Unsere Fotoausrüstungen

Jetzt beginne ich (Alexander) einmal mit einem Vorurteil (ich entschuldige mich gleich vorweg für die Diskriminierung - Anwesende sind natürlich ausgenommen):

„Was für Frauen ihre Handtasche, ist für Fotografen ihre Fototasche.”

„Hm - und was meint er jetzt damit?” Bei mir zumindest ist es so, dass meine Fototasche mit allen möglichen und unmöglichen Dingen gefüllt ist. Bei den unregelmäßig durchgeführten „Inspektionen” finde ich Sachen in der Tasche, die da wirklich ganz sicher nicht hineingehören. Und warum wundere ich mich dann, wenn mich nach einem ganzen Tag „Tascheschleppen” die Schulter schmerzt?

Nach obenAlexanders Kamera - Nikon D300 + Multifunktionshandgriff MB-D10

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Hier nur zu schreiben - Meine Kamera = Nikon D300 - ist reichlich dürftig, sich in der Fülle an technischen Details zu verlieren, ist auch nicht passend (obendrein können das andere Webseiten viel besser). Was nun sprach Zeus? Ich schreibe hier über ein paar subjektive Gründe, warum meine Wahl aktuell auf die Nikon D300 fiel.

Mit ca. 825g (ohne Objektiv) und dem robusten Metall-Body aus Magnesiumlegierung liegt die Kamera super in meiner Hand. Für Karin - sie hat „etwas” kleinere Hände als ich - passt die D40X viel besser. Die Bedienungselemente sind sinnvoll angeordnet, wenn einen auch die Anzahl der verschiedenen kleinen Knöpfe und Schalter in den ersten Momenten (Tagen, Wochen, ...) etwas überfordert. Das Menü ist übersichtlich gruppiert und hat keine meterlangen Submenüs, in denen man sich verlaufen könnte, sowie eine vernünftig große, gut lesbare Schrift.

Grandios scharf (ca. 920.000 Bildpunkte) und angenehm groß (3") empfinde ich den TFT-LCD-Monitor. Dank der vielstufigen Ausschnittvergrößerung kann ich so vorort die Schärfe recht gut beurteilen und gegebenenfalls ein neues Foto schießen. Mit einer effektiven Auflösung von 13.1 Megapixel (4.288 x 2.848) wird mir ausreichend Reserve geboten, so dass auch bei Ausschnittsvergrößerungen genug Details vorhanden sind.

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© Foto: Nikon GmbH.

 

3 weitere Details die ich an meiner D300 sehr mag, will ich Dir nicht vorenthalten: Bildsensor-Reinigung - ich lasse den Sensor bei jedem Ausschalten automatisch reinigen, Live-View-Modus - grandios zum „Überkopf”-Fotografieren, 51 Fokusmessfelder (15 Kreuzsensoren) - eines passt fast immer perfekt zum gewünschten Ziel.

Mittlerweile habe ich mich auch an die Größe des CCD Sensors gewöhnt und sehe in dem kleineren Format mehr Vor- als Nachteile. Wie Dir sicher bekannt ist, hat der CCD Sensor einer D300 die Größe von 23,6 x 15,8mm CCD (nicht wie das Kleinbildformat von 36 x 24mm). Daher verlängert sich die Brennweite jedes Objektivs um den Brennweitenverlängerungsfaktor von  ca. 1,5 (Brennweite an DSLR = Objektivbrennweite x 1,5).

Fein bei Teleobjektiven, schade bei Weitwinkelobjektiven. So wird aus einem 33mm Weitwinkelobjektiv auf einmal ein Normalobjektiv mit 50mm . Dafür haben Objektive, welche eigens für Kameras mit nicht vollformatigen Sensoren (siehe Wikipedia APS-C) konstruiert wurden, den Vorteil, dass sie kleiner und leichter sind . Jedes Ding hat eben 2 Seiten.

Ein paar Worte noch zu meiner Nikon-Historie: von März bis Dezember 2007 fotografierte ich mit der Nikon D200 Kamera. Danach wechselte ich zur D300. Auch mit der D200 war ich sehr zufrieden, aber wie es halt im Leben so ist - das technisch Neuere ist der Tod des Älteren.

Alle Fotos, die ich mit der Nikon D300 Kamera gemacht haben findest Du in unserem Fotoalbum. Ich genieße jeden Moment des Schleppens meiner D300 + MB D10 + Glas. Bin noch ganz gut bei Kräften und habe da wirklich was in der Hand (von der genialen Haptik mal ganz zu schweigen). Immer, wenn ich die Kamera verwende, freue ich mich!

Nach obenKarins Kamera - Nikon D60

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Zu Weihnachten 2007 war es so weit: Ich wünschte mir vom (Herrn) Christkind eine DSLR, die Nikon D40X. Vorbei waren die Zeiten der IXUS 400, der Panasonic DMC-FX9 und der Canon PowerShot G7. Im Laufe der Jahre ändert sich halt manch persönliche Anforderungen an eine Kamera!

Auf eine Nikon fiel die Wahl klarerweise, damit ich Alexanders Objektive mit benutzen kann. Das Fisheye hat mir schon immer gut gefallen und auch Makro ist ein Thema, was auf mich als Blumen- und Pflanzenbegeisterte eine sehr starke Faszination ausübt. Das in Kombination mit einem Träger (Alexander schleppt die Kilos ja schon immer mit sich herum und ist neben seiner für Gewicht besser geeigneten Statur auch schon daran gewöhnt) und keinen Zusatzinvestitionen (eh da!) sind unschlagbare Argumente für die gleiche Marke.

