezia hinterlässt bei uns leider einen ganz anderen Eindruck. Es ist jetzt Abend und wir suchen für uns ein passendes Hotel. Nicht allzu teuer - wir wollen mit unserem geplanten Budget noch den restlichen Urlaub auskommen. Das erste Hotel mit freien Zimmern - warum in La Spezia heute Abend kaum freie Zimmer zu finden sind, ist uns unbekannt - sieht sehr nett aus, nur leider sind die Zimmerpreise etwas über unserer Vorstellung. Auf unsere Frage „Kennen Sie bitte ein billigeres Hotel in der Nähe” bekommen wir vom Concierge einen Tipp.

Fein, das uns empfohlene Hotel hat freie Zimmer. Wir schreiten gleich zur Besichtigung. Leider fällt im ersten Zimmer beim Versuch den Kasten zu öffenen (ganz normal!) Alexander die Schranktür entgegen. Der noch anwesende Angestellte entschuldigt sich wortreich und führt uns gleich zum nächsten freien Zimmer. Dort hält die Schranktür dem Versuch sie zu öfffen, stand. Auch in diesem Zimmer riecht es intensiv nach billigstem Mottenvernichtungsmittel. Ein Greuel! Nachdem wir aber sehr müde sind, nehmen wir das Zimmer trotzdem.

Die Einrichtung des Zimmers erinnert uns an Ur-Großmutters-Einrichtung. Na macht auch nichts, wir wollen eh nur eine Nacht hier verbringen. Bei weiterer Besichtigung finden wir sogar eine etwa 20m² große Terrasse. Nur haben die Terasse und die Terassenmöbel eine hundertschaft von Tauben als ihre bevorzugte Toilette auserkoren. Danke kein Platz, um den Tag gemütlich ausklingen lassen. Schwer entnervt beenden wir den heutigen Tag eng aneinander gekuschelt und freuen uns auf morgen.

PS: Vielleicht hätten wir nicht nach einem "billigeren" sondern nur nach einem "preisgünstigeren" Hotel fragen sollen. Auf alle Fälle hat seit diesem Ereignis La Spezia für uns einen neunen Namen: La Grindia!

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und Du hast auch selbst die Möglichkeit, einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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