Antigua Guatemala

Um 06:00 bimmelt unser Wecker und holt uns aus den Federn. Alexander hat gut geschlafen aber Karin ist von den LKWs, die in der Nacht scheinbar gleich neben dem Bett vorbei gefahren sind, leider immer wieder hoch geschreckt. Aber auch sie ist ausgeruht genug, um dem Tag mit Spannung entgegen zu sehen.

Hotel Villa Colonial

 

Zuerst zur Morgentoilette im Badezimmer, das ebenfalls ein wenig rustikal ist und gut zum Zimmer passt und dann ab zum Frühstück. Alles ist sehr nett angerichtet, im gleichem Restaurant wie das gestrige Abendessen und um Klassen besser als das, was man uns in Mexico City zugemutet hat.

Tee und Kaffee sind beide trinkbar und das Buffet ist frisch. Wir sitzen an einem großen, runden Tisch auf der überdachten Terrasse und genießen den Blick auf den hübschen Innenhof während wir unser Frühstück mampfen. Eine nach dem anderen treffen die Mitglieder unserer Gruppe ein.

Nach dem Frühstück machen wir noch eine Runde durch Anlage, um zu fotografieren. Immer wieder wechseln einander Sonne und Wolken ab, sodass wir jedes Motiv in unterschiedlichen Lichtverhältnissen aufnehmen.

Wir checken aus, lassen unser Gepäck vom Zimmer holen, und Warten auf unseren neuen Reiseleiter. Wir stehen in der Lobby und warten auf den Führer doch der kommt nicht, kommt nicht, kommt nicht. Alexander fragt unseren Fahrer Edgar nach dem Guide und wird an Peter Klaus verwiesen, der gerade mit seinem Frühstück begonnen hat.

Huch, er ist erstaunt. Niemand hat ihm gesagt, dass es um 08:00 losgeht und er ist erst um 04:00 mit dem Bus hier angekommen. Wir sollen noch bitte 10 Minuten warten. Kein Problem, wir haben eh grad nichts anderes vor.

Peter ist zwar Deutscher aber zum Glück gar nicht zackig und sehr wissend. Er hat geschichtlich sehr viel drauf, kann aber auch viele andere Interessensgebiete abdecken. Während der Fahrt zu unserem ersten heutigen Ziel erzählt er uns einiges zur Geschichte und an Geschichtchen. Wir sind unterwegs zu Ciudad Vieja, der einstmaligen Hauptstadt. Sie liegt ca. 6 km außerhalb von Antigua am Fuße des Vulkans Agua im Almolonga-Tal.

Nach obenCiudad Vieja

Cathedral
IconCathedral

 

Cathedral

 

Gegründet wurde die Stadt Santiago de Guatemala 1527 von Jorge, dem Bruder Pedro de Alvarados, nachdem die allererste Stadt bei Chimaltenango hierher verlegt wurde. Bis zum Herbst 1541 fungierte sie als guatemaltekische Hauptstadt, wurde jedoch zu diesem Zeitpunkt von einer Schlammlawine begraben, die auch mehrere Hundert Menschenleben forderte.

Unter den Opfern der Naturkatastrophe befand sich auch Beatriz de la Cueva, die junge Witwe Pedro de Alvarados. Sie war nach dessen Tod im Juni 1541 in Guadelajara, Mexiko, zuerst in große Trauer verfallen - gerüchteweise hatte sie u.a. alle Wände des großen Palastes schwarz ausmalen lassen und eine 9-tägige Staatstrauer verordnet - und hatte dann die Nachfolge ihres Gatten als Gouverneurin Guatemalas angetreten.

Damit war Beatriz das erste weibliche Regierungsoberhaupt des amerikanischen Kontinents. Dass ihre Amtszeit nur so kurz war und jäh mit der Katastrophe beendet wurde, soll der Legende nach Gottes Rache für ihre übermäßige Trauer um Pedro gewesen sein.

Edgar (unser Fahrer) bleibt vor der Vieja Cathedral, der alten Kathedrale stehen und wir klettern hinter Peter aus dem Bus. In Gelb und Weiß, ganz verziert mit spitzengleichen Ornamenten im spanischen Stil, steht das Gotteshaus vor uns. 1534 wurde sie errichtet, wie wir der Jahreszahl am Portal entnehmen, und die Jungfrau Maria wurde in ihr verehrt.

