Zadar & Trogir

Zadar
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Zadar
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Ächz, guten Morgen! Obwohl hier alles neu und schön ist und das Bett auch eine große Matratze ohne Schwiegermutterritze hat, haben wir diesmal nicht so gut geschlafen. Leider haben wir vor dem Einschlafen vergessen die Klimaanlage einzuschalten und so war es ziemlich heiß im Zimmer. Vor allem Alexander hat etwas gelitten und nun leichtes Kopfweh.

Nach einer ausgiebigen Dusche im blitzsauberen Bad, das kaum noch Gebrauchsspuren aufweist, geht es uns schon besser und wir freuen uns auf einen morgendlichen Imbiss.

Das Frühstück wird wieder im netten Restaurant serviert, in welchem wir gestern unser Abendessen genossen haben. Es gibt Verschiedenes vom Buffet und „Eggs any Style” frisch auf Bestellung. Alles schmeckt uns vorzüglich.

Zadar
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Beim Auschecken und Zahlen kontrollieren wir nochmals die Rechnung von gestern Abend. Doch was ist das? Das Trinkgeld für unseren netten Kellner fehlt! Da er sich wirklich so um uns bemüht hat, wollen wir das nachholen und hinterlassen etwas in bar an der Bar für „Gino”.

Während über die Kreditkarte abgerechnet wird tratschen wir noch ein wenig mit der Rezeptionistin und erfahren, dass das Hotel erst im Juli 2008 eröffnet und von slowenischem Designer im Retrostil eingerichtet wurde. Alles klar, jetzt wundert uns nicht mehr, dass alles so stimmig und neu ist.

Wir verstauen unsere Reisetaschen im Kofferraum - auch nach dem Auschecken dürfen wir gerne noch den Parkplatz vor dem Hotel benutzen - und machen uns auf, die Stadt bei Tageslicht zu erkunden.

Nach obenZadar - Kirchen und Kirschen

Campanile von Sveti Stosija, Glocke
IconCampanile von Sveti Stosija, Glocke

 

Campanile von Sveti Stosija, Turmfigur

 

Vorbei geht es an einigen alten Villen innerhalb der Stadtmauern. Manche scheinen von hohen Mauern umschlossene Gärten zu haben, da wir immer wieder Oleander, Bougainvillea und andere mediterrane Kübelpflanzen hervor lugen sehen. Von einem Sims schauen lustige „Blumentopf-Frauen” mit einer Haartracht aus Mauerpfeffer zu uns auf den Gehsteig herunter.

Noch einmal gehen wir an Gruß Sonnenscheibe und Meeresorgel vorbei - Karin hat schon wieder dieses verzückt lauschendes Grinsen im Gesicht - und gelangen auf das römische Forum. Mit der Errichtung dieses großen Platzes wurde bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. begonnen, worauf die Inschrift auf dem Brunnen hin deutet, die auf Tamfil Vaale, Kaiser Augustus Illyrischen Prokonsul, verweist.

Wir wollen die Stadt von oben sehen und steuern zielstrebig auf den Campanile von St. Anastasia zu. Die alte Dame, die beim Treppenaufgang über den Eintritt wacht, ist zu einem Schwätzchen aufgelegt. Sie findet uns so jung, so nett und ist ganz erstaunt, dass wir schon so früh (es ist kurz nach 10:00!) unterwegs sind, wo wir doch Urlaub haben.

Wir machen uns auf den Weg die Treppen hinauf. Oben angelangt werden wir mit einer wirklich schönen Aussicht belohnt. Allerdings waren die letzten paar Stufen wieder mal eine Herausforderung für Karin, da es sich um recht wackelige, halb angerostete Leitern handelte. Die erste Therapiesitzung gegen Höhenangst hätten wir also für heute auch schon erledigt.

Altstadt
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Altstadt
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Altstadt
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Nach ausgiebigem Umschauen und Fotografieren klettern wir die lustigen Leitern wieder hinunter. Obwohl Karin auf den rostigen Sprießerln wieder tausend Tode stirbt, muss Alexander unbedingt noch aus ungewöhnlichen Perspektiven Fotos machen und verlängert so den angstvollen Aufenthalt. Sein Glück, dass Karin ihn beim Hinunterklettern nicht erwischt!