Die Nikon D40X ist für meine kleinen Hände gerade recht - ich kann sämtliche Knöpfe und Rädchen bedienen, ohne mir dabei die Finger zu brechen - und sie läßt sich durch den „Griff” wunderbar halten, was ich bei den Vorgängermodellen echt vermisst habe.

Auch das etwas größere Gewicht empfinde ich durchaus als angenehm. So liegt die Kamera gut und vor allem stabiler in der Hand als die fliegengewichtigen Vorgänger. Dadurch ist die Verwacklungsgefahr vor allem beim Auslösen geringer.

Fast schon zu Begeisterungsstürmen reißt die einfache Bedienung für eine DSLR hin. Das großflächige Menü spielt alle Stückerln. Auch das Programmrad für die 8 Programmmodi ist sogar mit Handschuhen gegen die winterlich kalten Finger zu bedienen.

Die grafische Informationsanzeige finde ich ebenfalls großartig, da ich auf einen Blick sehe, wie meine Aufnahmeeinstellungen gesetzt sind und auch bei Nachtaufnahmen schnell eine Übersicht bekomme.

Ende Jänner - es war auf der PMA 2008 - kündigte Nikon das „Nachfolgemodell” die D60 an. Nicht revolutionäre sondern sehr durchdachte Details wurden angepasst. Obwohl ich sonst nicht dazu neige, immer die allerneueste Technik haben zu wollen, habe ich mich zu einem „Upgrade” entschlossen. Kaufentscheidend waren für mich: das neue Staubreduktionssystem, der größere Empfindlichkeitsbereich (bis ISO 1600) und das Active D-Lighting (verbessert die Detailzeichnung in den Tiefen [dunklen Partien] und Lichtern [hellen Partien] => besserer Kontrast).

Alle Fotos, die ich mit der Nikon D60 Kamera gemacht haben findest Du in unserem Fotoalbum.

Nach obenObjektive

Nachdem ich (Alexander) mich also entschieden habe, mit der DSLR Technik ein Vermögen auf angenehme Art und Weise loszuwerden, stellt sich sofort die nächste Frage: „Welche/s Objektiv/e soll/en's denn werden?” Eine lange Reise durch das Objektiv-Schlaraffenland startet.

Wenn Du Dir nun eine theoretische Abhandlung oder Empfehlungen zur optimalen Objektivauswahl erhoffst, muss ich Dich leider enttäuschen - diese gibt es meiner Meinung nach nicht. Dein optimales Objektiveset hängt von der Beantwortung vieler Fragen ab: Was genau will ich fotografieren? Wie viel kann ich ausgeben? Festbrennweite oder Zoom? Brauche ich ein lichtstarkes Objektiv (möglichst kleine Offenblendenzahl)? Brauche ich einen Bildstabilisator im Objektiv? Original Nikon oder auch Fremdanbieter? Fragen über Fragen aber keine Pauschalantworten.

Steigern wir uns langsam im Brennweitenbereich und beginnen mit meinem „Kleinsten”.

Nach obenAF DX Fisheye-Nikkor 10,5mm f/2,8G ED

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Das Fisheye (manch einer sagt auch Fischauge oder Froschauge dazu) ist mein Objektiv mit der kürzesten Brennweite (größter Bildwinkel). Wichtig war mir bei der Auswahl des Objektivs, dass die Bilder die ganze Fläche füllen (Vollformat-Fisheye). Also kein kleines rundes Bild und rundherum nur schwarz (kreisrundes oder circular Fisheye). Dies sieht als Sondereffekt ja recht nett aus, aber bitte nicht dauernd. Das 10,5mm (entspricht 16mm und somit einem diagonalen Bildwinkel von 180°) Objektiv erfüllt diese Anforderung. Es füllt das komplette Foto.

Motive, welche keine ausgeprägten Linien enthalten (z.B. Landschaftsaufnahmen), lassen sich sehr natürlich einfangen. Es bleiben horizontale und vertikale Linien gerade, wenn sie genau durch das Bildzentrum verlaufen. Je weiter die Linien am Bildrand liegen oder je stärker die Kamera verkantet wird, desto ausgeprägter ist die sichtbare konvexe oder konkave Verzeichnung.

Vielleicht hast Du Dir schon einmal den Kauf eines Fisheye als „ultimatives, alles abdeckendes und einzig notwendiges Weitwinkelobjektiv” überlegt oder Du hast im Bekanntenkreis eine Aussage wie „uninteressant, damit kann man kein ernsthaftes Foto machen, Effekt nutzt sich schnell ab” gehört. In meinen Augen ist das alles nicht zutreffend, wenn Du die Besonderheiten eines Fisheye kennst und beachtest.

Einen netten Motivvorschlag habe ich im Buch Nikon D200 - Das Buch zur Kamera gefunden. Bei Pflanzenaufnahmen in Bodennähe zeichnet das Vollformat-Fisheye ein monumentales Bild von der Pflanze im Vordergrund und ein kleines Abbild ihrer Umgebung.

Unsere Fotos: AF DX Fisheye-Nikkor 10.5mm f/2.8G ED
Datenblatt: Nikon-Homepage
Testberichte: photozone.de, slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenTokina AT-X 116 PRO DX - AF 11-16mm f/2.8

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© Foto: Tokina Co., Ltd.

 

Dieses Objektiv haben wir erst seit recht kurzer Zeit. Daher folgt der Erfahrungsbericht erst später.