Ciudad Vieja (Old Antigua)

 

Ciudad Vieja (Old Antigua)
IconCiudad Vieja (Old Antigua)

 

Hinter der alten Kathedrale ist eine Art Marktplatz mit Denkmal, das wahrscheinlich Pedro de Alvorada, sowie einen Pater, einen Landverwalter und einige Einheimische darstellt. Auch dazu weiß Peter wieder Geschichten zu erzählen und macht uns auf verschiedene Details aufmerksam.

Im Hintergrund bilden die Vulkane des Wassers und des Feuers, deren Spitzen ab und zu aus den Wolken herausragen, eine malerische Kulisse. Kurz bevor eine große Studiosus-Gruppe, die uns schon in der Villa Colonial aufgefallen ist, aus ihrem ebenso großem Reisebus klettert, sind wir schon wieder dahin. Perfectes timing!

Nach obenLa Azotea Cultural

Thunbergia Mysorensis
IconThunbergia Mysorensis

 

Strelitzie

 

Kurze Zeit später erreichen wir schon unseren nächsten Stopp. Es ist La Azotea Cultural in Jocotenango. Einstmals war hier die Kaffeerösterei von Madame Lily Orive de Pokorny und ihrer Familie, die immer noch den größten Teil der Anlage ausmacht. Heute sind auch 2 kleine Museen - ein ethnologisches mit Musikinstrumenten, Trachten und Gegenständen aus dem Leben der Maya und eben das Kaffeemuseum - hier zu besichtigen.

Die Musikinstrumente im ethnologischen Museum gefallen uns sehr gut. Sie sind teilweise ganz einfach und machen natürliche Geräusche wie das Prasseln des Regens oder das Rollen von Kieselsteinen nach. Laut Peter besitzen die Maya ein Einfaches, fast kindliches Gemüt (nicht zu verwechseln mit kindisch!) und haben an diesen simplen Lauten Freude, die sie unkompliziert zu Rhythmen und Melodien aneinander reihen.

Die ausgestellten bunten Textilien lassen uns fast die Augen übergehen. Muster aller Art und Farben jeglicher Palette werden hier zu einem kunterbunten Mix miteinander kombiniert. Erst die Spanier sollen manche Stämme dazu gebracht haben, sich auf bestimmte Farbtöne zu konzentrieren, um die Menschen so identifizieren zu können. Aufgrund der fremdartigen Gesichtszüge sahen für sie nämlich alle Maya gleich aus.

La Azotea Cultural
IconLa Azotea Cultural

 

La Azotea Cultural
IconLa Azotea Cultural

 

Im Anschluss folgen wir dem Weg des Kaffees von der Bohne bis zur Tasse. Kaffee aus Guatemala hat den Ruf von ausgezeichneter Qualität zu sein. Die Hänge mit Vulkanerde bieten vor allem Arabica-Bohnen einen sehr guten Nährboden.

Als krönenden Abschluss der Führung gibt es für jeden ein Tässchen Hausröstung zum Kosten und natürlich die Möglichkeit Köstliches aus und zum Kaffee sowie kleine Souvenirs zu erstehen.

Beide Museen haben wir sehr interessant und vor allem wirklich nicht kitschig gefunden!

Nach obenAntigua Guatemala

Nuestra Senora de la Merced

 

Nuestra Senora de la Merced
IconNuestra Senora de la Merced

 

In Antigua Guatemala, dem Highlight unserer Tour durch Sacatepequez, dem Grashügelland, bleiben wir zuerst bei Nuestra Senora de la Merced stehen. Unter großen Schwierigkeiten kamen die Mercedianer, die vorwiegend in Peru tätig waren, mit besonderer Erlaubnis des ersten Bischofs von Guatemala hierher und gründeten Kirche und Kloster. Dem Architekten Juan de Dios Estrada sei's gedankt, dass dieser 1749 erbaute Komplex so gut konstruiert war, dass er das Erdbeben von Santa Marta relativ unbeschadet überstand.