Wieder in den Altstadtstraßen angelangt besuchen wir nun die Kathedrale St. Anastasia. Sie ist die größte Kathedrale Dalmatiens und ihre ältesten Teile gehen auf eine frühchristliche Basilika zurück. Einen Großteil ihres heutigen Aussehens, dem eines romanischen Gotteshauses, erhielt die Kirche im 12. Jahrhundert. Doch auch Elemente aus Gotik und Neoromanik sind an diesem Gebäude zu bemerken.

Das Innere der Kirche ist heute menschenleer, doch haben wir es gestern Abend bei unserem kurzen Besuch während der Messe stimmungsvoller erlebt. Als sollten wir vom Gegenteil überzeugt werden fällt plötzlich ein einzelner Sonnenstrahl durch ein Dachfenster und berührt die Füße von Christus am Kreuz, der neben der Kanzel steht. Ok, wir sind beeindruckt!

Sveti Sstosija
IconSveti Sstosija

 

Sveti Sstosija

 

Nochmals zurück am Forum sehen wir uns nun St. Donatus genauer an. Die ehemalige Kirche, die heute als Veranstaltungszentrum für Ausstellungen und musikalische Events genutzt wird, gilt als Symbol Zadars und zählt zu den bekanntesten Monumentalbauten Kroatiens. St. Donatus stammt aus dem frühen Mittelalter und wird erstmalig vom byzantinischen Kaiser Konstantin im 10. Jahrhundert schriftlich erwähnt.

Den spiegelglatten, Marmor gepflasterten Gassen folgend gelangen wir zum Mittelpunkt der Stadt von der Renaissance bis heute - dem Narodni trg oder Volksplatz. Hier befinden sich die Gebäude der Stadtwache, der Glockenturm, die Laurentius-Kirche, die städtische Loggia und das neue Rathaus, das 1935 während der italienischen Besetzung errichtet wurde.

Sveti Donat
IconSveti Donat

 

Sveti Donat

 

Sveti Donat
IconSveti Donat

 

Die Sonne ist mittlerweile schon recht hoch gestiegen und wir beschließen uns bei einem Espresso im Schatten der großen Sonnenschirme nieder zu lassen.

Fein ist es hier zu sitzen und dem brodelnden Leben auf dem Volksplatz zu sehen. Einheimische wie Touristen kommen vorbei, Alt trifft auf Jung, Tradition auf Moderne. Wir genießen unseren Kaffee mit Aussicht.

Anschließend folgen wir der Kalelarga, der Breiten Straße, zur Bastion Grimani. Vor dem Kapitainsturm und der Stadtmauer befand sich bis ins 16. Jahrhundert ein tiefer Verteidigungsgraben, der einer Festungsmauer weichen musste, als der befürchtete Türkenangriff Gewissheit wurde.

Andauernde Belagerung machte es für die Stadt notwendig, große Trinkwassermengen vorrätig zu halten. Dazu wurden die bereits bestehenden Wasserversorgungsgräben erweitert und eine große Zisterne mit 5 Brunnen angelegt.

Altstadt
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Altstadt
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Stadtwache
IconStadtwache

 

Auf diesem heutigen Fünf-Brunnen-Platz stehen wir gerade und bestaunen die Teile des noch erhaltenen Aquädukts, mit dessen Hilfe Wasser vom Vraner See hergeleitet wurde. Mit recht viel Geduld schaffen wir es sogar, alle Brunnen ohne andere Besucher zu fotografieren.

Nach den Kriegsgefahren ließ der österreichische Befehlshaber Zadars, Ludwig Freiherr von Welden, im frühen 19. Jahrhundert auf den Mauern der Bastion Grimani Dalmatiens ersten öffentlichen Park errichten.

Vom Fünf-Brunnen-Platz gehen wir weiter zum Trg Petra Zoranica, auf dem eine Säule vom römischen Forum aufgestellt wurde. Sie steht gleich neben der Kirche des Hl. Simeon auf deren Hauptaltar die silberne Truhe des Heiligen steht.

