VA-Was?

Da Alexander und ich uns auch mit verschiedenen Aspekten von NLP beschäftigt haben, soll es natürlich bei meinem Zaubergarten ebenfalls eine Beschreibung geben, was alles mit unseren Sinnen wahrzunehmen und zu erleben ist! NLP steht für Neuro Linguistische Programmierung und ist nix Böses . VAKOG ist eine Abkürzung für unsere 5 Sinneskanäle.

Nach obenSchau mal (Visuell)

Foto: Rosenkugeln
Rosenkugeln
Auch Traum- oder Lichtkugeln genannt.

 

Fürs Auge hat mein Gärtlein immer etwas zu bieten. Egal ob heiß oder kalt, trocken oder nass, stets gibt es etwas zu sehen hier heraußen. Hauptrolle spielen natürlich die Pflanzen, die vom Frühjahr bis zum Herbst blühen und Farbe zeigen. Vorherrschend ist natürlich das Grün der Blätter, aber auch die verschiedenen Blüten und Früchte, die von Jahr zu Jahr wechseln, setzen Akzente. Von Frühling bis Herbst liegt auch der dunkle Holzboden auf den Betonplatten und die dazupassenden Möbel mit weißen Kissen laden zum Verweilen ein. In der kälteren Jahreszeit stehen die Skulpturen mehr im Fordergrund. Ein Buddhakopf und ein buddhistischer Mönch aus Steinguss ziehen dann die Blicke auf sich. Und manchmal ziert Raureif die kahlen Sträucher und überzieht die Stände der Stauden und Gräser mit glitzernden Eiskristallen.

Nach obenHör mal (Auditiv)

Man kann die Vögel zwitschern hören, das Trillern der Amseln, das Kwi-Kwi der Schwalben, das Gurren der Tauben und das Krächzen der Krähen. Am häufigsten hört man wohl Meisen, die auf unserer Terrasse immer Futter finden. Das Lachen und fröhliche Gekreisch der Kinder, die im Laubepark spielen steigt ebenfalls zu uns herauf. Ab und zu ein Auto, das durch die Gasse fährt (selten). Sobald die ersten Blüten im Frühling blühen, liegt Bienensummen in der Luft. Und wenn ich draußen bin, dann plätschert der Springbrunnen, weil ich das Geräusch so beruhigend finde. Im Sommer hört man die Wespen, die an den hölzernen Rankgittern knabbern und abends die Grillen zirpen.  Flugzeuge hört man auch öfter, wenn sie im Landeanflug auf Schwechat sind. Mitunter ertönt Murmeln und Gelächter, wenn wir mit Freunden draußen einen gemütlichen Abend verbringen. Und Funkboxen sorgen dafür, dass je nach Stimmung auch noch Musik erklingt.

Nach obenFühl mal (Kinästhetisch)

Es ist warm bis heiß im Gärtlein, da es nach Süden ausgerichtet ist. Eine große Markise spendet auf Knopfdruck schatten, sodass man es auch Mittags gut aushalten kann. An heißen Tagen gibt es aus dem Gartenschlauch eine nasse Erfrischung. Am Abend ist es lau von der Wärme des Tages. Der Holzboden ist glatt und wohltemperiert, was das Barfußlaufen angenehm macht. Die Pflanzen fühlen sich ganz unterschiedlich an. Manche haben raue Blätter, andere wieder sind seidig und glatt. Auch Dornen oder scharfe Ästchen gibt es, an denen man sich mitunter zerkratzt. Es ist leicht, sich hier zu entspannen.

Nach obenRiech mal (Olfaktorisch)

Im Frühjahr verbreiten die Brautspieren ihren Duft. Ein bisschen süßlich, manche mögen ihn nicht besonders. Im Sommer verströmt Lavendel vor allem am Abend seinen nostalgischen Geruch.Oft riecht es auch nach Kräutern wie Mandarinen-Salbei und Minze. Der Duft von Gegrilltem liegt manchmal in der Luft - oft genug von unserem eigenen Festschmaus. Dazu passt gut der Geruch von Basilikum, das immer irgendwo aus den Trögen wuchert. Nach dem Regen gibt's den Geruch von nasser Erde. Und im Herbst kommt noch der Laubgeruch dazu.

Nach obenSchmeck mal (Gustatorisch)

Foto: Paradeiser
Paradeiser
"Katastrophenhilfe"

 

Manche der Kräuter lassen sich gut zu einem erfrischenden Tee überbrühen oder in Salaten und Süßspeisen verwenden. 2003 hab' ich erstmals Paradeiser gesetzt, die mir ein lieber Kollege als aktive Katastrophenhilfe geschenkt hat, weil ich über die Hagelschäden im Mai so unglücklich war. Sie haben vollreif und nach Sonne geschmeckt. Kleine Erdbeeren sind eigentlich auch immer in irgendeinem der Töpfe. Sie schmecken süß und würziger als die größeren Gartenerdbeeren.

Basilikum wuchert auch aus meinen Töpfen, gibt's also immer ganz erntefrisch zu Insalata Caprese und für Pesto al Genovese. Basilikum habe ich in verschiedenen Sorten: „Großes Grünes” und „Genoveser” mit dem typischen würzigen Geschmack und „Opal”, das ein bisschen nussig schmeckt. Alles andere an gustatorischen Freuden fällt mehr unter die Rubrik „Kochbuch”,die wir bis jetzt noch nicht vorgesehen haben.

Mein Garten ist ein Fest für die Sinne!

Nach obenBisher gibt es für diese Seite 4 Kommentare

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Lemmie
schrieb am 7. September 2005

Es ist faszinierend, eine Homepage nach den Grundlagen des VAKOG zu erstellen. Ich bin grad dabei, ein Referat über Power Talking zu schreiben, deshalb kam ich auf diese Seite.
Lieben Gruß
Lemmie

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Unbekannt (E-Mail-Adresse bekannt)
schrieb am 27. November 2008

Hi Lemmie,
ich schreibe eine Hausarbeit über Wortschatzarbeit mit unterschiedlichen Lerntypen und soll mich auf VAKOG beziehen. Kannst du mir sagen, welche Literatur du für deine Seite verwendet hast oder von wem diese Theorie ist? Muss sich ja jemand ausgedacht haben. Vielen Dank für eine Antwort.
Viele Grüße, Tina

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paul (E-Mail-Adresse bekannt)
schrieb am 6. Juni 2011

Es heißt kinästhetisch und es heißt gustativ auch sonst ist hier alles ein bißchen unwissenschaftlich aber vielleicht sollte ich auch einfach in der bibliothek lernen und nicht zuhause im bett :D

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Karin Pöschel (Admin)
schrieb am 7. Juni 2011

Servus Paul,
bei "kinästhetisch" ist mir ein Buchstabenverdreher passiert, danke für Deinen Hinweis. "Gustatorisch" kenne ich genau so (auch Duden, Wikipedia und NLP-Nachschlagewerke verwenden das Wort so). Ansonsten handelt es sich bei unserer Site um Erzählungen rund um unsere Hobbys, die keinerlei Anspruch auf Wissenschaftlichkeit o.ä. erheben.
liebe Grüße, Karin

 

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