So blieb Antigua mit dieser Kirche ein spätbarocker Schatz erhalten. Die dunkelgelbe Fassade ist über und über mit weißem Stuck verziert. Weinranken, Blumen und Schnörkel bedecken jeden Quadratmeter und die gesamte Kirche sieht aus, wie mit einem Spitzendeckchen verhüllt. Dieser Stil nennt sich übrigens Churriguerismus nach dem spanischen Bildhauer Jose Churriguera. Wieder etwas für die Bildung getan! Und natürlich knien wir nieder, um das Gotteshaus auch ja in bester Perspektive zu knipsen.

in einer kleinen Jade-Fabrik
Iconin einer kleinen Jade-Fabrik

 

in einer kleinen Jade-Fabrik
Iconin einer kleinen Jade-Fabrik

 

Im Anschluss führt uns Peter in eine kleine Jade-Fabrik zur kleinen Führung mit anschließender Kaufmöglichkeit. Wir sehen die Bearbeitung von Jade, der bei den Maya eine ähnliche Bedeutung im Totenkult hatte, wie wir es von den Chinesen kennen. Der Jadestein symbolisierte das Leben spendende Wasser, die Blätter der Maispflanze, den Regen bringenden Wind und den Atem des Lebendigen. Neu ist für uns, dass es auch lila Jade gibt.

Die Maya waren in der Verarbeitung des Edelsteines, der ihnen kostbarer war als Gold, ausgesprochen geschickt. Sie fertigten Opfergaben, Ketten, Panzer und sogar Gesichtsmasken aus Jade an. Mit letzteren bedeckten sie die Gesichter ihrer toten Herrscher oder sie steckten ihren Verstorbenen ein Jadeplättchen in zwischen die Lippen zum Zeichen der Wiedergeburt.

 

Park la Union
IconPark la Union

 

Kirche Hermano Pedro

 

Eine wunderschöne, dunkelgrüne Maske bekommen wir denn auch zu sehen. Allerdings übersteigt das gute Stück einerseits unsere finanziellen Vorstellungen und andererseits haben wir ja schon eine Maske aus Teotihuacan, die uns gut gefällt.

Wir fackeln also im Schmuckgeschäft nicht lange herum, bedanken uns artig, sagen auf Wiedersehen und laufen begeistert los. Eineinhalb Stunden Flanierzeit haben wir bekommen, in der wir Antigua nun für uns entdecken wollen.

Wir haben schon gestern einen kurzen Blick auf den Plan geworfen und festgestellt, dass die Stadt erstens nicht groß und zweitens sehr übersichtlich ist. Der gestern schon kennengelernte Parque Central mit seinem Sirenenbrunnen bildet den Mittelpunkt und rundherum ist alles mehr oder weniger geometrisch angeordnet. Fast wie in Manhattan.

Antiguas Geschichte nimmt 1543 ihren Anfang. Nachdem Ciudad Vieja zerstört war, verlegten die Spanier ihre Hauptstadt hierher. Die ersten Bauwerke - Plaza Mayor, Kathedrale, Regierungssitz und Bürgerhäuser - waren schnell errichtet und auch erste Klöster kamen rasch hinzu. Ende des 16. Jahrhunderts stand Santiago, wie die Stadt damals noch hieß, in kolonialer Pracht inmitten des Gebietes der Cakchiquel-Maya und galt 200 Jahre lang als schönste Hauptstadt der Neuen Welt.

Antigua Guatemala

 

Antigua Guatemala
IconAntigua Guatemala

 

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts machten die Gründung der Universität Carlos de Borromeo, das Aufstellen der ersten Druckerpresse Guatemalas und die Errichtung einiger Klosterschulen Santiago auch zum kulturellen Zentrum Mesoamerika sodass die damaligen Hauptstädte Mexiko, Lima und Santiago einander in nichts nachstanden.

Im 18. Jahrhundert lebten an die 80.000 Menschen hier, es wurden weitere Kirchen und Klöster gebaut, neue Orden gegründet und die Stadtkasse ordentlich belastet. Intrigen und Korruption gehörten zum Alltag weltlicher wie auch geistlicher Würdenträger und es herrschte ein erbitterter Kampf um Geld, Macht und Einfluss unter den angesehenen Bürgern Santiagos.

Das schreckliche Erdbeben vom 29. Juli 1773, das die prachtvolle Kolonialstadt in einen Trümmerhaufen verwandelte, wurde denn auch von vielen, vor allem Geistlichen, als Strafe Gottes für den liederlichen Lebenswandel in Santiago angesehen. Dass es wohl eher mit den tektonischen Vorgängen aufgrund der nahen Vulkane zu tun hatte, war den Spaniern wohl nicht bewusst, sonst hätten sie sich sicherlich einen günstigeren Ort für ihre Hauptstadt ausgesucht.