Dieses wertvolle Zeugnis der Goldschmiedekunst ließ Elisabeth von Polen, die Gattin des Königs von Ungarn, Kroatien und Dalmatien, 1380 für die Reliquien des Hl. Simeon anfertigen.

Trg Pet Bunara, 5 Brunnen
IconTrg Pet Bunara, 5 Brunnen

 

Trg Pet Bunara, 5 Brunnen
IconTrg Pet Bunara, 5 Brunnen

 

Hier auf dem Zoranica-Platz werden wir auch an eine andere Besonderheit der Gegend um Zadar erinnert - nicht ganz so heilig, dafür nichts desto weniger berühmt. Ein Café am Platz ist mit einer großen Markise beschattet, auf der in großen Lettern „Maraschino” gedruckt ist. Mmmmmh!

Seit dem 16. Jahrhundert wird der klare, eher trockene Likör aus der weltbesten Kirsche, der Maraskakirsche, hier gebrannt. (Auf eventuelle Diskussionen mit Fräulein Claudia Bertani, der professionellen Verkosterin der anderen weltbesten Kirsche, der aus dem Piemont nämlich - so zumindest die Mon Chéri Werbung - lassen wir uns aber nicht ein! ) Girolamo Luxardo erhielt 1821 das Privileg zur Alleinherstellung von Maraschino, nachdem er einige Jahre zuvor die erste Brennerei in Zadar gegründet hatte.

Wo bekommt man also den wunderbaren Saft am besten? Richtig, auf dem Markt. Also nichts wie hin!

Poljana Pape Alexandra III
IconPoljana Pape Alexandra III

 

Landtor
IconLandtor

 

Markt

 

Der Marktplatz aus dem Mittelalter liegt gleich neben dem Landtor. Hier findet man alles, was das Herz begehrt. Frisches Obst und Gemüse aus der Gegend, Fleisch und natürlich fangfrischen Fisch und Meerestiere.

Auch regionale Produkte wie Käse, Olivenöl oder eben der von uns begehrte Maraschino werden von den Bäuerinnen angeboten. Bei einem Stand dürfen wir die Köstlichkeiten aus Verschlusskappen kosten.

Feigen- und Kirschlikör bietet die Marktfrau an, selbstgebrannt und abgefüllt in ausgewaschene Limonadenflaschen. Die Spirituosen schmecken sehr gut und wir mögen die urige Verpackung. Der Preis ist ebenfalls wohlfeil und so erstehen wir einige Flaschen für uns selbst und die liebe Familie. Kleine Mitbringsel erfreuen nicht nur Gaumen sondern auch das Herz.

Der Anblick der vielen Köstlichkeiten hat unseren Appetit angeregt und außerdem ist Zeit fürs Mittagessen. In kleiner Sandwichbar nehmen wir einen Imbiss zu uns. Am Nebentisch sitzt ein älteres Ehepaar, ebenfalls Österreicher wie wir der Unterhaltung entnehmen.

kleine Marina
Iconkleine Marina

 

Sveti Krsevan

 

Als Alexander zum Zahlen an die Kassa geht, spielt sich folgende Szene ab: »Er« möchte gerne, dass »sie« eine Porträtaufnahme von ihm macht und stellt sich dazu vor den denkbar hässlichsten Hintergrund, der sich hier auf der Terrasse finden lässt. »Sie« drückt ab und zeigt ihm das Foto auf dem Display der Digitalkamera, ob er zufrieden ist. »Er« meint: „Naja, schöner werd ich wohl nimmer”. »Sie« darauf: „Jaja, wie's vorn reinschaut, schaut's hint wieder raus”. Karin kann sich vor Lachen kaum mehr halten.

Nach dem Mittagessen geht es zurück zum Auto. Wir verlassen das schöne Zadar und begeben uns über die Autobahn Richtung Split. Obwohl wir ursprünglich nicht so weit in den Süden fahren wollten haben wir beschlossen auch noch Sibenik und Trogir anzusehen, da die beiden Städte schließlich UNESCO Weltkulturerbe und bestimmt sehr sehenswert sind.