Unsere Fotos: Tokina AT-X 116 PRO DX AF / 11-16mm f/2.8
Datenblatt: Tokina-Homepage
Testberichte: slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenTamron SP AF 17-50mm f/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF]

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zur HerstellerseiteTamron SP AF 17-50mm f/2,8 XR Di II LD Aspherical [IF]
© Foto: Tamron GmbH.

 

Die äußeren Attribute sind dem Nikkor 18-70mm recht ähnlich - etwa 434g schwer, 81.4mm Baulänge und Naheinstellentfernung von 27cm. Die durchgehende Lichtstärke von Blende 2.8 macht den Unterschied aus und ermöglicht so auch bei schlechten Lichtverhältnissen Aufnahmen .

Einsatzgebiet: Für mich ein klein wenig zu kurz für mein Immer-Drauf-Objektiv. Sehr gut für Personen- und Innenraum-Aufnahme geeignet und immer dann, wenn große Blende (für kurze Tiefenschärfe) oder Available-Light-Fotos gewünscht werden.

Das Objektiv liefert scharfe und kontrastreiche Bilder. Verzeichnungen sind gering, Farbsäume treten nur wenige auf. Im Weitwinkelbereich und bei offener Blende (2.8 bis etwa 4) sind die Ecken etwas „unscharf”, ab Blende 5.6 und kleiner merke ich davon nichts mehr. Blende 5.6 ist gefühlt für mich generell am besten.

Weiters zu erwähnen: keinen eigenen AF-Motor (seit März 2008 auch mit eingebautem Motor A16NII erhältlich), wird mit Streulichtblende geliefert, Nahfokusgrenze bei 27mm, Abbildungsmaßstab 1:4,5, Frontlinse steht fest.

Bekannte Probleme: Bei meinem Objektiv hat nach einigen Monaten der vordere Ring, auf dem sich das Bajonett für die Streulichtblende befindet, zu wackeln begonnen. Anstandslos wurde dies vom Tamron Service auf Garantie repariert. Wer lieber selbst Hand anlegt kann auf eigene Gefahr den Ring selbst fixieren (Tamron 17-50mm f/2.8 Loose Front End).

Unsere Fotos: Tamron SP AF 17-50mm f/2.8 XR Di II LD Aspherical [IF]
Datenblatt: Tamron-Homepage
Testberichte: photozone.de, slrgear.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenAF-S DX Zoom-Nikkor 18-70mm f/3,5-4,5G IF-ED

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zur HerstellerseiteAF-S DX Zoom-Nikkor 18-70mm 1:3,5-4,5G IF-ED
© Foto: Nikon GmbH.

 

Leicht (ca. 420g), kompakt (75.5mm Baulänge), universell und leistbar - sind Attribute, die mir beim Betrachten des Objektivs sofort einfallen. Die Lichtstärke ist nicht gerade bestechend, aber für die meisten alltäglichen Anforderungen gut ausreichend.

Notfalls lässt sich dieses kleine Manko leicht mit einer etwas höheren Filmempfindlichkeit ausgleichen. Mit 18-70mm (entspricht auf Grund der 1,5-fachen Brennweitenverlängerung der D60/D300 einem 27-105mm im Kleinbildformat) ist es für mich gleichermaßen für Portraitaufnahmen wie auch für weitläufige Landschaften bestens geeignet.

Unsere Fotos: AF-S DX Zoom-Nikkor 18-70mm f/3.5-4.5G IF-ED
Datenblatt: Nikon-Homepage
Testberichte: photozone.de, slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenAF-S DX NIKKOR 18-105mm f/3,5-5,6G ED VR

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Dieses Objektiv haben wir erst seit kurzer Zeit. Daher folgt der Erfahrungsbericht erst später.

Alexanders „fast immer drauf” Standardzoom.

Unsere Fotos: AF-S DX NIKKOR 18-105mm f/3,5-5,6G ED VR
Datenblatt: Nikon-Homepage
Testberichte: photozone.de, slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenAF-S DX VR Zoom-NIKKOR 18-200mm f/3,5-5,6G IF-ED

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zur HerstellerseiteAF-S DX VR Zoom-NIKKOR 18-200mm f/3,5-5,6G IF-ED
© Foto: Nikon GmbH.

 

Dieses Objektiv haben wir erst seit kurzer Zeit. Daher folgt der Erfahrungsbericht erst später.

Karins „fast immer drauf” Standardzoom.

Unsere Fotos: AF-S DX VR Zoom-NIKKOR 18-200mm f/3,5-5,6G IF-ED
Datenblatt: Nikon-Homepage
Testberichte: photozone.de, slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenAF Nikkor 35mm f/1,8D

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Dieses Objektiv haben wir erst seit kurzer Zeit. Daher folgt der Erfahrungsbericht erst später.

Unsere Fotos: AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G
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Testberichte: photozone.de, slrgear.com, kenrockwell.com und testeo.at
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Nach obenAF Nikkor 50mm f/1,4D

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Ein süßer Winzling (43mm Baulänge) und auch noch extrem leicht (ca. 230g) - fast nicht erkennbar, wenn es an der „großen” D300 steckt. Laut Labortest (und aus eigener Erfahrung) besticht es mit Qualitäten wie kaum Verzerrung, ausgezeichnete Farbtreue und beeindruckende Schärfe. Seine absolute Stärke spielt es aber für mich bei sehr lichtschwacher Umgebung aus.

