Sri Lanka - Dambulla

Nach obenBatikfabrik

Karin bei der Anprobe
erstaunlich, was man alles aus einem einfachen Stück Stoff durch Binden zaubern kann

 

die Arbeit einer Färberin
Mundschutz gegen die Chemikalien und alle 3 Stunden Pause

 

Auch heute geht es wieder um 8 Uhr los. Sonntag ist viel weniger Verkehr auf Sri Lankas Straßen los - man könnte fast glauben, hier wohnt niemand - und so kommen wir zügig aus Kandy heraus.

Unser Weg führt uns nördlich. Den dringenden Wunsch Laliths - was hat der örtliche Reiseveranstalter unserem Führer noch alles für „Must Does” auf den Weg mitgegeben? - doch bitte eine Batikfabrik zu besuchen, kommen wir gerne nach. Da Karin gerne noch 2 Hängerln haben möchte, passen unserer beider Ziele gut zusammen.

Bevor wir zum Verkaufsraum kommen, dürfen wir die obligatorische Fabriksführung über uns ergehen lassen. Es sind sehr viele Arbeitschritte notwendig, bis ein fertiges Teil die Fabrik verlässt - und das alles ohne eine einzige Maschine.

Ausgangsstoffe sind entweder weiße Baumwolle oder Seide. Danach wird ein Muster auf den Stoff skizziert. Im nächsten Arbeitsschritt werden jene Stellen, welche im nachfolgenden Färbegang nicht gefärbt werden sollen, mit heißem Wachs ausgefüllt. Das Färben selbst erfolgt wegen der Haltbarkeit mit Chemiefarben und ist daher sehr giftig. Die Arbeiterinnen müssen deshalb alle 3 Stunden auf eine andere Tätigkeit wechseln.

Nach dem Färben wird der Stoff im Schatten getrocknet und danach mit Hitze das aufgebrachte Wachs wieder entfernt. Nun beginnt der gleiche Zyklus mit einer anderen Farbe. Also wieder mit Wachs maskieren, färben, trocknen, usw. Je mehr Farben der Stoff zum Schluss haben soll, desto länger dauert die Herstellung. Karin ersteht 2 Strandkleider und Alexander einen Sarong und ein dazu passendes Hemd.

Nach obenGewürzgarten und die Lehre 'Ayurveda'

rote Ananas
regt den Stoffwechsel

 

Schon wieder eine 'Fabrik' ist unser erster Gedanken, als Lalith uns unser nächstes Ziel verrät. Nur die gleichzeitig in Aussicht gestellte Massage lässt unseren Protest verstummen. Also gut diese 1 „Fabrik” noch, dann ist aber Schluss!

In dem Garten angekommen, werden wir von einem perfekt deutsch sprechenden Ayurveda-Arzt und -Lehrer empfangen. Sein Wissen um die Medizin und die Zusammenhänge zwischen herkömmlicher Schulmedizin und Ayurveda beeindrucken uns sehr.

Sein sehr kurzweiliger Vortrag über die einzelnen Pflanzen ist so spannend, dass uns die 1 Stunde wie im Flug vergeht. Nachdem die meisten Pflanzen erklärt sind, bietet er uns auch noch eine kostenlose Massage von Kopf über die Schultern bis zum Gesäß an (Spenden werden selbstverständlich gerne angenommen ).

Die Massage ist sehr wohltuend und entspannend, sodass wir am Ende den beiden Studenten gerne ein fürstliches Trinkgeld geben. Nachdem der Vortrag so mitreißend war, kaufen wir auch einige der Produkte. Alexander ist von dem Trank, welcher die Fettverbrennung ankurbelt so angetan, dass wir es unbedingt mitnehmen müssen.

Der nächste Halt soll eine Kokosnussplantage sein. Nein jetzt ist genug! Wir weigern uns trotz Laliths wortreicher Schilderungen, diese zu besichtigen. Er gibt sich geschlagen und wir fahren weiter bis Dambulla.

Nach obenDambulla - Felsentempel

Dambulla - im ersten Felsentempel
Der ruhende Buddha hat eine Länge von 14 Meter.

 

Dambulla - Felsentempel
Die meisten Fresken entstanden zwischen dem 15. und 18. Jh.

 

Eine der historischen Sehenswürdigkeiten Sri Lankas sind die 5 Höhlentempel in Dambulla. Ehe wir die berühmten Höhlen betreten können, müssen wir aber erst den 122 m hohen Felsrücken hinter uns bringen. Der Aufstieg ist in der Mittaghitze sehr beschwerlich und wird durch die vielen Bettler am Wegesrand noch erschwert.

Oben angelangt unterwerfen wir uns dem für buddhistische Tempel üblichen Ritual des Schuhe-Ausziehens (Hoffentlich bekommen wir »unsere« Schuhe wieder).

Die älteste der 5 Höhlen ist bereits vor mehr als 2200 Jahren als Mönchsunterkunft genutzt worden. Die heute vorhandenen Buddha-Statuen, Fresken und Wandmalereien sind aber nicht älter als 1000 Jahre.

In der ersten Höhle - sie ist etwas kleiner - ruht Buddha, kurz vor seinem Übergang ins Nirwana. Danach folgt die prächtigste Höhle mit mehr als 60 Buddha-Statuen, einigen Hindu-Gottheiten, 2 Königen und über 1500 Buddha-Abbildungen an der Decke. Eine Schale in der Mitte des Raumes fängt heiliges Wasser von der Decke auf, welches bei Regen durch die Felsspalten hindurch rinnt. Die Tempel 3, 4 und 5 beherbergen wieder viele Buddha-Figuren, welche alle etwas anderes aussehen. Beim Verlassen der Tempel-Anlage bekommen wir gegen eine kleine „Aufmerksamkeit” wirklich »unsere« Schuhe wieder.

Nach obenGiritale - The Royal Lotus Hotel

The Royal Lotus Hotel in Giritale ist das nächste Hotel auf unserer Rundreise. Sehr viel gibt es nicht darüber zu berichten. Es ist eher ein neuerer Bau mit mittelgroßen, zweckmäßig einfach eingerichteten Zimmern. Erwähnenswert ist der nette Ausblick von unserem Zimmer auf den Stausee.

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und Du hast auch selbst die Möglichkeit, einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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