Wenn man sich heute die teilweise immer noch herumliegenden Trümmer von eingestürzten Säulen, Türmen und Gebäudeteilen ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass dem Erdbeben von Santa Marta kaum etwas widerstanden hätte - egal ob der Lebenswandel nun vorbildlich oder eben liederlich gewesen sein mag.

Antigua Guatemala

 

Antigua Guatemala
IconAntigua Guatemala

 

Wie auch immer, der Wiederaufbau wurde verboten und die Hauptstadt abermals verlegt - nach Guatemala City. Santiago wurde zu Antigua Guatemala und nachdem der verbliebene kirchliche Besitz 1871 säkularisiert, die Stadt 1965 zum „Denkmal Amerikas” und 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde, entwickelte sich durch die Konservierung und ganz behutsame Revitalisierung eine Art lebendiges Museum. Hotels, Restaurants, kleine Kunsthandwerksläden und auch Internetcafés sind in den alten Gemäuern eingezogen und sorgen für touristische Belebung.

Unser Rundgang auf eigene Faust führt uns zuerst an den öffentlichen Waschplatz. Relativ ruhig ist es heute und nur eine Indigena mit ihrem Sohn schrubbt ihre Wäsche in einem der Becken. Der Kleine sitzt daneben in einem der Steintröge und lässt sich eine Mango schmecken. Von dem süßklebrigen Saft ist sein Mäulchen ganz verschmiert und seine nicht gerade sauberen Hände haben dunkle Streifen auf seinen Backen verteilt. Ein entzückender Anblick!

Convento de la Compania de Jesus
IconConvento de la Compania de Jesus

 

Convento de la Compania de Jesus

 

Vorbei geht es an Kirchen und Klöstern, deren Dach mitunter das leuchtende Blau des freien Himmels ist. Immer wieder erhaschen wir während des Spazierens Blicke in Innenhöfe mit kleinen Springbrunnen und üppigen Grünpflanzen und Blumen. In manchen sind Restaurants, in anderen Galerien oder auch mehr oder weniger luxuriöse Herbergen untergebracht. Sehr schön!

An vielen kleinen Geschäfte mit bunten oder naturfarbenen, gewebten Textilien, Schnitzereien und Lederwaren kommen wir vorbei und bewundern das eine oder andere Stück der handgemachten Ware. Vis-a-vis von einem Kloster entdecken wir einen Fleischhauer. An der Rückwand ist eine Kuh aufgemalt und die Fleischstücke baumeln an Metallhacken direkt über der Budel. Für Kühlung sorgt ein Ventilator von äußerst zweifelhaftem Aussehen. Kaufen wollen wir da nicht, aber für ein Foto ist es höchst originell.

Calle de la sin Ventura
IconCalle de la sin Ventura

 

Bogen des Klosters Santa Catalina

 

Fleischhauerei
IconFleischhauerei

 

In konzentrischen Kreisen nähern wir uns der Plaza Mayor und der Kathedrale, wo wir auch wieder auf die anderen Gruppenmitglieder treffen. Ursprünglich war ein Mittagessen auf dem Weg zum Atitlan See geplant, aber wegen bevorstehendem Stau (die Panamericana wird hier zur Autobahn ausgebaut), würde das eher ein Abendessen werden. Also gibt es das Mittagessen noch hier in Antigua, in einem Lokal namens Las Antorchas.

Wir sitzen in einem hübschen Innenhof mit Springbrunnen, in dessen 3 Becken Schnittblumen schwimmen. Das Wasser plätschert leise und verbreitet eine angenehme Stimmung. Peter erzählt von der Spezialität des Hauses, einem Spieß vom Holzkohlengrill. Viele bestellen diese, auch Alexander. Karin nimmt einen Salat nach Art des Hauses.

Als die Spieße serviert werden brechen wir alle in Ah's und Oh's aus. Die Dinger sind ein Wahnsinn! Appetitlich anzusehen, auf einem Eisengestell hängend und mit jeder Menge Beilagen, die auf Teller in verschiedenen Ebenen an dem Gestell verteilt sind. Das Fleisch ist wunderbar zart. Karins Salat ist ebenfalls gut und von der Menge her eindeutig besser zu bewältigen. Dazu gibt's für uns alle Gallo-Bier, welches von einer guatemaltekischen Brauerei erzeugt wird und hier natürlich am weitesten verbreitet ist.