Mit großer Blendenöffnung von 1.4 (und falls immer noch notwendig zusätzlicher Adaption der ISO Empfindlichkeit) gibt es kaum mehr Situationen, die Du wegen Lichtmangels nicht meistern kannst. Aber auch bei der Available-Light-Fotografie, wo Du die natürliche Lichtstimmung einfangen möchtest, ist dieses Objektiv meine erste Wahl.

Es gab schon viele Konstellationen, bei denen ich sehr froh war, ein „schnelles” Objektiv mit mir herumzuschleppen. Eine besonders nette möchte ich Dir kurz schildern. Wir waren 2001 in Disney World, Orlando. Dort findet jeden Abend zum Abschluss des Tages ein riesengroßes, buntes Feuerwerk statt. Zur Einleitung schwebt Tinkerbell von Cinderella's Castle nach Tomorrow-Land (an einem dünnen Stahlseil natürlich) und „zündet” das Feuerwerk durch Berührung mit ihrem Zauberstab. Das Feuerwerk ist phänomenal und die Kulisse mit Cinderella's Schloss im Vordergrund passt perfekt dazu.

Nur wie nehme ich dieses Feuerwerk nun ohne Stativ auf - denn dieses liegt gut verpackt in Wien? ISO Wert hochdrehen und das stärkere Rauschen akzeptieren? Ja ok, ist bei dem schwarzen Himmel auch nicht ganz so schlimm. Aber wenn die Lichtsituation immer noch Belichtungszeiten weit unter meiner Verwacklungsgrenze erfordern? Dann schlägt die Stunde dieses Winzlings!

Unsere Fotos: AF Nikkor 50mm f/1.4D
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Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Nach obenAF-S VR Zoom-Nikkor 70-300mm f/4,5-5,6G IF-ED

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Ein „Winzling” ist dieser „Brummer” ganz sicher nicht, aber das habe ich mir bei einem Telezoom mit max. Brennweite von 300mm auch nicht erwartet. Trotzdem wurden meine Augen beim ersten Anblick kugelrund und gleichzeitig blies ich beim Erstkontakt kurz die Luft aus. Satte 745g (fast ein ¾kg!) lagen in meiner Hand. Meine Schultern meldeten sich kurz mit einem leisen „Aua!” (Klar sie mussten dieses Ding in Zukunft schleppen) aber der Bauch siegte und das Zoom war meines.

70 bis 300mm (entsprechen 105 bis 450mm) sind schon eine feine Sache und Dank der Bildstabilisierungstechnologie (VR II) sind sogar verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand gut möglich. Immer wieder faszinierend ist es für mich, wie schnell der Silent-Wave-Motor (SWM) und die Innenfokussierung (IF) es schaffen, leise und präzise zu fokussieren. Chromatische Aberration, Auflösung, Farbbrillanz, Kontrast, ... all dies findest Du hier jetzt nicht - dass können Dir objektive Testberichte besser schildern.

Unsere Fotos: AF-S VR Zoom-Nikkor 70-300mm f/4.5-5.6G IF-ED
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Nach obenTokina AT-X M100 AF PRO D - AF 100mm f/2,8

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© Foto: Tokina Co., Ltd.

 

Mein Makroobjektiv Tokina AT-X M100 AF PRO D mit fester Brennweite (100mm) und Lichtstärke f/2,8. Weitere Vorteile gegenüber Zoomobjektiven sind ein besserer Kontrast, weniger Verzerrung und es lässt sich bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 (d.h. bis zu natürlicher Größe des Sensors) scharfstellen.

Weitere angenehme Details: Metallfassung, rutschsichere Oberfläche, der schnell bedienbare Schiebeschalter zur einfachen Umschaltung zwischen automatischer (AF) und manueller (MF) Fokussierung und die Schärfentiefeskala (liefert die im Nahbereich wegen der physikalisch bedingt geringeren Schärfentiefe wichtige Information über den Entfernungsbereich, welcher scharf wiedergegeben wird).

Das Objektiv ist innenfokussiert, d.h. die Filterfassung dreht sich beim Scharfstellen nicht mit (angenehm beim Verwenden von Filtern aller Art oder einem Makro-Ringblitz). Die Frontlinse selbst ist tief eingezogen, sodass die mitgelieferte Streulichtblende eher überflüssig ist. Etwas störend empfinde ich, dass beim Fokussieren der Tubus sehr lang ausfährt.

Unsere Fotos: Tokina AT-X M100 AF PRO D - AF 100mm f/2,8
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Österreichischer Bestpreis: geizhals.at

Von mir gibt es zum Abschluss meiner Objektivvorstellung nur einen Gesamtkommentar: - keines will ich missen!

Nach obenDer externe Blitz - SB-600

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© Foto: Nikon GmbH.

 

Je mehr ich mich in diverse Fotobücher, -zeitschriften oder -programme vertiefte und so manches dazu lernte, desto größer wurde mein Wunsch nach einem externen Blitz. Warum? Um das Blitzlicht bei Aufnahmen von der Decke oder Wand reflektieren zu lassen und so den entstehenden Schatten steuern zu können.

Wenn schon mein restliches Equipment alles von Nikon ist, dann soll es der Blitz auch sein. Mein Wahl viel auf den kleineren der beiden Standardblitze dem SB-600. Vernünftig tragbare Größe (B x H x T = 68 x 123.5 x 90mm), Leitzahl 30 (bei ISO 100) bzw. 42 (bei ISO 200), die automatische Blitzausleuchtung bei 24 bis 85mm Brennweite und ein erschwinglicher Preis waren die Gründe für meine Wahl. Zusätzlich noch der passende Diffusor und die Blitzausrüstung ist perfekt.

