Lissabon - Palacio Fronteira & Estrela

Wieder zurück in Lissabon

Heute sind wir wieder ohne Auto unterwegs. Nachdem unser Aufenthalt leider bald zu Ende geht - morgen ist Rückreise - gehen wir noch einmal unsere „Must see”-Liste durch und legen 2 Ziele für heute fest.

Nach obenPalacio de Marques Fronteira

Palacio de Marques Fronteira
IconPalacio de Marques Fronteira
Der Palast wurde um 1640 von dem 1.Marquês D.João de Mascaranhas als Jagdpavillon gebaut. Garten und Haus sind vom italienischen Renaissancestil beeinflußt.

 

Die Anreise zum Palacio de Marques Fronteira ist etwas umständlich und anstrengend. Aus dem Reisebericht im Internet wissen wir, dass die Öffnungszeiten nur sehr restriktiv sind. Um Punkt 11:00 und 12:00 werden Besucher eingelassen und sonst nicht. Wir machen uns daher schon frühzeitig auf den Weg und landen als erstes mit der U-Bahn beim Zoo. So weit so einfach. Nur wie geht es weiter?

Ein Bus fährt angeblich bis vor den Palacio, aber wo hat dieser seine Haltestelle? Bei einem inkompetenten Infostand erhalten wir leider keine hilfreiche Antwort „Hä? Was wollen Sie?” Irgendwie gibt es wieder ein sprachliches Verständigungsproblem. Also suchen wir selbst und finden in dem Wirrwarr der vielen Stationen doch die Richtige.

Am Busplan finden wir die Info, dass der Bus nur alle ½ Stunden fährt. Das wird eng! Also nehmen wir einen anderen Bus (welcher in die gleiche Richtung aber nicht bis zum Palacio fährt). Bei der vermuteten Station angekommen, stehen wir mitten in der „Wüste” mutterseelenallein. Was nun?

Karin entdeckt, dass der Palacio in Sichtweite aber durch eine Bahnlinie und eine Schnellestrasse getrennt, liegt. Schon wieder! Diesmal finden wir die Fußgängerbrücke aber gleich und nach knapp 10 Minuten Fußmarsch erreichen wir rechtzeitig den Palacio. Puh!

Es hat sich ausgezahlt! Die Innenräume werden heute noch von den Eigentümern benutzt und daher ist die Besichtigung nur auf einige wenige Räume beschränkt. Aber die haben es in sich. Wir betrachten und bestaunen viele große Azulejos. Die Führerin spricht hervorragendes Englisch, sodass wir viele interessante Details erfahren.

Anschließend an die Palacio-Führung dürfen wir uns noch ca. 1 Stunde im Park frei bewegen. Zum Unterschied vom Palacio ist im Park fotografieren erlaubt und Alex knipst wieder viele schöne Fotos.

Nach obenBasilica da Estrela und der Park Estrela

Basilica da Estrela
IconBasilica da Estrela
Die Basilika verdankt ihre Existenz einem Gelübde der Prinzessin D. Maria I Francisca. Sie versprach 1760 anlässlich ihrer Hochzeit mit dem Infanten Dom Pedro III, im Falle der Geburt eines Sohnes, die Errichtung einer Kirche.

 

Die Anreise zur Basilica da Estrela ist um einiges einfacher. Die Straßenbahn E28 führt genau bis vor den Eingang. Imposant steht die Kirche vor uns und wir bewegen uns sofort hinein.

Zuvor gibt es noch einen kleinen Disput zwischen Karin und mir. Wir haben unser „altes” Leiden wieder. Jeder will dem Anderen so viel wie möglich abnehmen und behindert ihn aber damit. Kennst Du das auch? Aber dies ist bei einer Zigarette im Park schnell ausdiskutiert und der Besuch der Kirche kann schon starten.

In der Kirche sehen wir uns Einiges an, aber entweder sind wir schon etwas gesättigt von den vielen Eindrücken unserer Reise oder die Kirche sagt unserem Geschmack nicht so sehr zu. Daher verlassen wir schon nach kurzer Zeit die Basilica.

Danach schlendern wir noch durch den gegenüberliegenden Park und genießen einen Galao im Sonnenschein. Was gibt es Neues! icon smile

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und Du hast auch selbst die Möglichkeit, einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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