England - Riber Castle, Renishaw Hall Garden, Nottingham, Peak District

Riber Castle in Matlock

Riber Castle in Matlock
IconRiber Castle in Matlock
Im 19. Jahrhundert wurde die Burg nach den Plänen von John Smedley, einem lokalen Textilfabrikanten, als dessen Residenz errichtet. Smedley war ebenfalls der Erbauer des Matlock Bath und der berühmten 'Hydros'. Heute besteht die Ruine nur noch aus den Außenmauern.

 

Zum Unterschied vom gestrigen Abendessen ist das heutige Frühstück wieder sehr gut. Lachs bzw. englisches Frühstück wählen wir und fahren danach gestärkt los. Die Gartenanlagen von Renishaw Hall werden wir heute besuchen. Karin freut sich bereits sehr auf die Gärten (Blumen und Pflanzen sind eines ihrer liebsten Hobbies - siehe auch unsere Seiten Garten).

Während der Fahrt nach Renishaw fällt uns auf der linken Seite mitten am Berg ein ansehnliche Burgruine auf. Die wollen wir näher betrachten. Nur wie kommen wir dort hin? In der ganzen Ortschaft Matlock ist kein Wegweiser zu finden und so fahren wir auf gut Glück in Richtung der Ruine den Berg hinauf. Die Straße wird immer enger und steiler. Teilweise verlieren wir auf Grund der Bergkrümmung die Ruine ganz aus den Augen.

Nach einigen Irrfahrten gelangen wir doch fast bis an unser Ziel. Der letzte Abschnitt des Weges ist nicht mehr befahrbar. Doch leider ist auch der Eingang des Geländes verschlossen. Durch das Gitter sehen wir ein verwittertes Schild mit der Aufschrift „Riber Castle - Wildlife Park”. Auf der ehemaligen Seite von Riber Castle (vielleicht besteht diese Homepage jetzt nicht mehr) erfahren wir dann, dass der Zoo im Oktober 2000 geschlossen wurde. Die imposante Ruine erweckt aber weiterhin unser Interesse. Vielleicht ist der Zaun irgendwo löchrig und wir können so näher vordringen?

So klettern wir über dornige Büsche, vorbei an blühenden wilden Hecken, bis wir am unteren Rand der Ruine auf eine steil abfallende Felswand treffen. Diese stoppt abrupt unseren Tatendrang. Na dann halt nicht! Dafür ist die Aussicht, welche uns weit in die Grafschaft Derbyshire blicken lässt, sehenswert und entschädigt uns für unsere Anstrengungen.

Nach obenRenishaw Hall Gardens

Renishaw Hall Gardens
IconRenishaw Hall Gardens
Seit mehr als 350 Jahren ist Renishaw Hall der Familiensitz der Sitwells. Sowohl die Gartenanlagen als auch das Haus sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Unsere Fahrt geht in Richtung Renishaw weiter. Bei der Ankunft sind wir uns sicher: Das wird der Höhepunkt unseres heutigen Tages! Renishaw Hall besteht aus einer sehr weitläufige Gartenanlage und einem Herrenhaus. Wir lassen das Haus 'links liegen' und widmen uns „nur” der Gartenanlage.

Diese istzweigeteilt. Der „formale” Garten wurde um 1895 von Sir George Sitwell im klassischen italienischen Stil angelegt. Hier spazieren wir (fast ganz allein - wunderbar!) lange Zeit umher. In der Mitte befindet sich ein großer Springbrunnen, rundherum satt dunkelgrüne Hecken im strengen Formschnitt und um diese ein kleiner Wassergraben. Dazwischen blühen üppige Staudenrabatten und Rosen, welche herrlichen Duft verströmen. Über den Wassergraben führen 4 kleine Brückchen. Einige Skulpturen runden den beschaulichen Gesamteindruck ab.

An den „formalen” Garten schließt östlich ein „wilder” Teil an. Auch hier finden wir wieder viele Skulpturen, welche unsere Augen erfreuen. Das Rascheln der Blätter, durch die der Wind streift, nehmen wir als angenehmes Geräusch wahr. Wir schlendern durch den Park und genießen die Natur in vollen Zügen.

Einige Zeit später mischt sich zum Blätterrauschen auch ein lautes Grollen. Nachdem am Himmel keine Wolken zu sehen sind, kann das Geräusch nur von unseren Mägen kommen. Richtig - wir sind hungrig! In den nahe gelegenen ehemaligen Stallungen ist jetzt ein kleines Kaffeehaus untergebracht. Dort laben wir uns bei Tee und Kuchen und verlassen danach schweren Herzens den wundervollen Ort.

Nach obenNottingham Castle

Nottingham Castle
IconNottingham Castle
Auch diese Burg am Hügel über Nottingham ist von einer Parkanlage umgeben. Hecken in Form von Bogenschützen stellen rasch den Bezug zu Robin Hood her.

 

Während der Rückreise nach Thorpe fällt Karin auf der Karte der Ort Nottingham auf. Der Sheriff of Nottingham … Lady Marian … Robin Hood!!! Da müssen wir doch hin und der Ort ist fast auf unserer Route. Ein kurzer Blick auf die Uhr- ja es ist noch ein wenig Zeit - und schon ändern wir unseren Weg. Nottingham wir kommen!

Die Fahrt dauert doch etwas länger als erwartet, aber eine ½ Stunde vor Ende der Besuchszeit erreichen wir die Burg. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe und ist von einem Park und einem großen Kinderspielplatz umgeben.Führungen gibt es wegen der späten Stunde keine mehr. Also begnügen wir uns damit das Castle von außen zu betrachten und wieder einmal durch einen Park zumarschieren. Viele Büsche sind in Form eines Bogenschützens zugeschnitten - wir wissen ja jetzt warum.

Hier und da säumt ein Blumenbeet den Weg. Sehenswert sind auch die kleinen Mistkübel mit dem Wappen von Nottingham. Nach einer ½ Stunde verlassen wir Nottingham wieder. Es ist eine recht nette Anlage, kann aber mit Renishaw Hall Garden wirklich nicht konkurrieren!

Nach obenPeak District, Thorpe, Umgebung des 2. Hotels

Thorpe
IconThorpe
Im Peak District kann man einen Hügel nach dem nächsten erklimmen - nur um danach unzählige weitere zu sehen.

 

Müde kommen wir in Thorpe an. Bei einem Blick aus unserem Zimmer fällt Karin die herrliche Abendstimmung draußen auf. Das muss genossen und fotografiert werden! Also Kamera wieder einpacken und nichts wie hinauf auf den Hügel, der direkt vor unserem Hotel liegt.

Aber hinter dem ersten Hügel ist ein klein wenig höherer nächster Hügel. Der muss auch noch erklommen werden. Die Aussicht ist von dort sicher noch netter. Diese Prozedur wiederholen wir noch 2 mal. Dann sind die „nächsten” Hügel zwar noch nicht erschöpft aber wir! Der Anstieg hat sich allemal gelohnt.

Der Wind bläst uns kräftig um die Ohren und das Gefühl unendlicher Freiheit breitet sich in uns aus. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages tauchen die Landschaft in ein warmes goldenes Licht. Hie und da dringt das entfernte Blöcken einer Schaafherde zu uns. Weit und breit ist keinMensch zu sehen. Wir sind Mutterseelen allein! Beide versuchen wir die Abendstimmung so gut wie möglich auf Fotos einzufangen.

Der Abstieg erfolgt dann viel schneller als der Aufstieg, da wir unser Ziel - das Hotel - immer vor Augen haben. Müde und glücklich fallen wir ins Bett und freuen uns auf den nächsten Tag.

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