Arme Mary

Edinburgh
Rose Street

 

Nach dem gestrigen Absturz wachen wir heute Morgen wieder ausgeruht aus. Es ist schon ein Wunder, dass man jeden Tag aufs Neue doch wieder auftreten kann, obwohl man am Vorabend geschworen hätte, dass das einfach unmöglich ist und einen die schmerzenden Füße nie wieder tragen werden .

Nach den üblichen Morgenritualen hüpfen wir beschwingt vom Dachgeschoss in den Keller zum Frühstück. Wir öffnen die Schwingtüren ... und erstarren.

Ein Autobus voll französischer UrlauberInnen, der uns gestern beim Heimkommen schon in unserer Straße aufgefallen ist, hat seine Ladung just in unserem Hotel abgesetzt. Das bekommen wir jetzt lautstark zu hören und auch durch Nettigkeiten wie ein völlig zerwühltes Buffet oder verschütten Orangensaft zu spüren. Na fein, der Tag fängt ja super an.

Frau Feldwebel (eine der Kellnerinnen hat ein unüberhörbares Organ) bringt Tee und ignoriert uns dann. Keiner mag unsere Bestellung des warmen Frühstücks entgegen nehmen. Alexander wird unrund. Da Karin heute ohnehin nur Müsli und Obst haben möchte, nimmt sie es gelassener. Spät aber doch werden unsere Wünsche erhört und noch später auch erfüllt. Morgen kommen wir ganz sicher früher!

Nach obenKein Autobus in ganz Edinburgh

Edinburgh
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North Bridge, die Hotels - Scotsman & Carlton

 

Edinburgh
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Princes Street Garden - Heute sogar ohne Rasenmäherschau

 

Am Anfang ist noch alles bestens. Unser Autobus - oh ja die Überschrift stimmt schon, lies noch ein klein wenig weiter - führt uns zur Princes Street, bei der wir unser zweites BlueEye kaufen. Die gestrigen Tests mit Karins IPAQ und Alexanders Blackberry verliefen beide positiv.

Gleich gegenüber des Plattengeschäftes (HMV) befinden sich die Princes Street Gardens mit dem hübschen Brunnen. Werden dort - so wie gestern - immer noch Rasenmäher präsentiert? Nein, heute gibt es keine Rasenmäher-Schau mehr. Na dann nichts wie hin und ein paar Fotos mit dem Edinburgh Castle im Hintergrund schießen.

Danke genug, entern wir den nächsten Bus mit der Nummer 36. Schade, aber der Bus kommt nur alle 15 Minuten - also in 13 Minuten wieder. Ok, Starbucks Coffee ist gleich in der Nähe, genehmigen wir uns halt einen Caramel Macchiato ToGo. Schade, dass die Zubereitung doch ein wenig mehr Zeit braucht, denn der nächste Bus ist bereits seit 3 Minuten in Richtung Holyroodhouse Palace unterwegs.

Edinburgh
IconEdinburgh

 

Nächster Versuch, wir warten, wir warten weiter, nur mehr 5 Minuten bis zur Ankunft des nächsten Busses, wir warten weiter. Geschafft - fast! Denn als Karin mit dem verschlossen Becher Kaffee in den Bus einsteigen möchte, hält der Fahrer sie auf und zeigt wortlos auf ein Plakat zu seinen Füßen hin. Keine Getränke im Bus! Hmpf! Die Türen schließen sich und der Bus fährt ohne uns von dannen.

Ok, dann gehen wir eben noch ein wenig zu Fuß weiter. Schau, da ist ein Tie Rack-Geschäft mit Vatertagsaktion. Ein wenig später verlassen wir das Geschäft mit 2 Paar neuer Manschettenknöpfe und einer Krawatte für Alexander. Die Manschettenknöpfe sind einmal Flaschenkrone und Öffner, einmal Armaturen Hot/Cold - beides sehr witzig.

Also wenn wir gerade so schön im Laufen sind, dann lassen wir den dummen 26er gleich ganz links liegen und gehen zu Fuß zum Holyroodhouse Palace - so sehen wir auch mehr von der Stadt. Wir wählen den Weg über die North Bridge zur Royal Mile / High Street / Canongate, welche direkt zum Palast führt.

Nach obenJohn Knox House und der Mushroom Garden (Dunbar's Close Garden)

John Knox House
IconJohn Knox House

 

John Knox House

 

John Knox House
IconJohn Knox House
Alexander mit Mantel und Barett zur Zeit von John Knox

 

In der High Street auf Nummer 43-45 weisen einige Plakate und Schilder auf das John Knox House hin. Na wenn wir schon mal da sind, dann schauen wir da auch gleich hinein. Holyroodhouse Palace muss noch ein wenig warten.

