Mittwoch 22.9.

Rikschafahrt

 

Klonghfahrt

 

Die erste Nacht im neuen Hotel haben wir hervorragend geschlafen - kein Lärm von der Klimaanlage und keine durchhängende Betten. Wie wird nun das Frühstück sein? Ganz, ganz wunderbar! Wurst, Schinken, Ei in allen Variationen und sogar ein wenig Käse (ist in Thailand sehr teuer) wird angeboten. Wir genießen die reichhaltige Auswahl und schlagen uns die Bäuche voll.

Für heute haben wir den Tagesausflug auf das Festland nach Surat Thani gebucht. Eigentlich wollen wir das neue schöne Hotel gar nicht verlassen aber der Ausflug wird sicher auch nett.

Zuerst geht es mit dem Schiff zum etwa 30 km entfernten Festland nach Surat Thani. Dort steht als erstes wieder einmal ein Tempel am Besuchsprogramm. Unsere Begeisterung hält sich in Genzen. Wir haben unseren Bedarf an Buddha-Tempeln bereits vorige Woche zur Genüge gestillt.

Affenschule
Kokosnüsse sind sehr schwer

 

Affenschule
jetzt zum Sammelplatz tragen

 

Affenschule
auch die Jüngsten werden bereits geschult

 

Danach fahren wir mehr als 1 Stunde mit dem Boot durch Dschungel, Bananen-Plantagen und Khlongs. Rasant und abwechslungsreich kurvt unser Kaptain durch teils engste Kanäle. Üppig grüne Landschaft zieht an uns vorbei. Durch den Fahrtwind ist auch die Hitze leichter erträglich.

Nun werden wir einzeln zur Rikschafahrt verladen. Die Fahrt ist abenteuerlich, da die durchwegs älteren Herren fleissig in die Pedale treten und gleichzeitig dem heftigen Autoverkehr ausweichen. Nach einer uns viel länger vorkommenden ½ Stunde erreichen wir unser Ziel - den Mittagstisch.

Zu Mittag kredenzt man uns alle möglichen thailändischen Spezialitäten - gleichzeitig! Fisch, Suppe, Eierspeise mit Fleisch, Gemüse und Reis, werden für uns aufgetischt. Schmeckt vieles sehr gut (nicht alles), nur die Gleichzeitigkeit macht uns ein wenig zu schaffen.

Nach dem Essen besteigen wir wieder den Bus und begeben uns zur Affenschule nach Amphoe Kanchanadit (etwa 13 km von Surat Thani entlang Highway Nr. 401). Wir sind die einzigen Gäste und so zeigt uns der „Lehrer” ausführlich seine Schule.

Sonnenuntergang

 

während der Rückfahrt

 

Schon die kleinsten Affen werden trainiert. Als erstes bringt er den Affen bei, daß die Berührung der Pfoten nichts Schlimmes ist (Affen lassen sich normalerweise nicht an den Pfoten anfassen). Als nächste Lektion ist das Drehen der Kokosnuss dran.

Ist diese Lektion geschafft, dann wird Schwimmen, Kokosnuss an der Stange schleppen und Kokosnüsse in Säcke heben, unterrichtet. All dies führt er uns anhand von Übungen mit seinen Affen vor. Dass der Lehrer seinen Affen nicht nur etwas beibringt, sondern sie auch wirklich liebt und gut für sie sorgt, sieht man die ganze Zeit an dem Umgang, den Mensch und Tiere miteinander pflegen. Nach 2 Stunden Vorführungen verlassen wir die Affenschule ganz wehmütig. Die Tiere sind einfach gaaaaaaanz lieb.

Den letzten Halt vor unserer Rückfahrt legen wir bei einem Fledermaus-Höhlentempel ein. Alexander ist von den vielen dunklen, von der Decke hängenden Tieren, nicht sehr begeistert. Karin findet nichts abstoßendes an den Tieren. Nachdem hier nicht allzu viel zu sehen ist, verlassen wir bald den Tempel in Richtung Hafen.

Während der Überfahrt mit dem Schiff sind wir von den vielen Eindrücken geschafft und ruhen uns aus. Besonders schön und romantisch ist der Sonnenuntergang über dem Meer. Im Hotel angekommen sind wir zu müde zum Einkaufen oder Essen gehen. Fein, dass es Zimmerservice gibt. Die 2 belegte Brötchen genießen wir auf der Terrasse und gehen danach rasch schlafen. (Karin hat so starkes Kopfweh - wahrscheinlich zu wenig getrunken).

Nach obenDonnerstag 23.9.

Hotel Central Samui

 

Auch heute war das Frühstück wieder ganz, ganz wunderbar. Danach wollen wir eigentlich nur relaxen. So suchen wir uns ein sandfreies Platzerl am Pool und genießen die Sonne unter den reichlich Schatten spendenden Sonnenschirmen. Die Hotelanlage ist sehr nett angelegt.

Palmen, grüne Wiesen, kleine und große Pools wechseln sich ab. Es gibt auch genügend Liegen - mit weichen Auflagen! - sodass alle Gäste ein angenehmes Plätzchen finden können. Eine Reservierung der Liege zu Unzeiten ist hier nicht notwendig. DAS IST URLAUB!!!

