Innsbruck

Innsbruck
IconInnsbruck

 

Innsbruck

 

Guten Morgen! Das war die letzte Nacht in einem fremden Bett, denn heute geht es wieder zurück nach Hause. Geschlafen haben wir recht gut und das Wetter war zum Glück so kühl, dass das Fehlen einer Klimaanlage durch das offene Fenster kompensiert werden konnte.

Einziger Schönheitsfehler daran ist, dass wir jetzt auch die Handwerker auf einem Dach schräg gegenüber besonders deutlich hören.

Das Frühstück nimmt man im Hotel Central im angeschlossenen, gleichnamigen Café ein. So fängt der Tag im Ambiente Alt-Wiener Stils zwischen Swarowski-Lüstern und Thonet-Sesseln und mit reichhaltigem Frühstücksbuffet gleich besonders gut an.

Nachdem wir ausgecheckt und unseren Megane beladen haben, machen wir nun einen kurzen Spaziergang zum goldenen Dachl. Wenn wir schon einmal in Innsbruck sind, müssen wir uns diese berühmte Sehenswürdigkeit auch anschauen, zumal sie nur zweimal ums Eck von unserem Hotel ist.

Goldenes Dachl
IconGoldenes Dachl

 

Goldenes Dachl
IconGoldenes Dachl

 

Obwohl Innsbruck den Funden zufolge bereits seit der Steinzeit besiedelt war und der Name „Inspruk” (Brücke über den Inn) schon im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, so wird die Stadt doch in erster Linie mit Kaiser Maximillian I. (1459 - 1519) in Verbindung gebracht, unter dem sie auch ihre Hochblüte erlebte.

Wir sind entzückt über die malerische Altstadt, die uns mit ihren mittelalterlichen Bauwerken und engen Gässchen fast das schlechte Wetter vergessen läßt.

In der Herzog-Friedrich-Straße sehen wir rechterhand den Stadtturm. Da müssen wir rauf, damit wir uns einen Überblick verschaffen können!

Dom zu St. Jakob

 

Dom zu St. Jakob

 

in der Innbruck Altstadt
Iconin der Innbruck Altstadt

 

Knapp 150 Stufen später haben wir diesen auch und betrachten die umliegenden Berge und beobachten wie einst der Türmer, welcher hier seine Stube hatte, das Treiben in der Altstadt. Schau an, da unten ist sogar ein Hochzeitspaar vorm Goldenen Dachl!

Dieses besuchen wir als nächstes. Alexander hat im Hotel etwas von multimedialem Museumsspektakel gelesen und das wollen wir jetzt erleben. Das Erlebnis entspricht nicht so ganz den Vorstellungen, die wir aufgrund der Werbung hatten, aber ein Audioguide informiert zu einigen gezeigten Ausstellungsstücken doch sehr intensiv über Leben und Wirken von Maximilian I. und der Besuch gipfelt dann im Besuch des reich verzierten Prunkerkers, der das Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

Der Besuch des Domes zu St. Jakob beschließt unseren Stadtrundgang. Hier haben wir das Glück zu den sehenswerten Deckenfresken der Gebrüder Asam, Stukkatur-Verzierungen und dem Grabmal von Erzherzog Maximillian III. auch die Orgel spielen zu hören. Zufällig scheint der Organist gerade zu proben und wir dürfen uns an seiner Übung erfreuen. Da es nach Hause noch so ca. 5 Stunden Fahrzeit sind, beenden wir unseren Spaziergang hier und sagen Innsbruck auf Wiedersehen.

Nach obendie Rückreise nach Wien

Foto: Vis-à-Vis Italien
Vis-à-Vis Italien

 

Die Heimfahrt gestaltet sich mit Ausnahme eines Megastaus beim kleinen Deutschen Eck, den wir Dank TCM und Navigationssystem auf der Bundesstraße umfahren konnten, recht ereignislos.

Das Wetter war meist regnerisch und erst im Wienerwald am Allander Ast haben wir das Dach unseres Coupé-Cabriolet wieder geöffnet. Allerdings nur kurz, denn bei einem heftigen Regenguss waren wir ganz schön froh, dass das Schließen nur 22 Sekunden dauert.