Nach obenTrogir - die Gunst des Augenblicks

Altstadt
IconAltstadt

 

Uferpromenade

 

Altstadt

 

Bei Sibenik fahren wir von der Autobahn ab und folgen mit geöffnetem Verdeck der Straße entlang der Küste. Es ist einfach wundervoll hier! An den felsigen Ufern stehen Pinien, die im Wind einen würzigen Duft verbreiten. Das Wasser leuchtet in klarem Türkis und kleine Wellen mit weißen Schaumkrönchen klatschen gegen die Steine. Dazu 19 Grad, strahlender Sonnenschein und Paul Pots schmettert „Nessun dorma” aus der Stereoanlage. Ach wie schön ist das Leben!

Trogir, das wir wenig später erreichen, ist ebenfalls sehr schön. Wir stellen unseren Wagen auf dem Parkplatz bei der Fußgängerbrücke ab und gehen zu Fuß auf das Inselchen hinüber.

Tragurion, so der ursprünglich griechische Name der Stadt, fand bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. Erwähnung in den Schriften eines Historikers aus Polibien. Zumindest seit damals, wenn nicht sogar schon früher, ist Trogir besiedelt.

Trg Ivan Pavla II
IconTrg Ivan Pavla II

 

Trg Ivan Pavla II, Stadtloggia
IconTrg Ivan Pavla II, Stadtloggia

 

In der Antike byzantinisch, im Mittelalter römisch hat die Stadt viele Völker gesehen. Sarazenen, Tartaren und Venezianer fielen ein, zerstörten vieles, hinterließen aber auch so manches, wie der Einfluss verschiedener Stilrichtungen erkennen lässt.

Im 14. Jahrhundert war Trogir eine unabhängige Kommune, deren gemeinschaftliches Leben von Statuten geregelt war. Entscheidungen wurden von Bürgern gemeinsam mit dem Bischof getroffen, eine Vorherrschaft durch den Adel gab es nicht.

Trogir erlebte seine Blütezeit, in der Handwerk und Handel betrieben wurde und die Stadt einen Großteil ihres heutigen, von steinernen Palästen, dem Hauptplatz und den gepflasterten Straßen geprägten Aussehens erhält.

Trg Ivan Pavla II, Kathedrale Sveti Lovro
IconTrg Ivan Pavla II, Kathedrale Sveti Lovro

 

Trg Ivan Pavla II, Kathedrale Sveti Lovro
IconTrg Ivan Pavla II, Kathedrale Sveti Lovro

 

Trg Ivan Pavla II, Stadtloggia, Relief der Gerechtigkeit

 

Doch auch diese Zeit, in der die Kommune so prächtig gedieh, ging vorüber. Der Klerus wetteiferte mit der Stadt um das Recht der höheren Einnahmen, die Adeligen pflegten Kontakte zu den kroatischen Herrschern um mehr Macht zu erlagen, während die Bürger sich den demokratischeren Venezianern zuwandten.

Letztere brachten dann die 1420 die Stadt unter ihre Herrschaft. In der neu erbauten Burg Kamerlengo sind nur mehr Venezianer, der Bischof und die Armee untergebracht.

Wenn in dieser Zeit auch Restaurierungen oder Ergänzungen im venezianischen Stil vorgenommen wurden, so gab es doch schon aus Platzgründen keine größeren Neubauten und seit dem 17. Jahrhundert ist das Stadtbild so gut wie unverändert.

Während der österreichischen und der altjugoslawischen Phase waren es lediglich die Neustadt und die Insel Ciovo, die sich weiter entwickelten.

Blick über die Stadt
IconBlick über die Stadt

 

Stiegenhaus im Kirchturm der Kathedrale Sveti Lovro
IconStiegenhaus im Kirchturm der Kathedrale Sveti Lovro

 

Als wir über die Brücke und durch das Stadttor das Weltkulturerbe betreten, bietet sich uns eine mittelalterliche Stadt mit viel venezianischem Einschlag. Enge, verwinkelte Gässchen, alte Häuser und Paläste, manche nur mehr aus steinerner Fassade ganz ohne Dach bestehend.