Parque Central, Catedral de Santiago, Fuente de las Sirenas
IconParque Central, Catedral de Santiago, Fuente de las Sirenas

 

in der Calle de la Universidad
Iconin der Calle de la Universidad

 

Nach dem köstlichen Essen geht es mit Edgar in unserem Bus zum Atitlan-See. Peter erzählt während der Fahrt ein bisschen, aber fast alle dösen schon nach wenigen Minuten ein. Tatsächlich gibt es Stau und wir müssen anhalten. Bunte Indianer-Autobusse düsen mit einem Affenzahn an uns vorbei. Mittlerweile haben die Gefährte alle starke Motoren, jedoch wird ein moderneres Aussehen von der Landbevölkerung nicht angenommen. Die Buslinien werden in so einer Art Franchising-Modell betrieben.

Einer kauft einen Bus und gibt diesen an einen Fahrer weiter. Der muss jeden Abend eine vereinbarte Summe abliefern - Mehrgeld darf er behalten. Dafür muss er sich auch um Sprit, Busreinigung, Service etc. kümmern. Dieses System führt dazu, dass die Fahrer teilweise sehr halsbrecherisch unterwegs, da sie mit jeder Fahrt mehr Geld verdienen.

Bei einer Stehpause sieht Karin einen Kolibri, der sich an den Blüten einer großen Distel gütlich tut. Leider war dieser Augenblick zu kurz für ein Foto. Na macht nichts, behalten wir das Bild in unserer Erinnerung.

Nach obenSonnenuntergang am Atitlan-See

Atitlan See
IconAtitlan See

 

Atitlan See, 2 Vulkane
IconAtitlan See, 2 Vulkane

 

Santa Catarina Palopo
IconSanta Catarina Palopo

 

Langsam aber sicher nähern wir uns unserem Ziel. Der Atitlan-See ist landschaftlich sehr schön gelegen. Er ist mit seinen 126 km2 der drittgrößte See Guatemalas.

Auf 1560 Metern über den Meeresspiegel ist er umgeben von den Vulkanen Toliman, Atitlan und San Pedro. Rund um den See gibt es einige Dörfer, die größtenteils von Maya besiedelt sind.

Atitlan See
IconAtitlan See

 

Atitlan See

 

Unser Hotel, die Villa Santa Catarina, ist ausgesprochen nett. Unser Zimmer ist einfach, aber mit Balkon und Blick auf den Pool. Der Garten zeigt eine üppige Vegetation: Granatäpfel mit Blüte und Frucht, Passiflora, Feuerranken, Kakteen, Palmen, Eukalyptusbäume und viele mehr.

Peter macht uns darauf aufmerksam, dass der Sonnenuntergang zwischen 18:00 und 19:00 unten am See für Fotografen ein Leckerbissen ist. Na, das wollen wir uns doch nicht entgehen lassen. Nach kurzer Erfrischung unter der Dusche finden wir uns mit den Kameras bewaffnet am Seeufer ein.

Stimmung und Licht sind wirklich wunderschön und wir können gar nicht aufhören, auf den Auslöser zu drücken. Besonders beeindruckend ist ein Lichtbogen, der sich aus dem letzten Schein der untergehenden Sonne über unseren Köpfen von einem Seeufer zum anderen erstreckt. Fast schon magisch ist diese Erscheinung.

Atitlan See

 

Atitlan See
IconAtitlan See

 

Wir trinken gemeinsam eine Flasche Gallo-Bier an einer der Strandbars und gehen anschließend zum Abendessen ins Hotel. Ein brennender Kamin sorgt hier im Speisesaal für Gemütlichkeit. Zum Essen währen wir beide mit Käse überbackene Scampi in Oberssauce und trinken chilenischen Weißwein dazu. Mmmmmh, lecker!

Am Zimmer gibt es noch einige wenige Stichworte für den Reisebericht und die Fotos werden auf den Laptop geladen sowie die Kameras versorgt. Alexander hält sich sehr tapfer und erledigt alle seine „Pflichten”, Karin erleidet sozusagen einen Brich-Zamm und schläft fast augenblicklich ein. In der Nacht soll es angeblich post-österliches Böllerschießen geben haben, doch sind wir so tot, dass wir davon nichts hören. Chrrrr .....

zu den FAQs und den Kommentaren
Auf der letzten Seite dieses Reiseberichtes findest Du die Fragen unserer BesucherInnen, welche uns im Laufe der Zeit erreichten und hast selbst die Möglichkeit einen Kommentar zu diesem Reisebericht zu hinterlassen.
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Anreise nach Guatemala  |Atitlan See, Santiago de Atitlan
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