Lopburi / Affen- und Khmer Tempel

Affentempel

 

Affentempel

 

Während der Anreise nach Lopburi werden wir von Kanithar über die Bedeutung des thailändischen Gruß-Zeremoniells, dem Wai, eingeweiht. Der Wai signalisiert durch die Haltung der Hände etwas über soziale Stellung und Alter des Gegenübers. Je höher man die flach zur Andacht gefalteten Hände führt, desto größer ist die Respektbezeugung.

Für Freunde werden die Hände bis zur Brust geführt, für Ältere bereits bis zum Kinn. Bis zur Nase ist die richtige Höhe für Familienangenörige und bei Mönchen wird der Wai bis zur Stirn geführt. Nur für den König werden die Hände über den Kopf geführt. Sehr interessant!

Lopburi ist eine Stadt mit einer langen interessanten Geschichte, die rund 1000 Jahre zurückreicht. Zuerst war Lopburi, das damals Lavo hieß, eine wichtige Khmer-Stadt (die Khmers beherrschten in den ersten zwei Jahrhunderten dieses Jahrtausends einen Großteil dessen, was heute thailändisches Staatsgebiet ist).

Khmertempal

 

Als der Khmer-Einfluss zu schwinden begann, wurde Lopburi ein unabhängiger Stadtstaat, dessen Machtbereich bis zur Küste des Golfs von Thailand reichte. 1664 machte König Narai, einer der wichtigsten Könige in der Geschichte Ayuthayas, Lopburi zur zweiten Hauptstadt seines Reiches.

In der ganzen Stadt sind Affen heilige Tiere und haben daher Narrenfreiheit. Dies haben die Affen mittlerweile auch schon erkannt und haben überhaupt keinen Respekt mehr vor Menschen. Diese werden um Essbares oder Naschereien ganz rücksichtlos angebettelt.

Auch der „Tempel der Drei Türme” wird von den Affen in Besitz gehalten. Er gilt als der schönste Tempel in Lopburi, im Prinzip handelt es sich um 3 Kapellen, die durch einen Ziegelgang verbunden sind.

Nach obenBang Pa In (Ayuthaya) - Sommerpalast des Königs

Sommerpalast

 

Sommerpalast

 

Nach einer Überlieferung hatte einst ein reicher, chinesischer Kaufmann einen Palast auf die Flussinsel bauen lassen und später dem König von Siam zum Geschenk gemacht. Alle nachfolgenden Könige verbrachten hier ihren Aufenthalt, bis nach der Zerstörung von Ayuthaya die neue Hauptstadt nach Bangkok verlegt wurde. Da nun Bang Pa In zu weit von der neuen Hauptstadt entfernt war, blieb der Sommerpalast lange Zeit unbewohnt und wurde lange vernachlässigt.

König Rama IV, besser bekannt als König Mongkut, der in der Zeit von 1851-1868 das Land regierte, war auch der erste Monarch, der zum Inselsee mit seinem am Ufer liegenden, schönen Sommerpalast zurückkehrte. König Mongkut und insbesondere sein Sohn Rama V, der beliebte König Chulalongkorn, der von 1868-1920 regierte, ließen diese alte Residenz vollständig restaurieren.

Sommerpalast

 

Früher wurde der Palast auch als „Versailles von Siam” bezeichnet. Die ganze Anlage ist außergewöhnlich und märchenhaft zugleich. Hier wurden ganz viele verschiedene Baustile gemischt. Neben europäischer Baukunst zeigt uns Kanithar auch chinesische und traditionelle thailändischen Baustile.

In den Palastgärten befinden sich auch 2 Gedenkstätten wovon eine Königin Sunadakumariratana gewidmet ist. Ihr Tod 1881 war besonders tragisch, da sie vor den Augen ihrer Bediensteten im Chao Phraya ertrank. Die Dienerschaft musste ihrem Untergang zusehen, da es bei Todesstrafe verboten war, ein Mitglied der königlichen Familie zu berühren.

Nach obenReise nach Ko Samui

Samui

 

Nun ist der 1. Teil unseres Urlaubs leider schon wieder vorbei, aber wir haben noch 2 Wochen „Sonneliegen & Relaxen” auf der Insel Samui vor uns .

Wir sind schon sehr gespannt, wie es dort sein wird. Ein Arbeitskollege - er hat fürher in einem Reisebüro gearbeitet - hat uns Samui als Trauminsel geschildert und somit unsere Erwartungen enorm nach oben geschraubt. Voller Ungeduld brennen wir auf die Landung des Flugzeugs. Endlich - nach knapp 1,5 Stunden Flug - landen wir. Samui ist mit 280 km² die drittgrößte Insel Thailands.

Der Flughafen macht schon einen sehr netten Eindruck. Uns empfängt kein, sonst so üblicher Betonklotz, sondern nette kleinen Holzhütten. Passkontrolle gibt es keine - wir kommen von einem Inlandflug - und auch das Kofferförderband ist weit und breit nicht zu sehen. Die Koffer werden mit einem kleinen Bimmelzug vom Flugzeug abgeholt und dann einfach vor die wartenden Touristen hingestellt. Jeder nimmt sich seine Gepäcksstücke und wandert in Richtung der bereits auf uns wartenden Reiseleiter.

Hotel Victorian Resort

 

Wir werden als einzige Touristen zum Hotel Victorian Resort (jetzt hat es den Namen Impiana Resort) gebracht. Nach den üblichen Formalitäten an der Rezeption will ein kleiner schmächtiger Mann unser Gepäck zum Zimmer bringen. Dies erweist sich für ihn viel schwieriger als erwartet. Wir reisen mit nur einem großen Gepäckstück - einem ehemaligen Military-Seesack - welcher zum Transport 2 Schultergurte oder einen Tragschlaufe hat. Zuerst versucht er den Seesack mit einer, dann beiden Händen und der Trageschlaufe zu heben. Vergebens. Der Inhalt des Seesacks ist zu schwer für ihn. Alexanders Bemühungen den Seesack selbst zum Zimmer zu tragen, wird von ihm vehement abgelehnt. Er bringt unser Gepäck zu unserem Zimmer und basta!

Also nächster Versuch. Der Seesack muss auf seine Schultern. Dazu hockt er sich hin, hängt sich beide Schultergurte um, und versucht wieder aufzustehen. Hups - das klappt so auch nicht. Erst als Alexander ihm den Seesack hoch hält und er so das gesamte Gewicht auf seinem Rücken hat, geht unser Weg zum Zimmer weiter. Schwerst gebückt und schnauffend lädt er sichtlich erleichtert unseren Seesack vor unserem Zimmer ab. Mit einem fürstlichen Trinkgeld belohnt rauscht er schnellen Schrittes wieder ab.

So wie wahrscheinlich jeder Tourist, erforschen wir neugierig nun unsere Bleibe für die nächsten 14 Tage. Naja, berauschend sieht es hier nicht aus. Das Zimmer ist eher klein, der Kasten hat kein einziges Fach und die Dusche besteht aus einem Duschvorhang und einem badezimmermittigen Auslass. Die auf am Balkon stehende Klimaanlage verbreitet einen Lärm, als wollte sie gleich abheben und auf Nimmer-Wiedersehen davonfliegen. Wozu haben wir in Wien auf ein 4-Stern Hotel aufgezahlt? Vielleicht ist die Aussicht netter. Mitnichten - auch eher eine Enttäuschung. Vielleicht sieht alles morgen - bei Tageslicht - viel besser aus. Also hoffen und gute Nacht.

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