Die technischen Daten erreichst Du durch klicken auf das Bild. Den österreichischen Bestpreis liefert Dir geizhals.at.

Nach obenStativ Velbon Sherpa PRO CF-645 + Kopf Markins Q-Balls Q3

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© Foto: Velbon Corporation

 

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© Foto: Markins

 

In jedem halbwegs frequentierten Fotografie-Forum findest Du Fragen wie diese „Ich suche ein optimales Stativ für meine Kamera. Soll aber nicht allzu teuer sein. Was würdet Ihr mir denn empfehlen?” und dann prasseln Fragen über Fragen auf den Hilfesuchenden herein:

Ich habe mich für das Velbon Sherpa PRO CF-645 (Magnesium Metall-Legierung, Füße 4fach ausziehbar, in 3 Positionen fixierbar, 1,52kg schwer und 45,2cm im verpackten Zustand groß) und einen Kopf der Marke Markins Q-Balls Q3 entschieden. Eine für mich wunderbare Kombination!

Nach obenHistorisches Equipment

Microdrive 1GB
Microdrive 1GB
der Veteran / heute im wohlverdienten Ruhe- stand = in der Schachtel

 

Canon EOS 20D
Canon EOS 20D
Meine letzte Canon Kamera vor dem Wechsel zu Nikon

 

Juni 2001 war für mich der passende Zeitpunkt da und ich konnte der Versuchung von meiner analog SLR auf ein digitales Modell zu wechseln nicht widerstehen. Als langjähriger Canon Benutzer - und somit Besitzer einiger Objektive mit Canon Bajonettverschluss - fiel meine Wahl auf die Canon EOS D30.

Der damalige Werbeprospekt schrieb von sagenhaften 3,3 Mega Pixel für Fotografen mit professionellem Anspruch. 36 Bit RGB-Aufnahmen. Alle EF-Objektive geeignet (Faktor 1,6 zum Kleinbild) ... Mei war ich stolz und so ganz wohlfeil war das Ding ja auch nicht. Auf die heutige Währung umgerechnet bezahlte ich damals etwas mehr als € 2.200.- Uff! Auf digital optimierte Objektive verzichtete ich zu Gunsten unserer Haushaltskasse fürs Erste.

Nach dem ersten Kurzurlaub (es ging ein paar Tage nach Budapest) war mir klar: „Ich brauche dringend eine weitere Speicherkarte”. 2001 war die Technologie für größere Speicherkarten noch nicht vorhanden. Einzig IBM bot mit dem Microdrive ein Produkt in ausreichender Größe an. Sollen es 340 MB oder gleich 1 GB sein? Ich wählte die 2. Variante und in der Kombination - PC, Adapter (im Lieferumfang enthalten) und Microdrive - ging die Übertragung der Bilder vernünftig flott.

Sigma 15mm
Sigma 15mm
Mein erstes Fishauge

 

Sigma 28-200mm
Sigma 28-200mm

 

Allen oft gelesenen Unkenrufen zum Trotz - „... ist doch so langsam beim Schreiben”, „... ist doch sehr stoßempfindlich”, „... verbraucht viel mehr Strom” - hatte ich nie ein einziges Problem mit meinem Microdrive. Weder war der Akku der Kamera rasch leer, noch hatte ich einen einzigen Schreibfehler auf dem Microdrive. Anfang 2007 (mit dem Kauf der Nikon D200) musterte ich das Microdrive endgültig aus. Es liegt gut verpackt im Kasten und harrt möglicher zukünftiger Einsätze.

Nach der EOS 30D brachte Canon die EOS 60D, welche ich aber ausließ. Ich muss ja nicht jedes neue Modell kaufen. Beim nächsten Fabrikat, der Canon EOS 10D, wurde ich wieder schwach - gekauft. Danach folgte noch eine Canon DSLR: die Canon EOS 20D, mit welcher ich bis März 2007 gerne fotografierte.

Noch ein paar Worte zu meinen Objektiven. Diese waren eher unspektakulär, auf geringe/s Gewicht/Abmessung und Abdeckung eines möglichst großen Brennweitenbereiches optimiert. Nicht, dass diese Eigenschaften schlecht sind, nur leider leidet die Qualität ein wenig (oder mehr) unter der Vorgabe leicht, klein und universell. So fotografierte ich im Laufe der Jahre mit den Objektiven Sigma 28-200mm F3,5-5,6 DG Makro, Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC, Sigma 15mm F2,8 EX DG FISHEYE, Sigma 10-20mm F4-5,6 EX DC HSM und Canon EF 50mm/1.8. Alles Objektive, welche zwar keinen Profi hinter dem Ofen hervor locken, aber sicher fürs Reisefotografieren - und dafür wollte ich sie auch - gut geeignet waren.