Wir schlendern mit großen Augen Richtung Riva. An der von Palmen gesäumten Promenade gibt es viele Cafés und Restaurants mit grandiosem Ausblick auf noch grandiosere Yachten. Wir lassen uns in einem der Lokale auf einer Hollywood-Schaukel nieder und trinken Espresso und Wasser, während wir Leute und Boote beobachten. Dazu strahlt die Sonne vom Himmel, was dass Zeug hält.

Nach der Kaffeepause strandeln wir noch ein wenig durch die Altstadt. Es gibt viele kleine Läden, die allesamt liebevoll hergerichtet sind und natürlich jede Menge kultureller Sehenswürdigkeiten.

Besonders interessant finden wir die Sammlung des Kairos, des griechischen Gottes des günstigen Augenblicks. Im Kloster der Benediktinerinnen zu St. Nikolaus wurde das berühmte Relief 1928 entdeckt. Es zeigt einen jungen Mann mit einer sehr eigenwilligen Haartracht: vorne eine dicke Stirnlocke, am Hinterkopf kahl geschoren.

Blick über die Stadt
IconBlick über die Stadt

 

Blick über die Stadt
IconBlick über die Stadt

 

Blick über die Stadt
IconBlick über die Stadt

 

Laut den Nonnen kommt von dieser schicken Frisur auch die Redewendung „Die Gelegenheit beim Schopf packen”. Nur wer im günstigen Moment zugreift, der bekommt die Stirnlocke zu fassen - ist der Augenblick vorbei gibt's nur mehr den kahlen Schädel von hinten zu sehen.

Wir nutzen die Gunst der Stunde um auf den Turm der Kathedrale St. Laurentius zu klettern. Wenn Karin geglaubt hat, dass ihre Therapie gegen Höhenangst mit dem Erklimmen des Campanile in Zadar für heute erledigt wäre, dann wird sie jetzt eines besseren belehrt. Die letzten paar Stufen am Turm von St. Laurentius kann man echt nur als Hühnerleiter bezeichnen!

Aber auch hier entlohnt der schöne Ausblick für Angst und Mühe und schon bald schauen und fotografieren wir beide begeistert die Stadt aus der Vogelperspektive.

Kathedrale Sveti Lovro
IconKathedrale Sveti Lovro

 

Uferpromenade
IconUferpromenade

 

Blick über die Stadt

 

Karin sieht von oben ein 4* Hotel namens Palace. Später wollen wir dort nach einem Zimmer für die Nacht fragen. Doch zuerst wollen wir noch weiter durch die Altstadtgassen laufen, und fotografieren.

Etwas später holen wir unser Auto vom Parkplatz und fahren zu besagtem Hotel. Es gibt ein freies Zimmer unterm Dach für € 125.- die Nacht inkl. Frühstück. Das Hotel ist sehr neu, das Zimmer peinlichst sauber - genommen.

Nach dem Einchecken nehmen wir Pullis und Stativ mit für eine Abendrunde in der Altstadt. Wir besuchen die Festung Kamerlengo und nutzen die langen Schatten der untergehenden Sonne für ein paar weitere stimmungsvolle Aufnahmen.

Als unsere Mägen nach Füllung verlangen, suchen wir uns ein Restaurant zum Abendessen. In einem nettem Lokal mit einem lustigen Besitzer, der alle möglichen Sprachen spricht, gibt es gegrillte Miesmuscheln für Karin und eine Balkanplatte für Alexander. Dazu Salat und Wein, schließlich sind wir auf Urlaub und fahren heute nicht mehr. Alles schmeckt uns recht gut und ist eigentlich auch günstig.

Trogir bei Nacht
IconTrogir bei Nacht

 

Trogir bei Nacht

 

Trogir bei Nacht

 

Frisch gestärkt drehen wir eine Runde mit dem Stativ und Alexander fängt die Stimmung des nächtlichen Trogir ein. Torbögen, Fenster, altes Gemäuer … fast fühlt man sich zurück versetzt in eine längst vergangene Zeit.

Zum Abschluss trinken wir nochmal einen Café beim Yachthafen und gehen schließlich müde heim ins Hotel.

Wie üblich werden noch Fotos entladen, der Reisebericht in Stichworten festgehalten und schon sind unsere Augenlider ganz schwer. Morgen geht es dann nach Sibenik und wieder in den kalten(?) Norden. Gute Nacht!

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