Am Nachmittag drängt sich der Gedanke - das Hotel ist aber leider nicht für unsere ganze restliche Urlaubstage mehr frei - in den Vordergrund. Na gut, verlassen wir den idyllischen Platz und starten die Suche nach einem adäquaten freien Hotel. Die Frau des Reiseleiters - er selbst lässt sich nicht mehr blicken - soll uns bei der Suche helfen.

Hotel Central Samui

 

Sehr hilfreich ist die gute Frau aber leider nicht. Sie führt uns zu bestenfalls 3 Sterne-Hotels, preist diese aber als non-plus-ultra Unterkünfte an. Hat sie einen kleinen Seefehler oder hält sie uns für blind? Da war ja unser erstes Hotel noch besser. Nach dem 5 Vorschlag, sind wir so genervt, dass wir die heutige Hotelsuche ergebnislos beenden. Wir sind hier im Urlaub und wollen Erholung und nicht von einem zum anderen Hotel pilgern.

Als letzte Alternative nennt sie uns das Chaweng Regent Beach Resort, welches unsere Preisvorstellungen bei weitem überschreiten, aber wie heißt doch das nette Sprichwort „In der Not frisst der Teufel auch Fliegen”. Wenn unser nettes Central Samui kein Zimmer frei hat, dann übersiedeln wir halt in das Hotel.

Zurück beim Pool wird Alexander von einer süßen Thai-Mieze mit Ananashütchen ganz herzig angeflirtet. Sie macht Werbung für das heutige Abendessen. Von so viel Charme überredet und natürlich mit Karins bereitwilliger Zustimmung, sagen wir zu und freuen uns auf das heutige Abendspektakel.

Das Abendessen ist in Form eines Orientalischen Bazars aufgebaut. Am Buffet werden vielerlei Köstlichkeiten angeboten. Eine gute Flasche Wein gehört zum Abrunden natürlich auch dazu. Zur Unterhaltung wird uns Thai-Boxen, Schwertkampf, Messerkampf und Feuertanz geboten. Müde und glücklich versinken wir in unseren Betten.

Nach obenFreitag 24.9. bis Mittwoch 29.9.

Hotel Central Samui

 

Hotel Central Samui

 

Hotel Central Samui

 

Die nächsten Tage laufen ähnlich ab. Zuerst genießen wir das wunderbare Frühstück. Dann wird ein passender Platz am Pool oder am Strand eingenommen. Die Sonne wärmt unseren Körper solange, bis wir das Wasser laut rufen hören „Hier ist Abkühlung!”. Zwischenzeitlich lassen wir uns von dem einen oder anderen Cocktail (z.B: einen Mai Tai) verwöhnen. Also eher geruhsam.

Karin hat eine neue Lieblingsbeschäftigung gefunden: „Tigger zahn”. Nachdem Alexander doch etwas schwerer als Karin ist kann sie ihn nicht tragen. Aber da man ja bekanntlich im Wasser „leichter” ist, kann Karin das im Wasser sehr wohl tun.

So wiederholt sich öfters folgendes: Alexander legt sich möglichst flach an die Wasseroberfläche und Karin nimmt ihn liebevoll bei den Schultern und schleppt ihn hin und her quer durch den Pool. Nett!

Hotel Central Samui

 

Pool des Central Samui Hotels

 

Das Wetter ist diese Tage fast durchgehend heiß und sonnig. Die selten auftretenden kurzen und leichten Regenfälle stören dabei überhaupt nicht. Der Regen ist wohl naß aber nicht kalt. Sehr angenehm!

Samstag erhalten wir einen Anruf von der örtlichen Tai Pan Reiseleitung. Unsere Rechnung ist fertig. 32660 Baht sind noch zu bezahlen!!! Das muss sich doch um einen Irrtum handeln.

Wofür sollen wir soviel bezahlen? Nachdem derzeit nur die Assistentin anwesend ist „Ich weiß nicht wofür die Rechnung ist. Ich soll Ihnen das nur mitteilen” vertagen wir die Aufklärung auf morgen. Da ist der „Chef wieder da”.

Dafür teilt uns unsere Rezeptionisten etwas sehr Erfreuliches mit: Unser Zimmer ist wahrscheinlich auch für die restlichen Tagen frei. Fix kann sie uns dies leider erst morgen zusagen.

Foto: Vis-à-Vis Thailand
Vis-à-Vis Thailand

 

Sonntag Vormittag gibt es gleich 2 gute Nachrichten: Unser Zimmer ist bis zum Ende des Urlaubs frei - wir bleiben im Central Samui! Die zweite Nachricht kommt vom Reisebüro: Sie haben sich verrechnet! Der Mehrpreis beträgt pro Tag und Zimmer USD 40.- Ok, das passt jetzt. (Es ist etwas mehr als vorher ausgemacht, aber wir wollen jetzt unseren Urlaub genießen und uns nicht schon wieder mit der Reiseleitung befassen)

Bei unserem sonntäglichen Abendessen in Lamai entdecken wir ein kleines Kuriosum. Während des Besuches entdeckt Alexander, dass die Lüftungsschlitze des WCs direkt in die Küche gehen. Diese Konstruktion wäre sicher in Europa nicht erlaubt .