Nach obenEin Canonier mutiert zum Nikoniden

Ach ist das Leben kompliziert. Nichts ist mehr so wie es einmal war. Und trotzdem ist (fast) alles Schöner. Du bist jetzt verwirrt - „Spricht der Alte gar im Fieber?” Gemach, Gemach - macht alles Sinn, dauert aber ein wenig die Erklärung. Es war einmal…

So beginnen Märchen und da in jedem gutem Märchen die Hauptfigur anfangs ganz arm ist und viel leiden muss - sonst wäre es ja kein gutes Märchen - aber es zum Schluss genauso immer ein glückliches Ende gibt - sonst wäre es ja… das hatten wir schon - so musste auch ich anfangs viel leiden.

güldene Verpackungen
güldene Verpackungen

 

Die Bestellung war Dank Internet und des österreichischen Preisvergleichsdienstes geizhals.at relativ einfach. Bei manchen Onlineshopbetreibern bin ich mir nicht sicher: Geht es denen so verdammt gut, dass sie an keinem neuen Geschäft interessiert sind oder gehören sie zur Kategorie der „Vögel” (Vögel ist die liebevolle Bezeichnung meines Geschäftsführers, welche Personen & Situationen umschreibt, die etwas unglaublich sind)? Ich schrieb etwa 20 Onlineshops via Mail an und bat Sie um ein verbindliches 7 Tage gültiges Angebot über alle Teile, die ich kaufen wollte. Summa summarum etwas mehr als € 3.600.- und wie ich meine nicht unbedingt ein Pappenstiel.

Einige E-Mails blieben überhaupt unbeantwortet, bei einigen anderen dauerte die Beantwortung mehr als 7 Arbeitstage (da hatte ich meine neue Kamera schon längst in der Hand), wieder andere (und das war der Großteil!) antworteten entweder mit lapidaren Standardfloskelen „... steht eh alles im Internet - Preis und Lieferzeit ...” oder machten sich zumindest die Arbeit und kopierten alle Links zusammen. Von einem Gesamtpreis oder sogar einem Projektrabatt weit und breit nichts zu sehen.

Ganz anders verhielt sich Herr Hirnschrodt beim fotoshop24.at. Die Antwort auf meine Anfrage landete knapp 30 Minuten später in meinem Posteingang (es war Samstag 21:37!). Der Gesamtpreis war perfekt - Lieferzeit normal. Auch wurden alle meine nachfolgenden Anfragen „alles Originalprodukte?”, „auch die Zusatzakkus?”, „die gelben Garantiekarten inkludiert?”, „Teillieferungen ohne zusätzliche Versandkosten?” prompt und zufriedenstellend beantwortet. Als er dann meine Ungeduld noch mit einem kostenfreien Versand-Upgrade auf EMS Lieferung milderte, war ich mir ganz sicher, einen kompetenten Partner gefunden zu haben. PS: Ich kaufe immer wieder gerne bei Herrn Arnold Hirnschrodt jun.

Dann kam die Zeit des Umgewöhnens, des Zweifeln und unzählige Male Handbuchblättern. Fragen über Fragen stellten sich mir in den Weg. Warum wird das Objektiv linksrum und die Streulichtblende rechtsrum eingeschraubt? Was haben die vielen niedlich kleinen Knöpfe für eine Funktion? Wie arbeitet AutoISO? Ist diese Funktion sinnvoll? Gibt es hier keine Motivprogramme? Ich sammelte Erfahrung um Erfahrung und verstand mit der Zeit immer besser, wie Nikons Bedienungskonzept arbeitet.

Wenn Du nun eine Wertung von mir erhoffst - Welche Kamera ist leichter zu bedienen Canon oder Nikon? - muss ich Dich leider enttäuschen. Einen absoluten Sieger gibt es für mich nicht. Jeder der beiden Hersteller hat innovative Ideen und für mich wäre ein Mix aus beiden optimal. Fotografieren soll Spaß machen - und das schaffen beide mit links!

Nach obenCanon Digital IXUS 400

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© Foto: Canon

 

Im Herbst 2003 verbrachten wir einen 14-tägigen traumhaften Urlaub auf Sri Lanka und den Malediven. Im Vorfeld beschlossen wir aus 2 Gründen, uns eine weitere Kamera zu kaufen:

Einerseits wollten wir Unterwasserfotos schießen (natürlich mit einem Unterwassergehäuse - und ein Unterwassergehäuse für die 20D ist mir zu teuer) und andererseits war Karins Begeisterung für das Fotografieren mittlerweile so groß, dass sie auch eine eigene Kamera haben wollte. Die Kamera sollte klein und handlich sein und möglichst alle technischen Aufgaben ganz von alleine lösen.

Unsere Wahl viel auf die Canon Digital IXUS 400. Die Fotos werden brillant und die Kamera ist winzig (auf alle Fälle im Vergleich zur Canon 20D). Auch die Zusammenarbeit mit dem Unterwassergehäuse klappt nach sehr kurzer Einarbeitung hervorragend.

Aber auch die beste Kamera wird mit der Zeit älter und neue Modelle mit vielen neuen Funktionen locken. Gute 2 Jahre nachdem Kauf - im Februar 2006 - war es soweit. Karin kaufte sich eine neue Kamera die Panasonic DMC-FX9. Die Canon Digital IXUS 400 und das Unterwassergehäuse wurden sorgfältig verpackt (Akkus raus) und für zukünftige Unterwasser-Sessions aufgehoben.

Firmware Version 2.0.0.0 für die Canon IXUS 400 (englischsprachige Beschreibung, Installationsanleitung, Download).
Servicenotiz von Canon weist auf Speicherkartenfehler bei Digital Ixus 400 hin (und deren Lösung).

Nach obenAlexanders Fototasche - Kata 3N1-30 Sling-Rucksack

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© Foto: Kata Vitec LTD.
Die Tasche "in Aktion" gibt es in diesem Youtube Video zu sehen.

 

Klar, dies ist „natürlich” nicht meine einzige oder sogar erste Fototasche, aber seitdem ich sie habe, ist sie sicher meine Lieblingstasche - Fototasche und Rucksack in Einem.