Das John Knox House gilt als letzte Adresse des gleichnamigen Reformators - aber so richtig sicher ist man sich doch nicht. Ursprünglich standen hier einmal 2 Häuser aus dem 15. Jahrhundert, die jedoch für James Mosman - den Juwelier der schottischen Königin - zusammengelegt wurden.

Die Ausstellung lässt uns einen guten Einblick in das Leben des John Knox erhaschen. Der Eigentümer des Hauses, besagter James Mosman, war ein Goldschmied, der mit Mary Queen of Scots gestiegen und bei deren Untergang auch mit ihr gefallen ist. Im oberen Stockwerk liegen Mantel und Barett über einem Stuhl und stehen Besuchern zur Anprobe zur Verfügung. Alexander testet beides und fühlt sich fast wie ein Herr der damaligen Zeit.

Eintritt John Knox House: £ 3.- pro Person

Wieder geht es entlang der Royal Mile weiter. Lustige Geschäfte gibt es hier. Hier eins mit alternativer Strickmode - dort ein anderes mit Vintagekleidung á la lila Kamelhaarpulli und geblümter Nachttopf mit Feder als Hut.

Dunbar's Close Garden
IconDunbar's Close Garden

 

Dunbar's Close Garden
IconDunbar's Close Garden

 

Nach Old Tolbooth (dem ehemaligen Rathaussaal mit angeschlossenem Gefängnis) folgt die Canongate Church. Canongate war früher eine von Edinburgh völlig unabhängige Stadt, in der sich die Mitglieder des Hofes in der nahen Umgebung des königlichen Holyrood Palasts ihre Residenzen errichten ließen.

Plötzlich bleibt Alexander stehen und zeigt auf einen Durchgang (Nr. 137) an dessen hinteren Ende man üppiges Grün sieht. Wir gehen neugierig hindurch und befinden uns in „Dunbar's Close Garden”. Hier liegt ganz versteckt ein kleiner Walled Garden, welcher im Stil des 17. Jahrhunderts bepflanzt ist. Dieser winzige Park ist das Werk von Seamus Filor, einem Landschaftsarchitekten, der ihn 1977 im Auftrag des Mushroom Trusts anlegte.

Der gemeinnützige Trust hat es sich zur Aufgabe gemacht, urbane Gärten zu unterstützen - was ihm hier ganz wunderbar gelungen ist. Mittlerweile gehört Dunbar's Close der Stadt Edinburgh, die sich auch um seine Erhaltung kümmert. Der Eintritt ist frei und es ist kein Mensch außer uns da. Super! Wir nutzen die Gelegenheit zwischen den Hecken, Kräutern und Stauden zu lustwandeln und die Stille hier zu genießen.

Erst später lesen wir in unserem Reiseführer, dass dieser Garten auch „Mushroom Garden” (nach dem Trust) genannt wird und eigentlich kaum bekannt ist. Ein echter Geheimtipp!

Nach obenPalace of Holyroodhouse - The Queen's Official Residence in Scotland

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse

 

Palace of Holyroodhouse

 

Noch ein paar Meter und wir stehen vor einem weiteren Symbol schottischer Geschichte, dem Palace of Holyroodhouse samt Gardens & Queen's Gallery. Nach dem Kauf eines Kombitickets für alles + Audioguide betreten wir die Anlage. Schon der Vorplatz samt seinem detailreichen Brunnen ist bewundernswert. Die Figuren sind toll und wir können gar nicht aufhören, eine Figur nach der anderen staunend zu betrachten - und zu fotografieren natürlich. Innen wird dann alles noch um einen Tick schöner und sehr repräsentativ.

Den Palace ließ James IV. 1501 auf den Gründen gleich neben der Abtei erbauen. Er war damals ein beliebter Zwischenstopp für Monarchen auf ihrer Reise von und nach Balmoral. Die Monarchin, welche aber mit diesem Palast am häufigsten in Verbindung gebracht wird, ist natürlich Mary Queen of Scots (Maria Stuart).

Schlafzimmer und das angrenzende winzig kleine, private Speisezimmer der berühmten Königin bekommen wir zu sehen. Genau hier war es auch, wo sie als Schwangere hilflos mit ansehen musste, wie ihr italienischer vertrauter Privatsekretär David Rizzio mit 56 (oder 57) Messerstichen von ihrem Gatte Lord Darnley und einigen anderen „Edelmännern” ermordet wurde.