Hier auf Samui versucht man uns an jeder Ecke von den Vorzügen der einheimischen Schneider zu überzeugen. „Kommen Sie nur herein - hier bekommen sie ihren Maßanzug perfekt geschneidert und fast geschenkt. Dauert nur 3 Tage”. Klingen sehr verlockend diese Angebote, aber da wir keinen wirklichen Bedarf haben, lehnen wir immer höflich dankend ab. Wie gut diese Entscheidung war erfahren wir durch Zufall am Montag Abend.

Montags treffen wir Ricki und Hans (2 Bekannte aus der Rundreisegruppe) beim Abendessen in Chaweng. Sie erzählen uns von ihrer Odysee mit einer einheimischen Schneiderei. Vor der Bezahlung (auf Bezahlung im voraus besteht man hier) war alles eitel Wonne und Sonnenschein.

Danach leider nicht mehr. Die Schultern waren viel zu lang, dafür der rechte Arm wieder zu kurz. Das Größte war aber die Hose: Damit Hans die Hose schließen könnte fehlen mindestens 8 cm Stoff. „Alles kein Problem” tönte es wieder vom Schneider. „Wird gleich repariert”.

Mitnichten - selbst nach der 3. Anprobe zwickte es hinten und vorne oder war noch an unpassendster Stelle massig Platz. Zum Schluss einigten sie sich auf einen 30% Preisnachlass um endlich vom Schneider Ruhe zu haben. Na danke - gut, dass wir nicht bei einem Schneider waren!

Nach obenMittwoch 29.9. - unser letzter Tag

Für das Frühstück nehmen wir uns heute besonders viel Zeit. Es schmeckt wie alle Tage ganz hervorragend. Der „Koffer” (wir reisen ja mit einem Seesack) ist schnell gepackt und somit auch das Zimmer frei für die Rückgabe. Bevor wir zum Pool schlendern begutachten wir noch kurz die Umkleidemöglichkeit im Health Club. Bis 15:00 Uhr haben wir noch Zeit, dann werden wir abgeholt. Nach so vielen Ereignissen während unserer 3 wöchigen Reise sind wir nun am Ende angekommen und eigentlich passt es so auch - WIR WOLLEN HEIM IN UNSER GELIEBTES WIEN!

Nach obenFAQ - Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten

Könntet ihr mir vielleicht den Anbieter eurer Reise mailen?
Wir haben unsere Rundreise über den Veranstalter TaiPan gebucht. Die Rundreise hat den Titel „Faszinierendes Nordthailand”.

 

Was hat Euch Euer 3-wöchiger Urlaub insgesamt gekostet?
Sorry wir haben keine Ahnung mehr. Damals (1999) dachten wir leider noch nicht an eine Veröffentlichung im Internet und notierten uns leider keine Kosten.

 

Nach obenBisher gibt es für diese Seite 4 Kommentare

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Marion Meyer (E-Mail-Adresse bekannt)
schrieb am 13. März 2005

Hallo Ihr Beiden,ich war gerade zwei Wochen in Thailand. Habe eine Nordthailandrundreise gemacht und danach vier Tage in einem 5 Sterne Hotel in Hua Hin ( Hyatt Regency ) verbracht. War einfach super und hatte jeden Stern verdient. Euer Reisebericht hat mir sehr gut gefallen. Ko Samui würde mich auch mal reizen, danke für die Hoteltips und die Erklärung mit den Palmen statt Sternen. Lopburi und die Affen fand ich auch super. Wißt Ihr zufällig, wie die Viecher heißen? Malakken, Makakken oder so ähnlich? Wo seid Ihr denn sonst noch gewesen? Viele Grüße von Marion

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Lara (E-Mail-Adresse bekannt)
schrieb am 26. März 2006

Hi, ich und ein Freund haben vor zu September nach Thailand zu fliegen. Jetzt hört man unterschiedlichstes zum Wetter. Wir haben vor Bangkok und dann alles was südlich ist, anzureisen. Stimmt es, dass es im September mehrere Tage regnet?
Danke schon jetzt für die Info! LG.
Lara

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Alexander Pöschel (Admin.)
schrieb am 26. März 2006

Servus Lara! Ja wenn ich das Wetter der Zukunft wüsste wäre ich sicher uuuuuuur reich :-) Vielleicht hilft Dir die Seite Thailand Reisewetter ein wenig weiter. Liebe Grüße Alexander

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Kornelia Wiedenroth
schrieb am 9. September 2006

Hallo Ihr Lieben,
sehr begeisternd und gut geschrieben. Wir fliegen am 02.11.06 nach Thailand mit großer Rundreise und zwei Wochen Badeurlaub im Süden von Phuket. Kho Samui und Khao Lak kennen wir schon.
Liebe Grüße
Connie und Dietmar

 

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