Kurz die Vorgeschichte: So wie sich im Laufe der Jahre meine Fotoausrüstung verändert hat - einmal mehr und dann wieder weniger Equipment - und Fototaschen leider nicht von alleine wachsen, so war nach fast jedem Kauf eines neuen Objektivs auch eine neue Fototasche notwendig. Aktuell türmen sich 4 verschiedene Taschen im Abstellkammerl.

„Wieso habe ich auf SO eine Tasche SO lange warten müssen? Hätte die nicht jemand schon viel früher erfinden können?” Ok, ok, am Anfang war ich etwas skeptisch. Wie soll das funktionieren? Die Vorteile eines Rucksacks (das Gewicht hängt am Rücken und beide Hände sind frei) UND die Vorteile einer Vor-dem-Körper-Fototasche (jederzeit zum eigenen Equipment zu kommen und so rasch Objektive tauschen) können vereint sein? Ungläubiges Stirnrunzeln.

Ab zum aktuellen preislichen Bestbieter und einige Minuten später halte ich die Tasche in der Hand - besser gesagt auf der Schulter - und bin begeistert. Der Wechsel zwischen „Rücken-Trage-Modus” und „Nimm-etwas-aus-der-Tasche-Modus” geht ruck-zuck.

Sogar der dicke Anorak und der dicke Pullover darunter - beides habe ich zum Test absichtlich angezogen - stellen keinerlei wirkliches Hindernis dar. Selbst so als Michelin-Männchen angezogen funktioniert das Prinzip Tasche-wechsle-Dich perfekt.

Die Funktion im Detail: Der Fotorucksack verfügt über zwei Schultergurte und wird wie ein normaler Rucksack getragen. Um schnell auf die Kameraausrüstung zugreifen zu können, wird der rechte (oder linke) Schultergurt abgestreift und die Tasche unter dem linken (bzw. rechten) Arm nach vorne gezogen. Nun kann ich problemlos auf meine Kameraausrüstung zugreifen - und das sogar im Gehen!

Da der Kata 3N1 Fotorucksack zwei verschiedene Konzepte in einem Produkt vereint, gibt es noch eine weitere Möglichkeit mein Foto-Equipment zu tragen: als Sling-Tasche. Dabei verläuft der Gurt von meiner rechten oder linken Schulter quer über die Brust. Wieder wird die Tasche unter dem anderen Arm hervor gezogen und dem Entnehmen meiner DSLR steht nichts mehr im Wege. Selbst Objektive kann ich so leicht und schnell, ohne die Tasche auf den Boden zu stellen, jederzeit wechseln.

Die Tasche gibt es in 3 verschiedenen Größen. Ich habe das größte Modell 3N1-30 gewählt. Weiters nennenswert sind: komplett umschließende Wetterhülle, optionaler Trolley, Hüft-Stabilitätsgurt, ein großes oberes Fach für persönliche Gegenstände und zusätzliches Zubehör, zwei seitliche kleine Zusatzfächer für allerlei Wichtiges, ein integriertes Speicherkartenfach und (wichtig!) ein atmungsaktiver Rückenpolster - man will ja nicht, dass den Rücken Schweißränder zieren - oder? . Ein kleines Manko hat die Tasche: Für die Befestigung eines großen Stativs benötigst Du zusätzlich den Tripod Holder (Artikel Nr: KT ZZ-STH-3N1).

Zum Abschluss meine Taschen Evolution und der jeweilige Grund warum ich wechselte:

Nach obenGPS-Empfänger Holux M-241 Bluetooth-GPS-Receiver

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zu Amazon.deHolux M-241 Datenlogger
© Foto: Holux Technology Inc.

 

Wer sich so wie Alexander mit dem Thema Geotaggen länger beschäftigt hat und nun seine Fotos auch mit GPS Daten erweitern möchte, wird wahrscheinlich die Suche nach dem passenden GPS Datenlogger starten. Was war bei der Auswahl wichtig und was weniger:

Alexanders Wahl fiel auf den Holux M-241 Bluetooth GPS Logger, welcher alle gewünschten Funktionen spielend schafft und zusätzlich auch noch ein paar nette Features bietet: Bluetooth Serial Port Profile (SPP) kompatibel, der Aufzeichnungsintervall ist entweder jede x m Entfernung oder jede x Sekunden Zeit einstellbar, bis zu 130.000 Positionen sind speicherbar, Empfangsleistung bis zu -159 dBm und das Gerät hat ein LCD Display (Position, Geschwindigkeit, Speicherauslastung, Datum & Uhrzeit).

Was gibt es noch zu beachten: Schau unbedingt darauf, dass die Zeit auf der Kamera richtig eingestellt ist, denn die nachträgliche Korrektur ist viel komplizierter als das einmalige Einstellen der Kamerazeit. Zum Eintragen der GPS Daten in die EXIF der Fotos verwende ich das Freewareprogramm GeoSetter (früher PhotoMapper). Falls Du ein kostenloses Programm zum Umwandeln der über ein Dutzend verschiedenen GPS Datenformate suchst, dann empfehle ich Dir einen Besuch bei RouteConverter oder GPS-Babel.