Palace of Holyroodhouse

 

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse

 

Maria Stuart hatte ein bewegtes Leben. Schon im zarten Alter von 6 Tagen wurde sie zur Königin von Schottland gekrönt und war mit 18 bereits das erste Mal Witwe. Ihren wahrscheinlich größten Fehler begann sie, als sie nur 3 Monate nach der Ermordung Darnleys, just jenen Mann heiratete, den viele für dessen Mörder hielten. Es kam zum Aufstand der ihr zuvor treu ergebenen Adligen, die ihre sofortige Abdankung forderten.

Danach wurde sie etwa 1 Jahr in Loch Leven Castle gefangen gehalten und erlitt während dieser Zeit eine Fehlgeburt. Der Vater jenes Kindes war angeblich der junge Gefängniswärter Willie Douglas. Mit seiner Hilfe gelang Mary schlussendlich am 2. Mai 1568 die Flucht von der Insel.

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse

 

Palace of Holyroodhouse

 

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse

 

Nach dem Prozess (Mord an Lord Darnley) folgten 18 Jahre Haft in den englischen Burgen von Carlisle, Bolton, Chatsworth, Sheffield, Buxton, Chartley und zuletzt Fotheringhay. Maria Stuart wurde am 25. September 1586 des Hochverrats für schuldig befunden.

Am 8. Februar 1587, im 45. Lebensjahr, wurde Mary Queen of Scots schließlich hingerichtet. Doch selbst hier war sie nicht von Glück gesegnet. Der Scharfrichter war unerfahren und nervös - er benötigte 3 Schläge mit der Axt, um Marias Kopf vom Körper zu trennen. Arme Mary - was für ein Leben!

Nun wieder zurück zum Schloss. Sehr viel gibt es hier zum Ansehen und durch den Audioguide fast wieder zum Leben erweckt. Sicher erwähnenswert sind die alte Gobelins an den Wänden und die Great Gallery (45 m lang und mit über 100 Gemälden des holländischen Portraitmalers Jacob de Wit verziert).

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse
Abbey

 

Palace of Holyroodhouse
Abbey

 

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse
Abbey

 

Nach der Schlossführung folgt der Besuch der Hollyrood Abbey. Der Sage nach wurde die Abbey genau an jener Stelle gegründet, an der König David der I. ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen dem Geweih erschienen war (wer's glaubt wird selig ). Auf diese Vision gehen auch Name (holy rood, heiliges Kreuz) und Wappen von Holyroodhose zurück.

1768 brach das Dach der Abtei zusammen und wurde nie repariert. Eine eher ungewöhnliche Tatsache, wenn Du bedenkst, dass es sich bei dem gleich benachbarten Palast immerhin um eine königliche Residenz handelt. Erinnerungen an Lissabon (Museu Archeologico do Carmo) werden ob des dachlosen Stifts in uns wach.

Mit einem kleinen Rundgang durch den Park von Holyroodhouse Palace schließen wir den Besuch dieser beeindruckenden Anlage ab. Irgendwie wäre jetzt eine warme Mahlzeit angebracht (Hunger!) - was bietet denn das Holyrood Cafe? Maccaroni-Käse-Auflauf mit Salat und - sehr wichtig - eine angenehme wärmende Umgebungstemperatur.

Palace of Holyroodhouse
IconPalace of Holyroodhouse

 

Palace of Holyroodhouse

 

In der Queen's Gallery wird gerade die Ausstellung Amazing rare things gezeigt. Karin ist von den Aquarell-Naturstudien z.B. Leonardo Da Vinci, Maria Sybilla Merian, Mark Catesby u.a. begeistert. Alexander können die farbenprächtigen, botanischen Studien aus dem 17. Jahrhundert etwas weniger faszinieren. Schade nur, dass es neben Büchern, Poster und Postkarten keine Häferln, Teeuntersetzer o.ä. mit den schönen Motiven zum Kaufen gibt. Dann verlassen wir diesen bezaubernden Ort halt ohne Mitbringsel.

Eintritt Holyroodhouse Palace + Audioguide + Ausstellung „Amazing rare things”: £ 13.- pro Person, Fotografieren im Inneren leider strickt verboten.

Ist es Zufall, dass die Schotten die unmittelbare Nachbarschaft des ehrenwerten Holyroodhouse Palace wählten, um dort das Wahrzeichen ihrer Unabhängigkeit, das neue schottische Parlament, zu errichten? Who knows. Auf alle Fälle ist das Bauwerk recht exzentrisch und selbst bei den Schotten umstritten („ein Fass ohne Boden”).