Der Anblick unserer geliebten Heimatstadt Wien, geziert von einem Regenbogen, hat uns dann gleich wieder das Herz erwärmt und das Heimkommen wie immer zur Freude werden lassen.

Es war eine wunderschöne Reise, voll gepackt mit Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen, an die wir uns gerne noch lange erinnern werden!

Nach obenFAQ - Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten

Über welchen Veranstalter habt Ihr Eure Reise gebucht?
Leider ist unsere Reise über keinen Veranstalter buchbar. Wir haben sie selbst zusammengestellt.

 

Was hat Eure Reise gesamt gekostet?
fürs Benzin: ca. € 300.-
für Maut: ca. € 48.-
für Speisen & Getränke, Eintrittspreise: ca. € 400.-
für Übernachtungen: € 940.-
macht somit pro Person ca. € 844.-

 

In welchen Hotels habt Ihr übernachtet, was war Euer persönlicher Eindruck und wie teuer waren die Übernachtungen?
Die Preise gelten bei allen Hotels immer für 2 Personen inkl. Frühstück:
Hotel Madrigale (Garda) - 4 Sterne: € 183.-
Zimmer nett, Bad groß, Frühstücksbuffet mit grandioser Auswahl, kleiner Balkon mit Blick über den Gardasee
Hotel Masters (Brescia) - 4 Sterne: € 104.-
Zimmer nett, Bad groß, sehr neue Einrichtung, Frühstücksbuffet mittelmäßig
Hotel Moderno (Pavia) - 4 Sterne: € 145.-
Zimmer mässig, mittleres Bad, Frühstücksbuffet mit recht geringer Auswahl
Hotel Residence Romana (Mailand) - 4 Sterne: € 179.-
Zimmer ok, Bad klein, Frühstücksbuffet minimalistisch, Garage inkludiert, Personal ok
Camin Hotel (Luino am Lago Maggiore) - 4 Sterne: € 140.-
sehr nettes großes Zimmer, großes Bad, kleiner Balkon mit Blick auf den Lago Maggiore, stilvolle Einrichtung, sehr gutes Frühstücksbuffet, Strasse vor dem Hotel etwas laut, Personal sehr zuvorkommend
Hotel Margun (Mals) - 3 Sterne: € 74.-
großes, einfach eingerichtetes Zimmer, eiskaltes kleines Bad - kein Fön, Terrasse mit nettem Blick auf das Alpenpanorama, mäßiges Frühstücksbuffet, Personal recht resch
Hotel Central (Innsbruck) - 4 Sterne: € 115.-
großes einfach eingerichtetes Zimmer, kleines Bad, großzügiges Frühstücksbuffet im stilvollen Cafe Central

 

Ihr seid ja recht viel in dieser Woche herumgefahren. Wieviele Kilometer waren das denn insgesamt?
Gesamt waren es 2399 km auf jeden einzelnen Tag betrachtet bedeutet dies:
Sa - 758 km, So - 113 km, Mo - 215 km, Di - 44 km, Mi - 188 km, Do - 369 km, Fr - 230 km und Sa - 482 km

 

Nach obenWeitere 211 Fotos von dieser Reise

findest Du in unserem Fotoalbum Italien . Hier gleich ein paar Beispiele:

zum Fotoalbum von Italien

 

zum Fotoalbum von Italien

 

zum Fotoalbum von Italien

 

zum Fotoalbum von Italien

 

zum Fotoalbum von Italien

 

Viel Vergnügen beim Betrachten!

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Sandra
schrieb am 6. Juni 2006

Hallo, euer Reisebericht hat mir sehr gut gefallen, schwungvoll mit einigen Schmähs. Ihr solltet euch einmal Gedanken darüber machen, ob Ihr nicht Reiseführer schreiben wollt. Im Gegensatz zu den Reiseführern, welche es zu kaufen gibt und welche auch recht trocken geschrieben sind, war euer Reiseberich ein Genuss, der einem wirklich Lust auf Urlaub macht.
Dankeschön!

 

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