Ergänzung 2009.01.14: Nun bietet auch Sony einen GPS-Empfänger mit Display an. Der Sony GPS-GS3KA hat gegenüber seinem Vorgänger Sony GPS-GS1KA einiges an Ausstattung gewonnen. Neu sind je ein Kartenslot für SD-Speicherkarten oder Memory Stick Duo (damit kann der Datenabgleich auch ohne PC gleich im GPS-Gerät stattfinden) und das LC-Display, auf dem der Akkustand, die jeweilige Position in Breiten- und Längengrad, die Empfangsstärke des Satellitensignals und die Uhrzeit angezeigt werden. Dank einer verbesserten Empfangsleistung von -159 dBm kann der GPS-Empfänger auch in der Tasche getragen werden und soll sogar im Zug oder innerhalb von Gebäuden funktionieren - vorausgesetzt, es sind keine abschirmenden Komponenten oder auf der gleichen Frequenz sendenden Geräte wie Mobiltelefone vorhanden. (Quelle digitalkamera.de)

Nach obenImagetank: NEXTO eXtreme ND2700

zu Amazon.de
zu Amazon.deNEXTO eXtreme ND2700 - 160GB
© Foto: ISTEGO Distribution GmbH

 

Egal ob man das „Ding” Image Tank, mobilen Bildspeicher, Memory Tank, Portable Storage Device oder Fotobank nennt, es handelt sich dabei immer um das gleiche sinnvolle „Ding”: einen Massenspeicher (= zusätzlicher Platz für Deine hochauflösenden Fotos), der mit 1 oder mehreren Kartenlesern ausgestattet ist.

Wer entweder kein Notebook besitzt oder es nicht mit sich herumtragen will und auch nicht unzählige Speicherkarten kaufen möchte, der ist mit diesem „Ding” gut ausgerüstet. Bei Alexander gibt es aber einen anderen Grund für den Kauf des NEXTO eXtreme ND2700.

Auf Reisen zusätzlich zur Notebook-Festplatte eine weitere Kopie unserer Foto erstellen zu können! Damit diese Horrorvorstellung nie wahr werden kann: am Ende der 14-tägigen Rundreise macht die Festplatte plötzlich krxxxxx und alle bis dahin aufgenommenen Fotos der vielen schönen Orte sind für immer defekt.

Für den NEXTO eXtreme ND2700 sprachen: das leichte Aluminiumgehäuse, die durchdachte Verify-Funktion, der große interne Akku (bis zu 60GB Datensicherung mit nur einer Ladung), die USB OTG-Schnittstelle und die sehr gute Übertragungsgeschwindigkeit.

Nach obenWas sonst noch in Alexanders Fototasche zu finden ist

Und auch jener Dinge wirst Du fündig, wenn Du in Alexanders Fototasche zu kramen beginnst:

Nach obenDas könnte Dich auch interessieren:

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Zum Schluss noch ein klein wenig Werbung zur Linderung unserer Kosten. Sollte hier nichts mehr zu sehen sein, dann schluckt sehr wahrscheinlich Dein Werbefilter diese Informationen.

Nach obenBisher gibt es für diese Seite 6 Kommentare

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Florian
schrieb am 10. Dezember 2005

Also zum Thema MICRODRIVE muss ich was sagen. Also ich find die CF-Speicherkarten um einiges besser, gerade wegen der Stoß-Unempfindlichkeit, denn sobald dir das Microdrive einmal am Boden fällt, kannst du die Daten vergessen!
MfG Flo

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Alexander Pöschel (Admin)
schrieb am 10. Dezember 2005

@Florian: 2 kurze Anmerkungen: Im Jahr 2001 (seit damals verwende ich mein Microdrive) gab es noch lang keine CF-Karten, daher konnte ich damals nicht auswählen. Heute würde ich auf Grund des geringeren Preises zu einer CF-Karte greifen. Mein Microdrive ist in den vergangenen 5 Jahren sicher schon mehrmals zu Boden gefallen, aber Gott sei Dank musste ich nie Funktions- oder Datenverlust feststellen. Liebe Grüße Alexander

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Alexander
schrieb am 21. September 2007

Hi,
wunderbare Webseite. Großes Lob. Bin angehender Hobbyfotograf und erfreue mich an meiner D50. So viele Infos so leicht erklärt. Dafür danke ich recht herzlich. Klasse. Gleich als Favorit gespeichert. Die Tasche werde ich mir auch zulegen. Super praktisch. Demnächst noch ein 50mm f/1.8. Ich denke das wird mir gute günstige Dienste erweisen.
Liebe Grüße,
Alex

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Patrick Gross
schrieb am 14. Oktober 2007

Der Slingshot ist in der Tat eine tolle Sache. Habe bereits mehrere Länder damit bereist, zuletzt die USA.
Aber Achtung: Die Tasche ist alles andere als diskret. In den Touristenzentren kommt man an kaum einem Elektronikladen vorbei ohne dass man angesprochen wird. Die möchten gerne ihr Zubehör wie Objektive an den Mann bringen. Langfinger erkennen aus weiter Ferne dass sich der Klau lohnt!

 

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Thorsten (E-Mail-Adresse bekannt)
schrieb am 13. Oktober 2009

Wenn ein Objektiv keinen Bildstabilisator besitzt, wie kann ich trozdem noch freihändig
fotographieren ohne das das Bild verwackelt.selbst mit eimem Objektiv mit hoher Brennweite ?

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Alexander Pöschel (Admin
schrieb am 13. Oktober 2009

Servus Thorsten, das ist schwieriger. Du suchst Dir irgendwo eine Unterlage (vielleicht einen "Bean Bag" verwenden), haltest die Luft an, lehnst Dich an eine Wand an, nimmst viel Beruhigungsmittel ;) ... Sorry ich hab' leider kein Patentrezept für Dein Anliegen. LG Alexander

 

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