Nach obenCalton Hill / Calton Terrace

Blick von der Calton Terrace auf Edinburgh
IconBlick von der Calton Terrace auf Edinburgh

 

Blick von der Calton Terrace auf Edinburgh
IconBlick von der Calton Terrace auf Edinburgh

 

What next? Calton Hill (92 m) Panoramaaussicht genießen und auf schöne Fotomotive hoffen! Und wie kommen wir da auf den Hügel hinauf? Na nehmen wir doch einen Bus. Dieser führt uns - da wir die richtige Haltestelle verpassen - über den Hügel drüber. So klettern wir noch ein gutes Stück durch den Park bergauf.

Hier sieht es überall ein wenig ungepflegt aus. Oben angekommen finden wir das knapp 30 Meter hohe Nelson Monument, dessen Turmfenster von innen mit Brettern zugenagelt sind. Prinzipiell kann man dieses besteigen, muss dafür aber £ 3.- pro Person Eintritt zahlen. Ein Pfund hätten wir bezahlt - bei 3 wollen wir das Monument aber doch nicht besteigen.

Weiters befindet sich hier ein scheußliches, pantheonähnliches und aus Geldmangel nie vollendetes National Monument (Denkmal für die Gefallenen der napoleonischen Kriege), ein kleiner griechischer Tempel, der an Dugald Stewart (1753-1828) erinnert und das City Observatory, das ziemlich geschlossen aussieht.

Nach ein paar Fotos in Richtung Palace of Holyroodhouse und Edinburgh Castle beenden wir unseren kleinen Rundgang. Leider ist das Wetter recht düster und so kommt der leise Verfall des Parks doch sehr deutlich zu Tage. Schade drum!

Nach obenGeorgian House

Rose Street

 

Rose Street

 

Rose Street
IconRose Street

 

Das Hotelzimmer ruft! Also wandern wir zuerst den Hügel hinunter (ist weniger anstrengend als hinauf ) und dann entlang der Rose Street zum Charlotte Square. Hier steht ja das Georgian House. Na gut, das wird für heute aber wirklich unsere letzte Station.

Zuerst erwischen wir das „falsche” Georgian Haus. Dort gibt es nur eine Galerie, welche aber schon seit 30 Minuten geschlossen hat und einen hübschen Tea Room. auf Nummer 7 sind wir richtiger.

Haarscharf geschafft! Als wir die Treppe emporsteigen, will man gerade schließen. Bitte noch nicht zu machen! Man lässt uns hinein und sperrt erst hinter uns die Türe zu. Im Georgian House (wird vom National Trust for Scotland verwaltet) bekommen wir einen Einblick in die großbürgerliche Lebensweise im 17. Jahrhundert.

Trotz der späten Stunde - oder weil wir für heute die letzten Gäste sind - sind die ehrenamtlichen Guides sehr auskunftsfreudig. Wir kommen erst gar nicht zum Lesen der kurzen schriftlichen Infos, denn kaum haben wir einen Raum betreten prasseln schon unzählige Infos auf uns herein. Super, fast wie eine Privatführung - alles sehr interessant!

 

So sehen wir viele Dinge, die wir bisher noch nicht kannten. Darunter waren: gehäkelte Taschenuhrbehälter an einem Bettbaldachin (damalige Taschenuhren mussten immer senkrecht aufbewahrt werden - sonst gingen sie um etwa 1½ Stunden pro Nacht falsch - und durften auch keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden), Vorrichtung zum automatischen Drehen des Fleischspießes durch warme Luft im Kaminabzug, Papierhandarbeiten der Damen, Tellerwärmer etc.

Nach 45 Minuten haben wir alle Räume besucht (die audiovisuelle Schau im Keller lasen wir aus, es ist schon zu spät) und verlassen das Georgian House. Winke, winke und klick-klack, das Haustor ist wieder fest versperrt.

Eintritt Georgian House: £ 5.- pro Person, Fotografieren im Inneren leider strickt verboten.

Am Heimweg besorgen wir uns noch rasch unser Abendessen. Geschafft! Ah tut das gut, die Schuhe auszuziehen (keine Angst, die Fenster sind offen) und ein wenig hoch zu lagern. Essen, ein paar Stichworte für diesen Reisebericht schreiben, Fotos richtig benennen und heili. Gute Nacht. Morgen wollen wir wieder um 7:00 Frühstück gehen - und bitte ohne Franzosen!

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und hast selbst die Möglichkeit einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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