Lombardei wir kommen

Obwohl wir gestern - eigentlich heute - erst um 01:00 Uhr früh schlafen gegangen sind, läutet der Wecker wie immer um 06:00. Und raus aus dem Bettchen, denn heute beginnt unsere lang ersehnte „blaue Reise” mit unserem ebenfalls lang ersehnten neuen Auto.

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Gepackt haben wir gestern schon und so geht es nach dem Frühstücken, Duschen und Anziehen auch schon los. Alle Gepäckstücke lassen sich gut unterbringen. Zwar ist es nicht mehr das bisher gewohnte „Wirf alles einfach hinten in den Kofferraum”, schließlich muss das Dach ja auch noch Platz haben, wenn wir offen fahren, aber es geht sich doch alles aus.

Flugs sind wir auf der Autobahn, der Verkehr ist noch sehr dünn an diesem Samstagmorgen. Schade, dass das Wetter nicht so richtig zum Cabrio fahren einlädt. Ab dem Semmering wird es dann sogar richtig kühl - nur mehr 10 Grad und dicke Regenwolken, die hin und wieder auch etwas undicht sind. Na, was soll's.

Mit einigen kurzen Raststationen - Weckerl zum Gabelfrühstück in St. Marein, Mittagessen auf der Pack, Lebensmittel- und Getränkekauf in Pörtschach - erreichen wir gegen 18:00 unser heutiges Ziel Garda am Gardasee.

758 km später und so manche neue Annehmlichkeiten genossen wie z.B. Unterschied zwischen Tempomat und Thempobegrenzung, automatisch abblende Rückspiegel, Scheinwerfer, welche sich automatisch auf und wieder abdrehen, gleiches gilt für den Scheibenwischer, welcher auch „weiß” wann er etwas zu tun hat und wann nicht, dem gekühltem Handschuhfach und natürlich dem Navigationssystem, welches uns dank TMC auch vor gesperrten Spuren rechtzeitig warnt und gleich eine alternative Route auswählt. Alles also fast wie K.I.T.T. (das Auto, des Michael Knight in der alten Serie Knight Rider) nur sehr viel schöner, tiefseegrün und viel moderner.

Kaum sind wir von Autobahn bzw. Schnellstraße herunten, machen wir auch schon das Dach auf. Das Wetter ist hier auch deutlich wärmer, denn die 10 Grad am Semmering haben sich zu wunderbaren 26 Grad gesteigert. Alexander hat sich während der doch längeren Fahrt gut an unser neues Auto gewöhnt und seit er den Tempomat benutzt hat, ist sowieso alles fast wie auf Schienen gelaufen.

Nach obenAnkunft in Garda

Garda und der Gardasee
Blick von unserer Terrasse im Hotel Madrigale

 

In Garda entern wir gleich so eine Hotelvermittlung, wo uns eine sehr freundliche und sowohl der englischen als auch der deutschen Sprache mächtige Italienerin ein Quartier für eine Nacht besorgt. Wenig später sitzen wir auf der Panoramaterrasse des Hotel Madrigale und genießen den Blick über den Gardasee.

Die Jahreszeit ist hier schon viel weiter fortgeschritten. Schwalben fliegen umher und bauen unter dem Dach ihr Nest, Rosen und Holunder stehen in vollster Blüte, erfüllen den Abend mit ihrem süßen Duft und die Grillen zirpen in der Dämmerung. Als die Sonne dann langsam untergeht während wir unser mitgebrachtes Abendessen verzehren, klart das Wetter auch noch ein bisschen auf. Wie heißt es doch: „Abendrot - Schönwetterbot”.

Mit dem festen Glauben daran, dass sich diese Weisheit morgen bewahrheiten wird, strecken wir die müden Glieder aus. Gute Nacht an diesem ersten Reisetag!

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